Religionszugehörigkeit

  • Ich glaube der Grund, warum das bisher nicht funktioniert hat, ist nicht die Angst vor einem Ansehensverlust, sondern weil ja keiner wirklich hinter den entsprechenden Positionen steht. Darum reicht die Luft meist nur für 3-4 geschauspielerte Postings.

    John E. Prescott [D-FL]
    Member of the U.S. House of Representatives


  • Ich könnte ja an dieser Stelle auch meine Idee mit den simulierten Lobbygruppen aus der Tasche ziehen. Das könnte die Auseinandersetzung mit solchen Themen interessanter machen und den Akteuren auch einen Anreiz bieten, sich damit auseinander zu setzen.

  • Quote

    Original von John E. Prescott
    Ich glaube der Grund, warum das bisher nicht funktioniert hat, ist nicht die Angst vor einem Ansehensverlust, sondern weil ja keiner wirklich hinter den entsprechenden Positionen steht. Darum reicht die Luft meist nur für 3-4 geschauspielerte Postings.


    Hmm, nicht unbedingt, es gibt durchaus namhafte Beispiele dafür, dass ein Spieler langfristig, glaubhaft und erfolgreich eine Identität simuliert, welche politisch für andere Ziele eintritt als er selbst im realen Leben. Spontan fiele mir etwa Walter Schwarzenberg ein, lange Zeit die Ikone des Konservativismus im damaligen Ratelon, und Spitzenpolitiker der Ratelonischen Volkspartei (RVP), die durchaus rechts der heutigen astorischen Republikaner stand. Im realen Leben ein Sozialdemokrat aus Österreich (dessen SPÖ wiederum noch deutlich links der deutschen SPD steht) ;)


    @Madison: Ja, genau so etwas täte Astor denke ich mal gut =)

    Shana Alexandra Jefferson
    XVII. President of the United States
    XII. Vice President of the United States
    Former Speaker of the United States House of Representatives

  • Quote

    Original von Shana Jefferson
    @Madison: Ja, genau so etwas täte Astor denke ich mal gut =)


    Ich kann es ja mal kurz machen: Die Idee soll den Einfluß von Lobbygruppen auf die Politik simulieren. Jeder Spieler kann eine irgendwie geartete Interessengruppe übernehmen: z.B. NRA, Umwelt NGOs, Evangelikale, was auch immer.


    Eine Parlamentskammer (auf nationaler Ebene am ehesten das HoR, aber man könnte das auch erstmal in einem Staat ausprobieren), wird durch ein fiktives Parlament mit z.B. 15 Abgeordneten ersetzt. Die beiden großen Parteien stellen in jedem Wahlkreis einen Kandidaten auf und verteilen je 50 Punkte auf die Kandidaten.


    Die Lobbygruppen allerdings haben ebenfalls 50 Punkte zur Verfügung, deren Verteilung auf die einzelnen Gruppen deren Einfluß widerspiegelt. Mit diesen Punkten können sie nun Kandidaten unterstützen.


    In jedem Wahlkreis wird logischerweise der Kandidat mit den meisten Stimmen (Punkte die auf ihn entfallen sind, egal woher sie kommen), gewählt.


    In der Parlamentsarbeit werden die Abgeordneten einer Partei grundsätzlich vom Mehrheits- oder Minderheitsführer gesteuert. ABER: Die Lobbygruppen können 1. durch Abgeordnete, die sie bei der Wahl unterstützt haben, Gesetzesvorlagen einbringen und 2. die von Ihnen unterstützten Abgeordneten auf ein Abstimmungsverhalten festlegen.


    Durch den Erfolg bzw. den Misserfolg dieser Gesetzesvorhaben, verschiebt sich dann der Einfluß der Gruppen untereinader. Also nehmen wir an, ein liberaler Abgeordneter bringt ein schärferes Waffengesetz ein und dieses wird angenommen. Dann verlieren die Gruppen an Einfluß, die sich gegen das Gesetz ausgesprochen haben, die Gruppen, die sich für das Gesetz eingesetzt haben, gewinnen an Einfluß dazu.


    So sieht der Kern der Idee aus.

  • Quote

    Original von Andrew Madison
    Die beiden großen Parteien stellen in jedem Wahlkreis einen Kandidaten auf und verteilen je 50 Punkte auf die Kandidaten.


    Die Lobbygruppen allerdings haben ebenfalls 50 Punkte zur Verfügung, deren Verteilung auf die einzelnen Gruppen deren Einfluß widerspiegelt. Mit diesen Punkten können sie nun Kandidaten unterstützen.


    Ich find die Idee ja absolut spannend, aber: aus den oben skizzierten Punkten ergibt sich meines Erachtens nach ein Problem. Denn in aller Regel verteilt sich die Bürger Astors ja doch recht gleichmäßig auf die beiden großen Parteien. (Ja es gibt Ausnahmezeiten, aber die waren nun wirklich meistens temporär). Und wer eine solche Lobby vertritt (was weiß ich: Waffen, gleichgeschlechtliche Ehen oder so) gehört zumeist noch sehr viel eher einer der Parteien an.


    Was will ich sagen? Das es im Prinzip keine parteinunabhängige Lobby in Astor gibt bzw. wohl nicht geben kann.


    Die zweite Frage die mir stelle: Diese 50 Pkt. die die Lobbygruppen zur Verfügung haben, bezieht sich das auf alle Lobbygruppen oder nur auf eine? Und wenn auf alle, wer gibt von diesen 50 Pkt. wieviele? Und wenn nur auf eine - warum?

  • Ich habe da viel zu wenig Ahnung von den ganzen Religionen, Sekten etc., die es in den USA gibt, deswegen wäre es mir sehr schwierig, hier etwas dementsprechendes zu simulieren. Simoff bin ich auch konfessionsfrei.

  • Madison müsste eigentlich katholisch sein, aber ich weiß nicht, ob man damit bei den Republikanern weit kommt ;)


    @Hayes: 1. Alle Lobbygruppen zusammen haben 50 Stimmen. Der Einfluss ist also genau 1/3.


    2. Natürlich würde es bei einem solchen Sytsem Überschneidungen geben, aber das ist nicht weiter schlimm, auch wenn natürlich ein gewisser Realismus in der Ausgestaltung der Lobbygruppen da sein sollte und z.B. die Ultrareligiösen nicht auf einmal einen liberalen Demokraten unterstützen. Das die Parteien die Gesetzesvorhaben unterstützen ist ja nichts schlechts. Das Lobbysystem soll ja in erster Linie dazu anregen, sich auch tatsächlich mit solchen Themen stärker zu beschäftigen.

  • Quote

    Original von Andrew Madison
    Madison müsste eigentlich katholisch sein, aber ich weiß nicht, ob man damit bei den Republikanern weit kommt ;)


    Na, in RL wie ich gehört habe wohl eher weniger.
    Genaueres weiss ich aber auch nicht.

    Justin "Just" Wayne (R-[definition=1]Assentia[/definition])


    Young Retiree
    Various Former (Senator, Representative, Secretary, etc)

  • Quote

    Original von Chester Crawford
    Das Lobby-System würde mich sehr interessieren. Wir sollten es wirklich einmal ausprobieren.


    Könnten wir auch in [definition=3]Freeland[/definition] testen.

    John E. Prescott [D-FL]
    Member of the U.S. House of Representatives


  • Crue hätte eigentlich ein radikaler Fernsehprediger à la Pat Robertson werden sollen, aber der übliche Personalmangel hat ihn "weichgespült": Nach kurzer Zeit war ich schon gezwungen, das Senatorenamt von [definition=5]New Alcantara[/definition] anzunehmen, da sich sonst niemand gefunden hätte. Zeit für Fernsehpredigten hatte ich dann keine mehr, und im Senat gab es auch nicht wirklich religiöse Reibungspunkte, so dass Crue letztlich ziemlich moderat wurde.


    Ich denke, das ist ein grundsätzliches Problem der Gesellschafts-Sim: Man wird einfach viel zu schnell in die hohe Politik hineingezogen, da so viele Ämter ständig auf Besetzung warten.

  • Quote

    Original von Justin Wayne


    Na, in RL wie ich gehört habe wohl eher weniger.
    Genaueres weiss ich aber auch nicht.


    Na ja, kommt drauf an, wo: In Staaten mit größerem Latino-Bevölkerungsanteil kann die katholische Konfession durchaus ein Vorteil sein. Der Bruder des gegenwärtigen Präsidenten, Jeb Bush, ist katholisch - und wurde unangefochten Gouverneur von Florida. Auch Arnold Schwarzenegger ist ein Papist. ;)


    Welcher christlichen ("Mainstream"-)Konfession man nun genau angehört, dürfte heute auch bei den Republikanern weitgehend irrelevant sein - wichtig ist nur, dass man sich als aufrichtiger Gläubiger inszeniert und vehement (vermeintliche) christlich-moralische Werte vertritt: Gegen Abtreibung, gegen Homo-Ehe, etc.

  • Quote

    Original von Jackie Lee
    Buddhistisch. :)


    Habe ich mir für meine ID auch überlegt, aber dann verworfen - Astorier in der 4. Generation sind schon längst assimiliert und gut christlich, im Fall von Mike Tang: katholisch. ;)


    Übrigens glaube ich nicht, dass Madisons Lobby-Gruppen-System funktioniert. Damit verhält es sich genau wie mit der Religiosität: Es müssen sich einfach Leute finden, die Spaß daran haben, sowas auszusimulieren, dann klappt's auch. Wenn 2-3 aktive Leute eine "National Rifle League" gründen und betreiben würden, dann hätte die auch automatisch Einfluss auf das politische Geschehen.

  • Wir können das in Zukunft ja mal klein ausprobieren. Also erstmal eine solche Lobby gründen (beispielsweise die NRA).


    Meine zukünftige ID (die wird bald erstmal als Neben-ID auftauchen) wollte ich etwas schärfer profilieren. Da würde so eine Lobby gut tun.

    XV. President of the United States of Astor
    Former Senator of Savannah

  • Für die Gründung der Christian Coalition stünde ich immer noch jederzeit gerne zur Verfügung ;)

    Shana Alexandra Jefferson
    XVII. President of the United States
    XII. Vice President of the United States
    Former Speaker of the United States House of Representatives

  • Ah ich weiß nicht....da tu ich mich was schwer. So eine Waffenlobby oder eine Lobby von Landwirten, Ölmagnaten oder sowas. Das kann ich mir vorstellen....

    XV. President of the United States of Astor
    Former Senator of Savannah

  • Bei ner Waffenlobby wäre ich dabei

    There is many a boy here today who looks on war as all glory, but, boys, it is all hell. You can bear this warning voice to generations yet to come. I look upon war with horror.


    General; Former Commandant of the United States Marine Corps;
    Former Chairman of the Joint Chiefs of Staff;


    Marines never die, they just go to hell to regroup.


    McQueen Petroleum

  • Quote

    Original von Shana Jefferson
    Für die Gründung der Christian Coalition stünde ich immer noch jederzeit gerne zur Verfügung ;)


    Ich auch. Abgemacht. :applaus

    Chester B. Crawford
    Governor of Freeland
    Head of U.S. Delegation to the CoN

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