Republican Election Campaign Finale in Springfield


  • Vor dem State Capitol des Südstaates [definition=10]Savannah[/definition] - Heimatstaat des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Bob O'Neill und Wahlheimatstaat seiner Vizepräsidentschaftskandidatin Kimberly Beringer - findet am Vorabend der Öffnung der Wahllokale die Abschlusskundgebung des Wahlkampfes der Republikanischen Partei statt.


    Neben republikanischer Politprominenz aus dem ganzen Land und den Republikanern nahestehenden Prominenten aus Show, Sport, Kultur und Wirtschaft haben sich auch die Running Mates Bob O'Neill und Kimberly Beringer angekündigt.


    Der Platz ist festlich geschmückt und die Stimmung ausgelassen. Die Gulaschkanonen arbeiten ebenso auf Hochtouren wie die Zapfhähne der Bierwagen, aus der kultigsten Hüpfburg der Welt dringt fröhlicher Kinderlärm.


    Dazu heizt Hermann's Party Band den Gästen mit einer Variante ihres Kulthits "Is this the way to Creepy Hollow" ein: "Is this the way to Astoria City"...

  • Ist anwesend und plaudert mit Vertretern der Rüstungsindustrie, welche sich mit allen Mitteln versuchen einzuschleimen.

    There is many a boy here today who looks on war as all glory, but, boys, it is all hell. You can bear this warning voice to generations yet to come. I look upon war with horror.


    General; Former Commandant of the United States Marine Corps;
    Former Chairman of the Joint Chiefs of Staff;


    Marines never die, they just go to hell to regroup.


    McQueen Petroleum

  • Barry Waller sieht sich ebenso als Zuschauer die Vorstellung der Kandidaten an. Hoffend die Fragen die er sich stellt beantwortet zu bekommen, wartet er erstmal ab.

  • James mischt sich unter die Zuschauer und plaudert mit diversen Unternehmerkollegen. Er entdeckt den neuen Besitzer seiner inländischen Tabak-Konkurrenz und entschließt sich, mit ihm ein paar - freundliche - Worte zu wechseln.

  • Endlich ist es soweit: unter dem großen Jubel der zahlreichen Anwesenden betreten Bob O'Neill und Kimberly Beringer die Bühne, und lassen sich von ihren Anhängern feiern.


    Schließlich tritt Kimberly vor und ergreift das Wort:



    Liebe Freunde,


    es liegen einige anstregende, manchmal nervenaufreibende, aber insgesamt doch sehr schöne Tage hinter Bob und mir!


    Jubel und Applaus


    Zusammen sind wir durch alle acht Staaten unserer Nation gereist, um uns euch vorzustellen, um für unser Programm, unsere Ideen und unsere Ziele zu werben. Wir haben nicht darauf geschaut, welcher Staat für den Wahlausgang strategisch wie wichtig sein wird. Denn uns sind die Menschen in diesem großartigen Land wichtig - ihr seid uns wichtig!


    Beifall


    Wir möchten gemeinsam mit euch erreichen, dass es nach nun dreieinhalb Monaten der Leere, des Stillstandes und der Einfallslosigkeit wieder weitergeht. Wir möchten uns gemeinsam mit euch auf den Weg in die Zukunft machen, wir möchten jeden einzelnen von euch einladen, dabei zu sein, wenn die Vereinigten Staaten von Astor zu neuen Ufern aufbrechen!


    Wir schauen nicht mit überheblicher Generösitöt auf die Menschen in diesem Land, auf euch herab, wir lamentieren euch nicht mit Phrasen und Parolen schwindelig, was wir im Elfenbeintrum ausgekaspert haben und wovon kein Mensch begreift, was es sein soll, wie es funktionieren und was es bringen soll. Wir sagen euch offen und ehrlich, vor welchen Herausforderungen wir unser Land sehen, wie wir sie meistern wollen, und was ihr tun könnt, wenn ihr daran teilhaben wollt!


    Applaus


    Die Vereinigten Staaten waren bereits auf einem guten und erfolgreichen Weg, als Ende Mai die vorerst letzte republikanische Administration aus dem Amt ausschied. Vieles hatten wir erreicht, und sei es nur, dass Probleme erkannt, ins Bewusstsein gerufen und mögliche Lösungen diskutiert worden waren.


    Leider sind diese Fortschritte in der endenden Funktionsperiode des US-Präsidenten zum Erliegen gekommen, wurde nur noch von revolutionären Umgestaltungen schwadroniert, anstatt konkrete Lösungswege auszuloten und praktisch zu diskutieren.


    Buh-Rufe


    Das wollen wir wieder ändern! Wir wollen der eitlen Selbstinszenierung ein Ende setzen, und zur Sachpolitik zurückkehren!


    Jubel


    Ihr wisst bereits, was Bob und ich uns vorgenommen haben: Reformen des Zensus und des Präsidentschaftswahlrechts im Inneren. Schaffung funktionierernder Bedingungen zur Rohstoffproduktion und Bekämpfung der Infaltion in der Wirtschaft. Aktive Mitarbeit im Rat der Nationen und die Schaffung eines neuen, multilateralen Systems gegenseitiger Sicherheit im Äußeren.


    Es sind dies keine leichten Aufgaben, es liegen harte und arbeitsreiche Monate für uns. Aber wir werden sie bewältigen, denn wir sparen die Kräfte ein, die bisher auf Eitelkeit, Selbstgefälligkeit und lamoryantes Gelaber was andere alles so falsch gemacht haben, dass man es selbst nun nicht besser machen kann, verschwendet wurden.


    Wir werden uns nicht selbst bejubeln, wir werden uns eure ehrliche Anerkennung verdienen, mit aktiver Arbeit für spürbare Fortschritte und Verbesserungen!


    Jubel und Beifall


    Wir versprechen euch: wir werden nicht in vier Monaten vor euch stehen und beklagen, was Leo McGarry und seine Leute alles in den Sand gesetzt haben, uns wortreich dafür entschuldigen, dass wir selbst nichts auf die Reihe bekommen haben und zur Belohnung für dieses Anerkenntnis unseres Versagens noch vier Monate Aufschub erbitten - nein!


    In vier Monaten werden wir vor euch stehen und sagen können: das haben wir euch versprochen, und das haben wir erreicht! Wir werden euch sagen können: wir haben dieses wundervolle Land noch ein Stück weit verbessert, wir haben es gemeinsam mit und nur für euch verbessert - denn ihr habt es verdient!


    Gott segne euch, und die Vereinigten Staaten von Astor!


    Sie tritt unter dem tosenden Applaus und überschwenglichen Jubel der Zuhörer etwas zurück, stellt sich wieder neben Bob O'Neill, und winkt fröhlich strahlend in die Menge

  • Auch Epstein entdeckt ein paar Stühle weiter den berühmten ''Tabakbaron'' James Shanner. Er geht auf ihn zu, schüttelt ihm die Hand und begrüßt ihn mit den Worten:


    Schön sie endlich mal kennenzulernen Mr. Shanner. Was machen die Geschäfte?

  • Lauscht recht interessiert der Rede, während er den Sohn des örtlichen Spirituosenladens besticht, ihm eine FLasche Whisky zu organisieren.

    There is many a boy here today who looks on war as all glory, but, boys, it is all hell. You can bear this warning voice to generations yet to come. I look upon war with horror.


    General; Former Commandant of the United States Marine Corps;
    Former Chairman of the Joint Chiefs of Staff;


    Marines never die, they just go to hell to regroup.


    McQueen Petroleum

  • Bob genießt den Jubel und die tolle Stimmung, lässt die im Hintergrund aufspielende Band eine kurze Showeinlage machen, ehe er selbst zum Mikrophon greift:



    Good evening, my dear friends!


    Der Jubel wird lauter.


    Ich bin überwältigt von eurem Empfang. Ihr versteht es, dass Kimberly und ich uns wirklich zu Hause fühlen!


    Herzhafte Lacher mischen sich mit begeistertem Jubel.


    Und ich freue mich außerordentlich, heute Abend hier in Springfield zu sein. Ich habe in den vergangenen Tagen die unvergleichliche Möglichkeit gehabt, viele neue Gesichter in unserem großartigen Land kennenzulernen - und viele neue Unterstützer für Kimberly und mich; für unseren Plan, Astor wieder zu der stolzen Nation zu machen, die es lange Zeit gewesen ist und es wieder sein kann. Aus den vergangenen Tagen habe ich viel Mut und Kraft geschöpft, denn es ist gut, dass es so überwältigend viele Menschen im Land gibt, die für die Gemeinschaft einstehen, die unsere Werte und unsere Freiheit genauso verteidigen wie ich es die Gründerväter taten - und wie Kimberly und ich es tun werden.


    Heftiger Applaus.


    Die vergangenen Tage waren etwas ganz Besonderes für mich. Sie haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, auf die Menschen im Lande zuzugehen und mit ihnen Klartext zu reden, ihnen zu sagen, was sie erwartet, wenn sie sich bei der Wahl für Kimberly und mich entscheiden werden. Und sie haben mir gezeigt, wie man es auf gar keinen Fall machen sollte, wenn man die Menschen in diesem Land von sich, von seinen Plänen überzeugen möchte. Nicht wahr, Mr President?


    Gelächter.


    Ich finde es schade, dass Demokraten wie Föderalisten keine Anstrengungen unternommen haben, euch, liebe Freunde, und all die Mitbürger im Land für sich zu gewinnen. Der Präsident hat gesagt, er würde seinen Wahlkampf anhand seiner "Erfolgaussichten" planen, ihn davon abhängig machen.


    “Buuh“-Rufe.


    Ich wusste nicht, wie sehr der Präsident die Auseinandersetzung mit euch fürchtet, dass er nicht einmal den Mut besitzt, euch Auge in Auge gegenüber zu stehen und sich dafür zu rechtfertigen, was er euch versprochen und was er davon eingehalten hat!


    Wütende "McGarry muss weg!"-Rufe.


    Leo McGarry hat nicht verstanden, dass es nicht darauf ankommt, mathematische Chancen zu haben, wenn man zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt werden will. Es kommt darauf an, von sich selbst überzeugt zu sein, den Mut und das Selbstbewusstsein zu haben, den Bürgerinnen und Bürgern dieses großartigen Landes entgegenzutreten - und sie ernst zu nehmen als das, was sie sind: Der Souverän, der Kern und die Basis unserer Demokratie, unserer stolzen Nation!


    Frenetischer Jubel.


    Ich möchte in keinem Astor leben, in dem sich der Präsident mehr Gedanken darüber macht, ob er wohl wiedergewählt wird, als über die Probleme und Nöte der Nation und jedes Einzelnen. Ich möchte in keinem Astor leben, in dem ein von einer Minderheit gewählter Präsident regiert und sich dieser nicht einmal Gedanken darüber macht, warum er die Mehrheit nicht von sich überzeugen konnte. Aber ich habe Glück, wir alle haben Glück: In einem solchen Astor müssen wir alle nicht mehr lange leben!


    Wieder setzen Jubel und kräftiger Applaus ein.


    Liebe Freunde, die Medien haben Kimberly und mich in den vergangenen Tagen auf Schritt und Tritt verfolgt. Wir haben euch Rede und Antwort gestanden, haben euch gesagt, was im Lande falsch läuft und wie wir es ändern werden.


    Erneuter Jubel brandet auf.


    Viele Journalisten sprechen Kimberly und mir eine Favoritenrolle zu, aber die vergangenen Wahlen haben uns gezeigt: Wichtig ist jede einzelne Stimme. Und deswegen möchte ich euch um eines bitten: Geht wählen, macht von eurem Wahlrecht Gebrauch, und stimmt für uns, stimmt für euch, und insbesondere - stimmt für Astor!


    God bless you and God bless the United States of Astor!


    Grenzenloser Jubel, Konfettiregen, sofort setzt die Band ein und spielt "We Are The Champions". Bob holt Kimberly zu sich und zusammen lassen sie sich im Blitzlichtgewitter ausgebig von der Menge feiern.

    Robert 'Bob' O'Neill (R-)
    Former 19th and 39th President of the United States

    Former Speaker of the House of Representatives

    Former Governor and Senator of Savannah

    Former Governor of Laurentiana

    Former Director of the Federal Reserve Bank

    Edited 2 times, last by Bob O'Neill ().

  • :applaus

    There is many a boy here today who looks on war as all glory, but, boys, it is all hell. You can bear this warning voice to generations yet to come. I look upon war with horror.


    General; Former Commandant of the United States Marine Corps;
    Former Chairman of the Joint Chiefs of Staff;


    Marines never die, they just go to hell to regroup.


    McQueen Petroleum

  • Der Senator aus [definition=3]Freeland[/definition] ist natürlich ebenfalls mit von der Partie.
    Er hat sich sogar einen Pin ans Revers gemacht, von weitem kaum zu erkennen,
    verfoglt er damit die Absicht, die Leute nah genug für ein Gespräch heranzulocken ...



    Bis dahin jedoch:


    :applaus :applaus :applaus

  • Der Kandidat für das Amt des Senators Savannahs hat den Worten der Kandidaten konzentriert gelauscht und sich ein paar Notizen gemacht. Ansonsten hat er einige Gespräche mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur des Bundesstaates geführt.


    Von der Rede zeigt er sich etwas enttäuscht, lässt sich aber so gut wie nichts anmerken. Besonders das Auftreten der Vizekandidatin hat ihn etwas erschreckt.


    "Wir sind hier doch nicht auf der Bühne oder im Fernsehen vor verkommenen Jugendlichen." flüstert er leise.

  • Hört den jungen Senatskandidaten mürrisch etwas über das Outfit ihrer Chefin murmeln


    Sie sind wohl gerade dreißig geworden, Mr. Waller? Bei männlichen Wählern unter dreißig kommt sie phänomenal gut an! ;)

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