Stories and News - from and with Serena

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 849 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Serena Storyteller.

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    +++ General Election announced +++ Thorndike (D) seeking third term +++ Currently unknown who will run for Serenese Republicans +++



    ...hat die Kandidaturenphase für die General Elections begonnen. Neben den Wahlen zur Präsidentschaft und dem House of Representatives finden auch die Wahlen zum U.S. Senate der 3rd Class Senators statt. Und damit wird auch in der Republik Serena gewählt. Während die Demokratische Partei Serenas nicht lange brauchte und ihre deutliche und uneingeschränkte Unterstützung der Amtsinhaberin und aktuellen President pro tempore, Elizabeth Thorndike, öffentlich verkündete, warten alle gespannt auf eine Reaktion der Republikaner.


    Das die Republican Party of Serena vor zwei Monaten vom Wähler deutlich abgestraft worden war, hatte einen inneren Machtkampf zwischen der "alten Garde" um Minority Leader und Former Chancellor Mary Islander und der nachstrebenden, jungen Fraktion um Grand Senator and Mayor of Las Venturas, Isabelle Ortega, ausgelöst, den Islander nur knapp für sich entscheiden konnte. Im letzten Moment hatte sie ihren alten Weggefährten, den damaligen Majority Leader der Republikanischen Gilde im Grand Senate, Francis Brimstone, auf ihre Seite ziehen können, was ihr die Mehrheit der republikanischen Grand Senators einbrachte, um sich zur Minority Leader wählen zu lassen. Ortega indessen, hatte das Nachsehen. Noch heute fragt man sich, welchen Preis Islander zu zahlen bereit war und hin und wieder hört man es munkeln, dass es die Kandidatur um den Senatssitz in Astoria City gewesen sei.


    Doch bisher verhält die Republikanische Partei sich bedeckt und Brimstone wird sich sicher zweimal überlegen, ob er gegen die beim Wähler beliebte und auf Bundesebene sehr geschätzte Amtsinhaberin antreten wird oder sich den Joker dieser Kandidatur für später aufheben möchte. Und dann ist da ja auch immer noch Ortega, die bereits vor sechs Monaten gegen Thorndike angetreten war und sich sicherlich nicht für Absprachen zwischen Brimstone und Islander interessieren wird.

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    +++ Republicans facing an ordeal +++ Islander promised Brimstone the Senate candidacy, Ortega ready to fight +++



    ...unsere Redaktion exklusiv von einem Mitglied des inneren republikanischen Zirkels in Serena erfahren, dass Minority Leader Mary Islander in der Tat ihrem alten Weggefährten Francis Brimstone die Senatskandidatur bei den kommenden General Elections in Aussicht gestellt hatte. Der Preis: Ihre Wahl zur Minority Leader mit den Stimmen von Brimstones Sympathisanten der Republikanischen Gilde. Doch die unruhige serenesischen Republicans wären nicht, wer sie aktuell sind, wenn nicht auch dieser Kuhhandel öffentlichkeitswirksam aus den eigenen Reihen torpediert werden würde.


    So hat Isabella Ortega, ihres Zeichens Mayor von Las Venturas und seit knapp zwei Monaten frische Grand Senator im serenesischen Senat ihrerseits Ambitionen auf die Senatskandidatur angemeldet. Wie aus ihrem Pressebüro verlautbart wurde, sei sie selbst die natürliche Gegenkandidatin zu der aktuelle Amtsinhaberin, Elizabeth Thorndike, von den Demokraten. Bei der letzten Wahl vor sechs Monaten hatte Ortega nicht nur einen Achtungserfolg eingefahren, sondern Thorndike fast ihren Sitz entreißen können. Am Ende waren es knappe 82.000 Stimmen, die ihr gefehlt hatten. Oder 0,64%.


    Sowohl Brimstone, als auch Islander haben die Annsprüche Ortegas unmittelbar zurückgewiesen und ihr eine Absage erteilt. Sie habe ihre Chance gehabt und nicht genutzt, nun seien andere an der Reihe. Zuspruch erhält die junge Grand Senator hingegen aus weiten Teilen der republikanischen Gilde des Grand Senate, insbesondere aus dem Teil der Fraktion, der nicht glücklich damit war, wie Brimstone und Islander über alle Köpfe hinweg diesen Handel miteinander geschlossen hatten.


    Und so wird es schlussendlich auf eine Kampfabstimmung hinauslaufen. Brimstone vs. Ortega. Allein der Abstimmungsmodus ist fraglich. Für eine offizielle Primary ist es längst zu spät, eine Mitgliederbefragung scheint ebenso zeitlich nicht mehr möglich zu sein. Und so war es auch Reyna Altaminaro, eine Ortega nahestehende Grand Senator, die vorschlug, dass die republikanische Gilde im Grand Serenese Senat über den Kandidaten abstimmen sollte. Ortega zeigte sich sofort einverstanden und kämpferisch bezüglich einer solchen Abstimmung. Die Reaktion von Islander und Brimstone ist hingegen ausstehend.

  • Es hatte heftigen Streit in der Gilde der Republikaner gegeben und zwischenzeitlich hatte es so ausgehen, als würde sich die Fraktion um Isabella Ortega abspalten und eine eigene Gilde im Grand Senate bilden. Durch die Intervention des langjährigen Governor und amtierenden Vizepräsidenten, Arjun Narayan, der extra aus Astoria City angereist war und ein Machtwort gesprochen hatte, konnte dieser Schritt jedoch in letzter Sekunde verhindert werden. Narayan hatte der Gilde einen Kompromiss vorgeschlagen und durchblicken lassen, dass der Vorschlag nicht zur Debatte stand. Und so kam es, dass sich die republikanische Gilde versammelte und unter Leitung des astorischen Vizepräsidenten eine Abstimmung über den Senatskandidaten abhielt. Brimstone auf der einen, Ortega auf der anderen Seite. Narayan hatte beide Seiten eingeschworen, das Ergebnis zu respektieren, egal wie es ausfallen würde. Im Hinblick auf seine eigenen Ambitionen, sich mit dem Präsidenten in wenigen Tagen in eine weitere Amtszeit wählen zu lassen, konnte er keine negative Presse seiner Heimatpartei gebrauchen. Wer auch immer diese Abstimmung gewinnen sollte und damit zur Senatswahl antreten dürfte, hatte schriftlich zu bestätigen, dass er beim nächsten Urnengang zum serenesischen Senatssitz dem Unterlegenen dann den Vortritt lassen würde. Ortega und Brimstone hatten sich mit verkniffenen Gesichtern darauf die Hand gegeben. Und dann wurde namentlich abgestimmt.


    Am Ende der Abstimmung hatten sich 31 Grand Senators für Brimstone ausgesprochen und 29 für Ortega.


    Diese hatte gute Miene zum bösen Spiel gemacht, ihre Niederlage anerkannt und Brimstone gratuliert, der sichtlich erleichtert war. Doch Ortega wäre nicht die zielstrebige, machthungrige Frau gewesen, die sie nun einmal war, wenn sie die Gunst der Stunde nicht genutzt hätte und sich nach der Verabschiedung des Vizepräsidenten an die Minority Leader Islander gewandt hätte. Flüsternd sprach die junge auf die ältere Frau ein und mit jedem Wort verfinsterte sich das Gesicht Mary Islanders. Ortega malte ihr in blumigen Farben aus, dass sie sich für diesen Verrat erkenntlich zeigen und Islander das Leben in der republikanischen Gilde zur Hölle machen würde. Vielleicht hatte ein Mehrheit dafür gestimmt, dass Brimstone versuchen sollte, nach Astoria City zu wechseln und nicht Ortega den erneuten Versuch wagen dürfte, aber sie wusste, dass genug Befürworter von Brimstone erbitterte Gegner von Islander waren. Und Ortega plante, diesen Umstand schon bald zum eigenen Vorteil zu nutzen.

    "Everyone's story matters."

    A tale about Serena, who experiences what and how it ends

  • Die Niederlage von Francis Brimstone bei der Senatswahl im Mai hatte eine ganz eigene Dynamik entfaltet. Durch den verpassten Weggang nach Astoria City wurden die Karten um die begehrten Führungsposten der republikanischen Gilde neu gemischt. Die Zweckehe, die Mary Islander und Francis Brimstone früher miteinander eingegangen waren, war spätestens nach der verlorenen Wahl zum Grand Senate angeknackst. Islander, die als Kanzlerin zurücktreten musste, hatte sich den Posten der Minority Leader vorbehalten und damit Brimstone brüskiert, der zu ihren Kanzlerzeiten Führer der Gilde war und nun in die zweite Reihe zurücktreten musste. Der Preis dafür war die Senatskandidatur von Brimstone. Doch so einfach, war es dann nicht gekommen. Isabella Ortega hatte ihre Finger auch nach der Kandidatur ausgestreckt und der Kuhhandel zwischen Islander und Brimstone interessierte sie nicht. Am Ende vom Tag war es Brimstone, der, aufgrund des Einschreitens des Vizepräsidenten, seine Chance bekommen sollte. Nun war er aber gescheitert und kam geprügelt zurück nach Serena.


    Ortega witterte also ihre Chance. Sie hatte Islander versprochen, dass die ihr vorenthaltene Senatskandidatur Konsequenzen nach sich ziehen würden. Und ihr Rachefeldzug begann nach der verlorenen Senatswahl.

    Noch bevor Brimstone zurück in Sen City war, hatte Ortega sich die Hinterbänkler der Brimstone-Fraktion vorgeknöpft und ihnen in bunten Bildern ausgemalt, wie viel besser es ihnen gehen würde, wenn sie sich von Brimstone lossagen und ihr folgen würden. Sie wusste, dass sie nicht viele Abweichler brauchen würde. Im allgemeinen war man mit der Amtsführung Islanders nicht mehr so zufrieden wie noch vor einem halben Jahr, als sie überraschend die Wahlen zum Grand Senate für das Republikaner gewinnen konnte.


    Nach vielen Gesprächen beantragte sie schließlich eine außerordentliche Zusammenkunft der republikanischen Gilde. Beantragter Tagesordnungspunkt: Abwahl von Mary Islander als Minderheitsführerin.

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  • Die republikanische Gilde im Großen Senat von Serena lag in Trümmern. Die Palastrevolte von Isabella Ortega hatte die republikanischen Senatoren in ihren Grundfesten erschüttert. Das Postengeschachere von Mary Islander und Francis Brimstone hatte für Unmut gesorgt und das Öl, dass Ortega in dieses Feuer gegossen hatte, hatte sich zu einem handfesten Brand innerhalb der Fraktion entwickelt. Das die junge Senatorin tatsächlich die Frechheit besessen hatte, gegen die Garde der republikanischen Partei in Serena aufzubegehren, führte zu einer lautstarken Auseinandersetzung während der Zusammenkunft. Viele junge Senatoren, die mit Ortega sympathisierten, ergriffen Partei und hielten schlagfertige Reden, in denen sie die alten, unmodernen und wenig konservativen Ansichten der Gildenführung in deutlichen Worten anprangerten. Islander hielten sie vor die Wahlen zum GSS vergeigt zu haben, Brimstone, dass er es nicht geschafft hatte Elizabeth Thorndike im U.S. Senat abzulösen. Und immer wieder betonte jemand, dass trotz dieser Niederlagen und trotz der zu deutlichen Kompromissbereitschaft in Richtung des demokratischen Governor, beide an ihren Ämtern klebten wie Fliegen an einer Drosera. Die engsten Verbündeten von Islander und Brimstone konterten damit, dass die Republik von Serena ein klassischer Swing State geworden sei und viele Wählerinnen und Wähler einen eher liberalen Ansatz, auch aus Richtung der Republikaner bevorzugen würden. Der Ansatz von Ortega, uralte Werte und überholte Lebensansichten auf die Tagesordnung zu bringen, würde lediglich dazu führen, dass die Wähler sich von ihnen abwenden würden. Moderner Konservatismus sei es, der hier, in dieser Republik, die Stimmen holen würde. Es wurde spät in den Räumlichkeiten der Gilde. Und laut. Die Nerven lagen irgendwann Blank und selbst Vermittlungsversuche von einstigen Parteigrößen schlugen fehl. Schlussendlich forderte Ortega die Abstimmung über die Abwahl von Islander. Wie es die Satzung vorsah, wurde namentlich abgestimmt. Am Ende herrschte ein Patt. 30 Stimmen für die Abwahl. 30 Stimmen dagegen. Islander blieb Minderheitsführerin. Ortega verließ mit ihrer Anhängerschaft den Saal. Jedoch nicht, ohne vorher darauf hinzuweisen, dass der Grand Senate schon bald neu gewählt würde und sie garantiere, dass sie in jedem Wahlkreis der 30 Stimmen, die für den Verbleib Islanders waren, Kandidaten aus ihrem eigenen Lager ins Rennen schicken würde. Der Krieg innerhalb der republikanischen Partei von Serena war damit endgültig ausgebrochen.

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