Abolitionismus - oder: Die Abschaffung der innersimulativen ID-Knechtschaft

  • Wie gesagt, ich finde nicht dass das House per se unattraktiv ist. Wären alle Senatsposten voll besetzt wäre ich gern im House geblieben. Aber ich denke die Periode ist tatsächlich zu kurz.

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    James F. Canterbury
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    50th President of the United States

    Deputy Chairman of the DNC

  • Das ist doch aber auch ein Schattenargument: Derzeit wird jeder gewählt und kann aktiv werden, der gewählt werden will.

    Mein Argument bezog sich lediglich auf die Nachbesetzung. Meinetwegen können das auch Nachwahlen sein. Wobei gerade Freunde des Realismus für Listenwahlen sein sollten.


    Ein grosses Problem des House ist nebst der zu kurzen Amtszeit die Stimmenungleichheit. Das mag bei einem House aus drei oder mehr Personen noch vertretbar sein und zumindest ein Stück weit auch seinen Zweck erfüllen, bei einem House aus nur zwei Abgeordneten führt es aber nur dazu dass die Stimme eines Abgeordneten und somit auch seiner Wähler nichts zählt.

  • Wären alle Senatsposten voll besetzt wäre ich gern im House geblieben. A

    Das ist ja der Punkt. Man geht lieber in den Senat, einerseits weil Amtszeit länger (wäre ich nicht Präsidentin geworden, wäre ich immer noch mit Sperry im Senat, und hätte bislang erst eine Neuwahl gehabt) und advise and consent, man übt also Einfluss auf die Regierung aus.

    12 Monate Senat ist zu lang.. 3 Monate House würden die midterms erlauben, aber weniger Wahlen bedeuten, zumindest für mich ist das das Hauptproblem am House.. hat mich damals mit Ford immer genervt, kaum war ein Speaker gewählt, war fast schon wieder Wahl...

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  • Ein grosses Problem des House ist nebst der zu kurzen Amtszeit die Stimmenungleichheit. Das mag bei einem House aus drei oder mehr Personen noch vertretbar sein und zumindest ein Stück weit auch seinen Zweck erfüllen, bei einem House aus nur zwei Abgeordneten führt es aber nur dazu dass die Stimme eines Abgeordneten und somit auch seiner Wähler nichts zählt.

    Da gab es ja verschiedenste Regelungen, die letzte war dass das EO die Stimmen des Stärksten auf die Hälfte runterschraubt. Das wurde aber mit der Begründung gekippt, dass wenn der wählerwille mehrheitlich zB demokratisch ist macht es keinen Sinn, das dann zu kippen.


    Aber die Alternative des OMOV würde die Wahl komplett obsolet machen.

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  • Wieso wird nicht einfach Speaker, wer die meisten Wählerstimmen erhält? Oder man konstituiert den letzten Speaker automatisch als nächsten, wenn niemand direkt nach seiner Vereidigung als Congressman Widerspruch einlegt.

    Ich widerspreche der These, das OMOV die wahl obsolet machen würde. Im Gegenteil: Es gibt ein paar Mitspieler, die treten nur deshalb nicht als Congressman an, weil sie nur ihre eigenen Stimmen bekämen und dann zwei Monate Däumchen drehen müssten. Würde OMOV gelten, würden wie aus heiterem Himmel wieder mehr Kandidaten fürs House antreten, weil Mehrheiten dann gesichert werden müssen und nicht nur einer sich die Torte fängt, für alle sprechen zu müssen.

  • Interessantes Argument, kann ich auch nachvollziehen.

    Das mit dem Speaker ist weniger ein Problem. Im Grunde wird ja der dienstälteste Rep. ohnehin Speaker pro tem, die eigentliche Speakerwahl hält das House nicht von seinem Business ab.


    Eine Verlängerung der Periode würde vor allem den Stress hinausnehmen, der oft da ist wenn im Wahlmonat eine Bill eingebracht wird, oder den Gedanken „jetzt noch einbringen ist ja wertlos, geht sich sowieso nicht mehr aus“ weitaus seltener machen.

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  • Das ist doch aber das gleiche Argument, mit dem der Bundestag immer wieder 5 Jahre LP diskutiert, weil es immer sooooo lange braucht, bis Gesetze ihre Wirkung zeigen. Einfach ein bisschen mehr Zug. Oder eine Verkürzung der Abstimmungen auf einen Tag oder ein Wochenende, gern auch gessmmelt - oder eine parallele Abstimmung während der Diskussion. Kommt es zu keinem Änderungsantrag, ist die Zustimmung gegeben. Unentscheiden kann sich ein Congressman dann eben bis zum Schluss der Debatte +1 oder +2 Tage. Das sind alles nur Verfahrensänderungen, für die man kein Amendment bräuchte.

  • ein Wochenende

    Es gibt Schichtarbeiter, die am Sams- und Sonntag jeweils 12-Stunden-Schichten arbeiten müssen. Zwar nicht jedes WE, aber öfter mal. So ein Termin müsste also auf jeden Fall zuvor unter allen Beteiligten abgesprochen werden.

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    SENATOR from the STATE OF LAURENTIANA | CHAIRMAN of the RNC------------------------------.
    SPEAKER of the GENERAL COURT of the STATE OF LAURENTIANA | GRAND LEADER of the PATRIOTIC ACTION---------------------------------

    XIV. GOVERNOR of the STATE OF LAURENTIANA



  • Das halte ich jetzt für keine gute Idee. Am Abstimmungszeitraum würde ich nichts ändern. Allenfalls die Debatten etwas straffen.


    Eine Verlängerung der LP für das House auf vier Monate und die Wahl ausgelegt auf die Mitte der Präsidentschaft, sowie ein Abrücken von der Stimmengewichtung zumindest wenn nur zwei Personen ins House einziehen erachte ich für sinnvoll und nötig.


    Was die Verlängerung der restlichen Amtszeiten angeht, so bin ich nicht abgeneigt, sehe aber auch keinen akuten Handlungsbedarf.

  • Eine Verlängerung der LP für das House auf vier Monate und die Wahl ausgelegt auf die Mitte der Präsidentschaft, sowie ein Abrücken von der Stimmengewichtung zumindest wenn nur zwei Personen ins House einziehen erachte ich für sinnvoll und nötig.


    Was die Verlängerung der restlichen Amtszeiten angeht, so bin ich nicht abgeneigt, ...

    Damit könnte ich sehr gut leben.

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