Posts by David Clark

    Was mir fehlt, ist ganz einfach beschrieben, aber wiederum schwierig gelöst:

    1. Eine grundlegende Statistik insbesondere mit wirtschaftlichen Eckdaten, die sich nicht auf so etwas für die Ausgestaltung völlig irrelevantes wie Post- und ID-Zahlen begründet, sondern die Ausgestaltung sinnvoll ergänzt.
    2. Eine regelmäßige Fortschreibung dieser Statistik, um die sich auch gekümmert wird - unter Berücksichtigung politischer Entscheidungen, wie oben beschrieben. Da wäre eine Art "Haushalts-Spielleitung" notwendig, damit das dann auch allgemeinverbindlich ist.

      Sich hier auf die echten Bundesstaaten zu stützen, die wir simulieren, hat da einen absoluten Vorteil, aber adaptieren und umrechnen müsste man es eben trotzdem. Auf der Grundlage einer solchen Statistik ließe sich dann ein Haushaltsgrundgerüst bilden, auch da kann man ja auf Vorbilder zurückgreifen.
    3. Die Haushaltsdebatte müsste auch genutzt werden, wie auch bereits beschrieben.
    4. Schließlich müsste noch die Auswirkungen der Haushaltssim von den Beteiligten (Präsident, Kongress, Medien) ausgestaltet und -simuliert werden, im Sinne des Simulation Input Projects. Das hat aber schon da nicht funktioniert. Solange der Haushaltsplan virtuelles Papier ist und anders als Ernennungen keine zwingenden Auswirkungen in der Sim hat, ist er nutzlos und bloß lästig.

    Ich beabsichtige die Stimmengewichtung abzuschaffen, wodurch sich dieses Problem beseitigen ließe

    Damit wäre das House noch weniger attraktiv für einen Kandidaten. Wir werden vermutlich absehbar so oder so nicht mehr als 5 Federal-IDs als Kandidaten zusammenbekommen, damit kann die Mehrheit der Wähler dann in der Minderheit landen und die Unterstützung wird verzerrt auf ein gleichmäßiges Drittel bis Fünftel - das Repräsentationsproblem, das du nicht verstehen willst.

    Lassen wir den Senat zu, haben manche Spieler 2 IDs im House

    Im Kongress, ja.



    Weshalb? Eine Mehrheit gab es ja bei der Wahl, der Präsident hat auch 4 Monate, und die Mehrheiten können sich zwischendrinne ändern

    Deine Kritik war zuvor noch, dass man als Minderheit wenig Einfluss hat. Das unterstellt gilt es derzeit potenziell für zwei Monate, danach kann sich etwas ändern - dein Vorschlag wäre es aber, das auf vier Monate auszudehnen.

    Ah, Du meinst dass für das House die Federal-ID Pflicht entfällt? Würde ich unterstützen unter der Bedingung dass der Spieler nicht gleichzeitig im Senat sitzen darf

    Diese Einschränkung würde ich gerade nicht für zweckdienlich erachten. Damit würde der Kandidatenpool nämlich effektiv nur um einen möglichen Kandidaten erhöht werden: Den Präsidenten.


    Ich glaube aber schon, dass durch längere Wahlperioden der Wahlkampf eher noch verstärkt stattfindet, ganz einfach weil die Vorbereitungszeit steigt und Wahlen kein Dauerereignis sind.

    Dafür werden Minderheitenpositionen verfestigt, zeitliche Verpflichtungen länger und Wiedereinstiege schwieriger. Ich sehe darin keine klaren Vorteile,

    Die Side-ID-Öffnung würde für mich auch bedeuten, dass neben Senat oder Präsidentschaft auch das House möglich ist, ähnlich zum Vizepräsidenten. Wie man das konkret ausgestaltet, darüber könnte man ja sprechen, aber damit hätte man ein Maximum an möglichen Kandidaten.

    Das sich selbst beklatschen mag für das Erstellen weiterer House-IDs stimmen, mein simulativer Anspruch wäre es nicht unbedingt.

    Sebastian kann ich mich anschließen. Erst einmal das mit Leben füllen, was bereits möglich ist, statt sich in Hybris und Inflation zu ersäufen.

    Der Punkt ist doch, dass wir Simulationsanreize / -themen setzen müssen. Insofern geht es weniger um Inflation, als vielmehr um ein Konzept, das vielleicht mehr als ein Problem lösen kann - wenn das Aktivieren von Counties dazugehört, könnte die Staatsebene da durchaus die Chance bieten, das auszuprobieren, ehe man sich für das House auf das eine oder andere festlegt.

    Klar, steht ja so auch in der Verfassung.

    Nicht ganz: In der Verfassung steht gemäß Amendment VII die Wahlperiode von 2 Monaten und die Aufhebung der Begrenzung auf 5 Mitglieder. Wir können also durchaus auch eine SimOn-Mehrheitswahl per Gesetz festlegen, wenn das Teil der Lösung sein soll. ;)

    Wir haben zuletzt in Albernia (das übrigens ein neues Forum hat, in dem sich nun auch das weiterhin unabhängige Cranberra findet) überlegt, wie man das Wahlsystem ändern könnte. Meine Idee, die sich ein wenig mit deiner deckt, war:

    Ich habe mit dieser Form der Fraktions-Sim gute Erfahrungen gemacht und würde sie persönlich auch nutzen wollen - gerade weil wir ja durchaus eine Grundlage dafür haben, die Potenziale bietet.D, R


    Alle zwei Monate ist einfach zu viel an Wahlen. Wie ich schon früher angemerkt habe gibt es auch noch Präsidentschaft, Senat und Gouverneurswahlen. Das ist für eine kleine Spielergemeinschaft einfach zu viel. Kein Wunder mag keiner mehr Wahlkampf machen.

    Du glaubst wirklich, dass es deswegen keinen Wahlkampf mehr gibt? Tut mir leid, aber das halte ich für naiv. JFC hat doch recht, wenn er feststellt, dass

    Aber genau das ist doch Politik. Eine Opposition hat auch keine Mehrheit. Mit OMOV hätten wir in absehbarer Zeit keine richtigen Wahlen, weil so gut wie nie 5+ Kandidaten antreten und die Wahl ein reiner Formalakt ist.

    Ich finde die Idee einer Side-ID-Öffnung des House nachwievor sehr interessant, zumindest solange die Mitspielerzahl unter einer gewissen Schwelle liegt, Das würde dann auch den Umstand entschärfen, dass eine ID die Mehrheit im House alleine für sich gepachtet hat - das will ich dir ja durchaus als Problem zugestehen, auch wenn Mehrheit/Minderheit zum Spiel dazugehört.

    Aber ich vermute, du meinst den Sonderfall mit der "Vertretung", den Astoria zur Umsetzung der Gewaltenteilung eingeführt hat? Ich befürchte, das bekommen wir zumindest technisch nicht in USERS umgesetzt. Aber man kann es durchaus in den SimOff-Regeln zulassen. Wobei wir diese Grad der Gewaltenteilung wiederum nicht SimOff durchsetzen sollten, daher ist die Frage, welche Bundesstaaten ähnlich verfahren würden wie Astoria?

    Im USERS würde ich das nicht als notwendig ansehen und als Zwang auch nicht fordern, wobei ich ja vermutet hatte, dass es sich durch Copy&Paste der Code-Grundlage umsetzen ließe. ;)


    Spannender wäre die Frage, ob man nicht als Option/Versuch auch die Wahl der Staatsparlamente bzw. Multi-IDs ermöglichen könnte, um sie wiederzubeleben. Ihr könnt mir nun den Kongress entgegenhalten, aber damit hätte man vielleicht überhaupt einen Anlass, dort etwas zu tun und auch Debatten abzubilden.

    Und ich bleibe dabei: Das Problem des House ist keine Besonderheit, sondern etwas, was wir bei allen Wahlen feststellen: Die Zahl der Mitspieler und/oder ihre Aktivität sorgen nicht für Konkurrenzkampf. Ich sehe keinen einzigen Kandidaten mehr für das House, wenn die Stimmgewichtung fällt und die Amtszeit steigt.

    Die Stimmgewichtung macht das House gegenüber dem Senat doch gerade effektiv, weil ich einerseits nicht auf 1/6 beschränkt bin und andererseits nicht das Risiko habe, bei mehreren Kandidaten ohne Sitz auszugehen und damit aus dem Kongress zu fliegen. Gleichzeitig bieten 2 Monate genügend Flexibilität für die politische Umorientierung/einen Wiedereinstieg.


    Wenn ich etwas vorschlagen müsste, wäre das die Freigabe des Repräsentantenhauses, gegebenenfalls auch mit mehreren IDs - das wird bei den Vertretern der "Früher war alles besser"-Fraktion aber sicherlich für so viel Gegenliebe wie bei mir die Abschaffung der Stimmgewichtung auslöst. ;)

    Was ich mir vorstellen kann: Wir beschränken das passive Wahlrecht nur noch auf die Simulation. Da hält derzeit die Völljähgikeit her, neben der Staatsbürgerschaft an sich. Das aktive Wahlrecht wird auch SimOn geregelt, aber: Für die Bestimmung von Wahlergebnissen beschränken wir die Ausübung des aktiven Wahlrechts auf die jeweilige Haupt-Identität. Dies sollte aber eine aktiv am Spiel teilnehmende ID sein, der ein Wohnort zuzordnen ist (wegen des Wahlrechts bei Senat, Präsident und Gouverneur).

    Also im Prinzip Status Quo SimOff und Ausgestaltung nach Belieben in den Gesetzen?

    Bliebe die Frage der Staatsparlamente.

    Wir kriegen nicht einmal sechs Staaten mit einem aktiven Leben versehen und wollen Außenterritorien bespielen?

    Es geht doch weniger ums aktive Bespielen als darum, Ausgestaltung und Sim-Anstöße zu gewinnen. Derzeit ist die gesamte Stralien-Sim ohne Fundament, uns fehlt ein südlicher Nachbar und eine Herkunft für Latino-Astorier. Ich ehe da keine großen Verluste, wenn man im Süden ein Territorium etabliert, das das zu bieten hat.