St. Andrews Cathedral

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    Gregory steht auf und bedankt sich als aller erst beim Päpstlichen Legaten für seinen beistand und dann tauscht er mit den Bischöfen den Friedensgruss aus und empfängt einige die ihm ehr erbieten und Glückwünschen.

    Seine Exzellenz Mons. Dr.iu.can Gregory Omalley
    Erzbischof von Astoria City
    Metropolit der Kirchenprovinz Astor
    Metropolitan Administrator sede plena of New Aldenroth-Freeport

  • Handlung


    Ein Lektor tritt aus der Gemeinde nach vorne an das Ambo. Er liest die Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.


    Anschließend tritt der Priester vor den Erzbischof und dieser Segnet ihn.



    Halleluja. Halleluja. Halleluja.



    Diakon: Der Herr sei mit Euch.


    Gemeinde: Und mit deinem Geiste.



    Handlung

    Der Diakon Beräuchert das Evangelium



    Diakon: Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.


    Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.



    Diakon: Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
    Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.
    Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt
    und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
    Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
    In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
    Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.


    Gemeinde: Lob sei dir, Christus



    Handlung

    Der Diakon bringt das Evangelium dem Erzbischof und dieser Segnet das Volk Gottes damit.

  • Handlung

    Betet über die erhaltene Nachricht.

    Seine Exzellenz Mons. John Foley
    Erzbischofkoadjutor von Astoria City
    Administrator von New Beises
    Bishop Emeritus of Francistown

  • Handlung

    Im Auftrag des Metropoliten steht der Erzbischofkoadjutor der Vesper vor mit Aussetzung des Allerheiligen.
    Der Hochaltar wurde dafür extra schön geschmückt um den Heiland zu empfangen.
    In seiner Homilie erinnerte der frisch ernannte, das unser Beten aus dem Herzen stammen muss das überhaupt im Himmel zu Gott dringen kann.


    Seine Exzellenz Mons. John Foley
    Erzbischofkoadjutor von Astoria City
    Administrator von New Beises
    Bishop Emeritus of Francistown

  • Handlung

    Walker geht in die Kirche und zündet eine Kerze an.

    HERBERT C. WALKER


    former U. S. Senator for the Free State of Freeland

    former U. S. Secretary of Commerce

    former Member of the U.S. House of Representatives

    former Chairman of the Congressional Committee on Foreign Relations

    former Member of the Congressional Committee on Defense & Intelligence Affairs

    former State Minister of State of the Free State of Freeland

  • Handlung

    Ted besucht heute die Kathedrale um einen Moment Luft zu holen. Er zündet zwei Kerzen an, eine für die verstorbenen und eine für die lebenden und spricht ein kleines Gebet. Danach setzt er sich noch in die Bankreihe und ordnet seine Gedanken!

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    Erzbischof Foley steht Heute Abend zur Vorabendmesse des Dreikönigsfest vor.


    Handlung

    Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.


    Geliebte im Herrn!


    Das Fest, das wir die­ser Tage fei­ern, wird im Volks­mund das Fest der Hei­li­gen Drei Könige genannt. Aber diese Bezeich­nung ist nicht tref­fend; denn das Fest, das wir began­gen haben, ist ein Fest Got­tes; es ist ein Fest Jesu. Es ist das Fest der Erschei­nung des Herrn. An Weih­nach­ten haben wir das sicht­bare Erschei­nen Got­tes in einem Men­schen gefei­ert. Am Fest der Erschei­nung des Herrn fei­ern wir das Her­vor­tre­ten sei­ner Gott­heit. Das Fest Erschei­nung des Herrn ist also eine Ergän­zung zu Weih­nach­ten, ein Voll-Weih­nach­ten, eine Art zusätz­li­che Bestim­mung zu Weih­nach­ten. Weih­nach­ten und Erschei­nung des Herrn gehö­ren zusam­men. Hat sich Gott an Weih­nach­ten als wah­rer Mensch geof­fen­bart, so offen­bart er sich jetzt als wah­rer Gott, und zwar durch drei Ereig­nisse, ein­mal durch das Erschei­nen der Magier aus dem Osten, bei dem Krip­pen­kind, sodann durch die Taufe Jesu im Jor­dan, wo sich der Him­mel öff­nete und eine Stimme sprach: „Die­ser ist mein gelieb­ter Sohn“, und durch das erste Wun­der, das Jesus bei der Hoch­zeit zu Kana wirkte. „Sie erkann­ten seine Herr­lich­keit“, heißt es da, „und sie glaub­ten an ihn.“


    Es ist also das Fest der Erschei­nung des Herrn die Erfül­lung der Weis­sa­gung des Pro­phe­ten Isaias: „Werde Licht, Jeru­sa­lem, denn siehe, es kommt dein Licht, und strah­lend geht auf über dir die Herr­lich­keit des Herrn. Die Völ­ker sit­zen in Dun­kel und Fins­ter­nis, aber über dir geht strah­lend auf der Herr. Dann wirst du schauen und stau­nen, wenn zu dir kommt die Fülle des Mee­res, wenn Dro­me­dare und Kamele dich über­flu­ten.“ Hier wird also aus­ge­sagt, dass der Herr der Welt­herr­scher ist, dem alles unter­wor­fen ist, und dem alle Knie sich beu­gen müs­sen. Wenn Gott erscheint, um zu erlö­sen, dann erscheint er, um die ganze Welt zu erlö­sen, nicht nur ein Volk, son­dern alle Völ­ker. So ist das Fest der Erschei­nung des Herrn im eigent­li­chen Sinne ein Fest des Glau­bens, und zwar der Glau­bens­gnade, der Glau­bens­be­wäh­rung und des Glau­bens­loh­nes.


    Das Fest der Erschei­nung des Herrn ist ein Fest der Glau­bens­gnade. Es ist eine eigen­ar­tige Kunde, mit der diese frem­den Män­ner in Jeru­sa­lem nach dem neu­ge­bo­re­nen König fra­gen: „Wir haben sei­nen Stern gese­hen.“ Um die­ses Wort zu ver­ste­hen, muss man in die Geschichte zurück­schauen. Die Juden waren ja ein hal­bes Jahr­tau­send vor der Ankunft Jesu in die baby­lo­ni­sche Gefan­gen­schaft geführt wor­den. Die Baby­lo­nier lern­ten durch die Juden auch deren Glau­ben ken­nen. Sie lern­ten auch ihre Mes­si­as­hoff­nung ken­nen. Und unter dem, was die Juden in die­ser sieb­zig­jäh­ri­gen Gefan­gen­schaft in Baby­lo­nien hin­ter­lie­ßen, war die Über­zeu­gung, dass ein­mal ein Stern die Geburt des gro­ßen Königs anzei­gen werde. Das war die Weis­sa­gung des Balaam: „Ein Stern geht auf in Jakob, aus Israel erhebt sich ein Zep­ter.“ Diese Weis­sa­gung haben die Baby­lo­nier, haben einige von ihnen, haben die Wei­sen, die nach Beth­le­hem und nach Jeru­sa­lem eil­ten, nicht ver­ges­sen. Und sie haben tat­säch­lich eines Tages einen rät­sel­haf­ten Stern gese­hen. Die Gelehr­ten haben viel dar­über nach­ge­dacht, was für ein Stern das gewe­sen sein könnte, eine neue Ster­ner­schei­nung oder ein Zusam­men­tref­fen der Pla­ne­ten Jupi­ter und Mars im Stern­bild der Fische. Jeden­falls die größ­ten Astro­no­men wie Gali­lei und andere haben an einen Wun­der­s­tern geglaubt. „Wir haben sei­nen Stern gese­hen.“ So haben die Wei­sen aus dem Mor­gen­lande gesagt. Und sie haben die­ser Stern zum Anlaß genom­men, sich auf die Reise zu bege­ben. Das war die große Glau­bens­gnade, die ihnen geschenkt ward. Meine lie­ben Freunde, wenn wir das über­set­zen in unser Leben, dann müs­sen wir sagen: Die große Glau­bens­gnade unse­res Lebens ist es, dass wir die Offen­ba­rung emp­fan­gen haben, dass wir in die Kir­che auf­ge­nom­men wur­den, dass wir Jesus Chris­tus ken­nen. Das ist die große Glau­bens­gnade, die wir emp­fan­gen haben. Das ist der Stern, der uns leuch­tet. Er darf nicht unter­ge­hen, und er darf sich nicht ver­dun­keln.


    Zu der Glau­bens­gnade kam die Glau­bens­be­wäh­rung. Die Wei­sen sind dem Stern gefolgt, gewiß, aber sie wur­den mehr­fach auf die Probe gestellt. Zunächst ein­mal durch die mona­te­lange Reise, viel­leicht von Per­sien aus oder vom Irak aus, wir wis­sen es ja nicht genau, wo ihre Hei­mat war; das Mor­gen­land ist weit, durch Wüs­ten, wo Stürme sind, wo Tro­cken­heit herrscht. Aber der Blick zum Stern ließ sie alles ertra­gen. Doch dann kam die zweite Probe: Der Stern ver­schwand; sie sahen ihn nicht mehr. Sie waren unbe­irrt; sie gin­gen wei­ter auf dem Wege. Sie wuss­ten, wenn das Königs­kind gebo­ren wird, dann kann es nur in Jeru­sa­lem sein. So zogen sie getros­ten Mutes wei­ter. Aber als sie nach Jeru­sa­lem kamen, erleb­ten sie eine neue Glau­bens­probe. Sie mein­ten, die ganze Stadt sei in freu­di­ger Erre­gung, weil eben das Königs­kind gebo­ren wurde. Aber in Jeru­sa­lem war All­tag. Nie­mand küm­merte sich um den Stern, und nie­mand wusste etwas von dem neu­ge­bo­re­nen König. Ja nicht nur das. Als sie selbst mit ihrer Kunde her­vor­tre­ten: „Wir haben sei­nen Stern gese­hen und sind gekom­men, ihn anzu­be­ten,“ da gerät Jeru­sa­lem in Auf­ruhr. Der König erschrickt und mit ihm das ganze Volk. Der König erschrickt, weil er einen Neben­buh­ler fürch­tet, eine Thron­prä­ten­den­ten, der ihm seine Macht strei­tig machen will. Und das Volk erschrickt, weil es weiß, wozu die­ser grau­same König Hero­des fähig ist. Es fürch­tet seine erneu­ten Grau­sam­kei­ten.


    Wel­che Ent­täu­schung für die Wei­sen aus dem Mor­gen­lande! Wel­che Ent­täu­schung für die müden Wan­de­rer! Sind sie doch einer Täu­schung auf­ge­ses­sen? Was wird man sagen, wenn sie heim­keh­ren und den König, den neu­ge­bo­re­nen König nicht gefun­den haben? Aber ihr star­ker Glaube hält stand. Sie wan­dern wei­ter, und auf ein­mal sehen sie den Stern wie­der, und der Stern führt sie zu dem Kind, das in der Krippe liegt, und zu sei­nen Eltern, zu Maria und Joseph. Der Stern leuch­tet wie­der über ihnen. Und so knien sie nie­der und brin­gen ihre Geschenke dar: Gold dem gro­ßen König, Weih­rauch dem wah­ren Gotte und Myr­rhe für sein Begräb­nis.


    Diese Wei­sen aus dem Mor­gen­lande sind unsere Vor­bil­der. Es wird wohl nie­mand in die­sem Got­tes­hause sein, der nicht auch schon Glau­bens­pro­ben hat beste­hen müs­sen. Immer wie­der, meine lie­ben Freunde, gleicht unser Leben einer Wüs­ten­wan­de­rung. Wir erle­ben Dun­kel­hei­ten, Frag­wür­dig­kei­ten, Ängste, Zwei­fel, ob das alles stimmt, was wir da glau­ben, ob wir nicht einer Illu­sion auf­ge­ses­sen sind. Und dann die prak­ti­schen Fol­ge­run­gen aus die­ser Reli­gion! Es ist doch viel beque­mer, ohne Glau­ben zu leben. Äußer­lich ist das beque­mer. Der Glaube legt viele Las­ten auf: die Gebote. Nie­mand hat eine so strenge Sitt­lich­keit wie das katho­li­sche Chris­ten­tum. Beque­mer ist es ganz bestimmt, sich vom Glau­ben zu ver­ab­schie­den. Es wäre leich­ter, sich das alles zu erspa­ren; aber dann wür­den wir den Weg nicht fin­den, da wäre der Stern erlo­schen, da wür­den wir nicht zum Ziele kom­men. Leicht schon, aber auch falsch! Es kann also auch bei uns die­ser Stern des Glau­bens ein­mal ver­blas­sen. Die­ser Stern kann eines Tages zu ver­schwin­den schei­nen. Unsere See­len kön­nen dun­kel sein, Zei­ten der Prü­fun­gen kom­men über uns, in denen sich unsere Treue bewäh­ren muss. Die Men­schen fra­gen oft: Warum ich? Warum trifft das mich? Was habe ich ver­bro­chen, dass ich das lei­den muss, dass ich das tra­gen muss?


    Da hat mit ein­mal eine gläu­bige Frau eine gute Ant­wort gege­ben. Sie sagte: „Man soll nicht fra­gen: Warum ich?, son­dern: Warum ich nicht?“ Warum ich nicht? Wie recht hat diese gläu­bige Frau gehabt. Warum soll ich ver­schont blei­ben? Warum soll ich keine Las­ten zu tra­gen haben? Warum sol­len mir die Prü­fun­gen erspart blei­ben? Warum ich nicht? So ist es, meine lie­ben Freunde. Der Stern des Glau­bens ist nicht für immer erlo­schen. Er erscheint wie­der, und Licht und Leben spen­dend führt er uns wei­ter auf dem Wege des Glau­bens. Wir müs­sen nur treu blei­ben. Die glei­che Treue, wie sie die Män­ner aus dem Osten bewie­sen haben, die müs­sen wir auch zei­gen, auch wenn wir Gleich­gül­tig­keit, ja Geg­ner­schaft in unse­rer Umge­bung erle­ben, viel­leicht in unse­rer Fami­lie. Es gibt keine geschlos­se­nen gläu­bi­gen Gemein­den mehr. Über­all neben uns woh­nen Men­schen, die nichts glau­ben, die den Glau­ben abge­wor­fen haben. Und das ist ja eine Anfech­tung. Man glaubt leich­ter, wenn man zusam­men glaubt; man glaubt leich­ter, wenn andere mit­glau­ben; man glaubt leich­ter, wenn andere mit uns die­sen Glau­ben leben. Aber das ist uns lei­der nicht beschert. Unsere Zeit ist eine Zeit der Spal­tung und des Abfalls. Da heißt es stand­haft blei­ben, stark blei­ben, wo andere schwach wer­den, beken­nen, wo andere ver­leug­nen, lie­ben, wo andere has­sen, in Ehr­furcht ste­hen, wo andere spot­ten. Das ist unsere Glau­bens­be­wäh­rung.


    Aber wenn wir durch­hal­ten, wenn wir in Treue aus­har­ren, wenn wir gleich den Wei­sen dem Stern fol­gen, dann führt uns die­ser Stern auch zum Ziele. Wir dür­fen gewiß sein, dass unsere Treue, unsere Beharr­lich­keit den glei­chen Lohn fin­den wird, wie ihn die Wei­sen aus dem Mor­gen­lande, diese glau­bens­star­ken Män­ner, gefun­den haben. Welch unnenn­bare Freude mag sie erfüllt haben, als sie den Stern auf ein­mal über dem Hause ste­hen sahen, wo sich das Kind und seine Mut­ter befan­den. So wird es auch uns gehen, wenn unser Weg zu Ende geht. Dann wer­den wir ihn, den wir unser gan­zes Leben gesucht haben, dem wir in unse­rem Leben ent­ge­gen­ge­wan­dert sind, dem wir im Lichte des Glau­bens gefolgt sind, den wer­den wir wirk­lich fin­den. Dann wer­den wir ihm die Gaben rei­chen: das Gold unse­rer Treue, den Weih­rauch unse­rer Gebete und Opfer und die Myr­rhe der Lei­den, die wir um sei­net­wil­len getra­gen haben. Dann sind wir am Ziel ange­langt. Dann haben wir die Auf­gabe unse­res Lebens erfüllt. Dann dür­fen wir ihn schauen, nicht mehr in der Armut des Stal­les, son­dern in der Herr­lich­keit der Gott­heit.


    Amen.



    Handlung

    Nach der Messe werden die Gebäcke gesegnet.

    Seine Exzellenz Mons. John Foley
    Erzbischofkoadjutor von Astoria City
    Administrator von New Beises
    Bishop Emeritus of Francistown

  • Handlung

    Ist zu dieser besonderen Messe mit seiner Ehefrau angereist.

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    David J. Clark (D-NA)

    52nd President of the United States
    Former U.S. Representative | Former Speaker of the House | Former Vice-Chairman of the DNC

  • Handlung

    Unter den Klängen der Orgel zieht der neue Metropolit der Kirchenprovinz Astor und Erzbischof von Astoria-City, Karl Kardinal Wollmann in die Kathedrale ein.



    Der Herr sei mit Euch.

    Handlung

    Gemeinde: Und mit deinem Geiste.


    Wir sprechen das Schuldbekenntnis:


    Handlung

    Gemeinde: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe - ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Enge und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten Gott, unserem Herrn


    Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.


    Handlung

    Gemeinde: Amen.


    Erbarme Dich, Herr, unser Gott, erbarme Dich.


    Handlung

    Gemeinde: Denn wir haben vor Dir gesündigt.


    Erweise uns, Herr, Deine Huld.


    Handlung

    Gemeinde: Und schenke uns Dein Heil.


    Nachlass, Vergebung und Verzeihung unserer Sünden gewähre uns der allmächtige und barmherzige Herr.


    Handlung

    Gemeinde: Amen.


    Deine Priester sollen sich in Gerechtigkeit kleiden;
    Deine Heiligen sollen frohlocken, oh Herr!
    Um Deines Knechtes willen, des David,
    verschmähe nicht das Antlitz Deines Gesalbten.
    Herr, Gedenke des David;
    sei eingedenk all seiner Milde.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.



    Wir lesen in der Heiligen Schrift, im Buch der Sprüche Kapitel 4, die Verse 1 bis einschließlich 27:
    "Hört, meine Söhne, die Mahnung eures Vaters; merkt auf, dass ihr lernt und klug werdet! Denn ich gebe euch eine gute Lehre; verlasst meine Weisung nicht. Ein Sohn war ich bei meinem Vater, zart und einzig vor meiner Mutter, da lehrte er mich und sprach: Lass dein Herz meine Worte aufnehmen; halte meine Gebote, so wirst du leben. Erwirb Weisheit, erwirb Einsicht; vergiss sie nicht und weiche nicht von der Rede meines Mundes; verlass sie nicht, so wird sie dich bewahren; liebe sie, so wird sie dich behüten. Denn der Weisheit Anfang ist: Erwirb Weisheit und erwirb Einsicht mit allem, was du hast. Achte sie hoch, so wird sie dich erhöhen und wird dich zu Ehren bringen, wenn du sie herzest. Sie wird dein Haupt schön schmücken und wird dich zieren mit einer prächtigen Krone. Höre, mein Sohn, und nimm an meine Rede, so werden deine Jahre viel werden. Ich will dich den Weg der Weisheit führen; ich will dich auf rechter Bahn leiten, dass, wenn du gehst, dein Gang dir nicht sauer werde, und wenn du läufst, du nicht strauchelst. Halte fest an der Zucht, lass nicht davon; bewahre sie, denn sie ist dein Leben. Komm nicht auf den Pfad der Gottlosen und tritt nicht auf den Weg der Bösen. Lass ihn liegen und geh nicht darauf; weiche von ihm und geh vorüber. Denn sie schlafen nicht, wenn sie nicht Übel getan, und sie ruhen nicht, ehe sie nicht jemanden zu Fall gebracht haben. Sie nähren sich vom Brot des Frevels und trinken vom Wein der Gewalttat. – Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag. Der Gottlosen Weg aber ist wie das Dunkel; sie wissen nicht, wodurch sie zu Fall kommen werden. Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige dein Ohr zu meinen Worten. Lass sie dir nicht aus den Augen kommen; behalte sie in deinem Herzen, denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe. Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben. Tu von dir die Falschheit des Mundes und sei kein Lästermaul. Lass deine Augen stracks vor sich sehen und deinen Blick geradeaus gerichtet sein. Lass deinen Fuß auf ebener Bahn gehen, und alle deine Wege seien gewiss. Weiche weder zur Rechten noch zur Linken; wende deinen Fuß vom Bösen."



    Liebe Brüder und Schwestern,
    hört auf die Mahnung Eures Vaters! Für viele Menschen mag das Wort Mahnung sehr hart klingen. Wird es doch normalerweise an Menschen gerichtet, die sich anschicken, den rechten Weg zu verlassen. Die Welt der Gottlosen ruft uns zu: jeder solle doch an das glauben, an was er glauben will, und nach seinem eigenen Gutdünken selig werden. Das aber sind falsche Heilsversprechen, auf die Jesus eine klare Antwort gibt: "Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten." oder "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe.".
    Es ist die Aufgabe der Heiligen Mutter Kirche und ihrer Diener, unermüdlich ihre Stimme zu erheben und zu mahnen: wandelt nicht auf den Wegen der Gottlosen, denn diese Wege mögen für den Augenblick Ruhm, Ehre, Reichtum, Prestige versprechen, führen aber letztendlich in die Dunkelheit und ins Verderben.
    Es ist die Aufgabe der Heiligen Mutter Kirche und Ihrer Diener unermüdlich zu mahnen: kehrt um und tut Buße. Kehrt zurück auf den Weg der Gerechten, auf den Weg des Heils. Er ist nicht zu übersehen, denn er "glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag."
    Es ist Aufgabe der Heiligen Mutter Kirche und Ihrer Diener unermüdlich jenen öffentlich zu widersprechen, die uns glauben machen wollen, dass Staat und Gesellschaft ohne das Fundament der christlichen Heilslehre bestand haben können. So wie ein jedes Haus, das auf Sand gebaut ist, keinen Bestand haben wird, so wird auch jeder Staat und jede Gesellschaft, die nicht auf der christlichen Heilslehre fußt, keinen inneren Halt haben, sondern einem Schiff gleichen, das auf hoher stürmischer See ohne Kompass herumirrt. Nicht umsonst lautet ein Wahlspruch der Vereinigten Staaten von Astor "In God we trust".
    Es ist Aufgabe der Heiligen Mutter Kirche und ihrer Diener, immer wieder auf die Heiligkeit des menschlichen Lebens hinzuweisen. Alles Leben kommt von Gott. Dem Mensch als Ebenbild Gottes kommt eine eigene Würde und ein eigener Wert zu. Sowohl die Todesstrafe als auch die Tötung des ungeborenen menschlichen Lebens sind daher mit der christlichen Lehre unvereinbar. Dabei verkennt die Heilige Mutter Kirche nicht die Sorgen und Nöte, die nicht wenige Frauen haben, wenn das Leben, dass in ihnen heranwächst, das Ergebnis einer Gewalttat ist, wenn die Frau in Not und Armut lebt und nicht weiß, wie sie das werdende Kind ernähren und aufziehen soll. Ja, es gibt Fälle, in denen durch die Geburt das Leben in der Frau selbst in Gefahr geraten kann. Weder die Heilige Mutter Kirche noch Staat und Gesellschaft dürfen vor diesen Nöten die Augen verschließen, sondern die Hilfe anbieten, dass ein "Ja zum Leben" möglich wird, ohne, dass Not, Elend und Verzweiflung größer werden. Es ist nicht eine leere Floskel, wenn gesagt wird, das jedes Kind ein Geschenk Gottes ist. Es ist die Wahrheit. Wir als Kirche, als Staat und Gesellschaft stehen in der Pflicht und in der Verantwortung, dass alle Kinder ohne Not, ohne Gewalt und in elterlicher Liebe und Fürsorge aufwachsen.
    Es ist die Aufgabe der Heiligen Mutter Kirche und Ihrer Diener, unermüdlich zu mahnen. Dabei werden wir nicht herumkommen, jenen Menschen lästig und unangenehm zu werden, die meinen, der Weg der Gottlosen sei der rechte Weg. Wir werden insbesondere den Menschen lästig werden, wenn wir mahnen: wer Waffen herstellt und verkauft, der geht den Weg des Todes und der Verderbnis. Denn Waffen sind Instrumente des Todes, sie wurden hergestellt, um zu töten und stehen diametral entgegen der christlichen Heilslehre, die die Lehre des Lebens, der Liebe und der Barmherzigkeit ist. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, man könne Gewalt mit Gewalt oder das Böse mit Bösem überwinden. Es ist vielmehr Aufgabe von Staat und Gesellschaft, zu analysieren, was die Ursachen von Gewalt ist und Strategien zur Lösung dieser Probleme zu entwickeln. Denn Gewalt hat oft triviale Gründe: wer in Armut lebt, sieht oft nur den Ausweg des Diebstahls oder des Raubüberfalls, um sich über Wasser zu halten, wer ausgegrenzt ist, wer verzweifelt ist, mag in der Gewalt ein Ventil und ein Mittel sehen, sich Gehör zu verschaffen oder Missstände abzuschaffen. Wer unter häuslicher Gewalt leidet, der mag in der Tötung des Familientyrannen den letzten Ausweg sehen.
    Wer Gewalt mit Gewalt begegnet überwindet nicht die Gewalt. Er provoziert vielmehr Gegengewalt. Mag der Stärkere den Schwächeren auch besiegen, den Wunsch nach Rache beim Unterlegenen, wird er dadurch nicht beseitigen. Solange aber der Wunsch nach Rache Geist und Seele vergiften, solange triumphiert das Böse.
    Töte einen Menschen, und Du nimmst seine Sünden auf Dich. Töte einen unschuldigen Menschen, und Du öffnest ihm den Weg ins Paradies. Auf Deinen eigenen Schultern wirst Du ihn den Berg Gottes hinauf- und wieder heruntertragen.
    Der Mahner wird nur selten gern gesehen, geschweige denn gern gehört. Jesus selbst weist darauf hin, wenn er sagt: "Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen. Seid fröhlich und jubelt; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind."
    Es ist Aufgabe der Heiligen Mutter Kirche und ihrer Diener, unermüdlich zu mahnen: nur die Gewaltlosigkeit wird die Gewalt beenden, nur die Barmherzigkeit wird die Verzweiflung beseitigen und nur die Liebe wird das Böse überwinden - auf ewig.
    Amen.


    Lasset uns beten:


    Herr, wir glauben und bekennen voll Zuversicht, dass Du Deiner Kirche Dauer verheißen hast, solange die Welt besteht.
    Darum haben wir keine Sorge und keine Angst um den Bestand und die Wohlfahrt Deiner Kirche.
    Wir wissen nicht, was ihr zum Heile ist.
    Wir legen die Zukunft ganz in Deine Hände und fürchten nichts, so drohend die Dinge auch scheinen mögen.
    Nur um das Eine bitten wir Dich: Gib Deinem Diener und Stellvertreter, dem Heiligen Vater, wahre Weisheit, Mut und Kraft.
    Gib ihm den Trost Deiner Gnade in diesem Leben und im künftigen die Krone der Unsterblichkeit.


    Herr Jesus Christus, Du Hirt und Haupt Deiner Kirche, stehe unseren Bischöfen und Erzbischöfen überall auf der Welt bei
    mit der Kraft Deines Segens, dass sie uns entflammen durch ihren Eifer, uns Vorbild sind durch ihren Wandel, uns tragen
    durch ihre Liebe, uns stärken durch ihre Geduld, uns erhalten in der Freude des Heiligen Geistes, uns segnen durch ihre
    Gebete, uns gute Weisung geben durch ihre Lehren und uns einigen zu Deinem heiligen Volk und zum lauteren Gottesdienst
    und in der Wahrheit.


    Wir bitten Dich, Herr, für die Priester: Lehre sie, Deine Botschaft so verkündigen, dass unser Hunger nach Wahrheit und Leben
    gestillt wird. Gib ihnen den Mut, niemand nach dem Mund zu reden, auch wenn viele das Evangelium vom Kreuz für Unsinn halten.
    Lass sie Deine geheimnisvolle Nähe erfahren, damit sie den Glauben ihrer Brüder und Schwestern zu stärken vermögen.
    Mache sie fähig, jedem Antwort zu geben, der nach dem Grund der Hoffnung fragt.
    Dulde nicht, dass sie ihr Vertrauen auf irgendeine Macht der Erde setzen statt auf die Kraft Deines Geistes. Erinnere sie,
    dass jeder Mitarbeiter am Neuen Bund hundertfach wiederfinden wird, was er Deinetwegen zurückgelassen hat.
    Lass durch ihr Leben sichtbar werden, dass der Kern Deiner Botschaft die Liebe ist, die uns zu freien Menschen macht.
    Bestärke sie in der Dankbarkeit dafür, dass Du sie mit Gott versöhnt und ihnen den Dienst der Versöhnung übergeben hast.
    Sei mit ihnen, damit durch ihr Wort das Geheimnis Deines Todes Gegenwart wird in der Eucharistie, dem Zeichen der Einheit.


    Herr Jesus Christus, wir danken Dir, dass Du uns berufen hast, Dein Volk zu sein. Lass es Deiner Kirche nicht an Menschen fehlen,
    die für den Aufbau und Zusammenhalt Deiner Gemeinden Sorge tragen bis Du wiederkommst.


    Amen.



    Liebe Schwestern und Brüder, lasst uns gemeinsam das Glaubensbekenntnis sprechen
    Wir glauben an den einen Gott,
    den Vater, den Allmächtigen,
    der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
    die sichtbare und die unsichtbare Welt.
    Und an den einen Herrn Jesus Christus,
    Gottes eingeborenen Sohn,
    aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
    Gott von Gott, Licht vom Licht,
    wahrer Gott vom wahren Gott,
    gezeugt, nicht geschaffen,
    eines Wesens mit dem Vater;
    durch ihn ist alles geschaffen.
    Für uns Menschen und zu unserem Heil
    ist er vom Himmel gekommen,
    hat Fleisch angenommen
    durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria
    und ist Mensch geworden.
    Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
    hat gelitten und ist begraben worden,
    ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
    und aufgefahren in den Himmel.
    Er sitzt zur Rechten des Vaters
    und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
    zu richten die Lebenden und die Toten;
    seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
    Wir glauben an den Heiligen Geist,
    der Herr ist und lebendig macht,
    der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
    der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
    der gesprochen hat durch die Propheten,
    und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.
    Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
    Wir erwarten die Auferstehung der Toten
    und das Leben der kommenden Welt.
    Amen.



    Liebe Brüder und Schwester, lasst uns beten, wie Jesus uns gelehrt hat:
    Vater unser im Himmel,
    Geheiligt werde Dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld,
    wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn Dein ist das Reich und die Kraft
    und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
    Amen.



    Handlung

    Breitet die Arme aus:


    Der Herr beschütze dich und behüte dich,
    der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
    und sei dir gnädig,
    der Herr erhebe sein Antlitz auf dich und
    schenke dir seine Liebe und seinen Frieden.


    Handlung

    Beschreibt mit der rechten Hand ein Kreuz:


    Amen.



    Handlung

    Unter den Klängen der Orgel zieht der Metropolit aus der Kathedrale aus.

    Erzbischof Karl Wollmann
    Kardinaldiakon
    Metropolit der Kirchenprovinz Astor
    Erzbischof von Astoria City
    Erzbischof Emeritus von Tisano
    Bischof von Octavia
    Metropolitan Administrator Sede plena der Territorial Abbey of the Most Holy Trinity

    Edited once, last by Karl Wollmann ().

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