Posts by John Salazar

    Quote

    Original von Gregory Jameson
    Geopolitisch hat Israel der Welt absolut nichts zu bieten außer Blut, Schweiß und Tränen.


    Ich bin ja so verrückt und glaube noch an Grundwerte und Verantwortung. Und ich finde es absurd, dass deutsche Minister gegenüber Israel das Maul aufreißen, während sie deutschen Unternehmen gestatten, die Sanktionen gegen den Iran zu unterlaufen.


    Quote

    Das steht doch außer Frage, verdrängt aber die Tatsache, dass der Zionismus bereits vor dem Holocaust entstand.


    Der Zionismus war eine Folge der Judenporgrome in Russland und Polen sowie der Dreyfus-Affaire. Es steht aber wohl außer Frage, dass Israel als Heimstätte der Überlebenden des Holocaust eine wesentlich größere Bedeutung hat.


    Quote

    Tut mir leid, das sehe ich anders. Bei z.B. Polen geh ich nach den 3 Teilungen ja noch mit. Aber 2000 Jahre später hat man nun wirklich keinen Anspruch mehr auf irgendetwas.


    Es ist doch wihl nicht die Schuld der Juden, dass sie aus Israel vertrieben und 2.000 Jahre lang diskrimiert wurden. Und wo sollten sie dann sonst hin - nach Uganda? Im übrigen haben die Zionisten kein arabisches Land "geraubt", sondern von osmanischen Großgrundbesitzern weitgehend verwahrlostes Land erworben. Und Jahrzehnte nach der Gründung Israels wird aus arabischen Beduinen ein "palästinensisches" Volk. Entzückend.


    Quote

    Wie gut das mit dem Trennen von Konfliktparteien klappt, sieht man ja regelmäßig in Nordirland, in Jugoslawien, in Osttimur etc. etc.
    Kapital-, Material- und Personalverkehr unterbinden hat meist bessere Wirkungen auf die Vernunft von Streithammeln.


    Lustigerweise gibt es in Belfast eine "Friedenslinie", die 1969 nach schweren Unruhen errichtet wurde. Darüber berichtet aber kaum jemand, da es nicht um Juden geht.


    Israel versucht ja, den Kapital-, Material- und Personalverkehr zu kontrollieren. Und muss sich dann das Gejammer anhören, wenn islamistische Märtyrer mit Messern und Eisenstangen auf leicht bewaffnete Soldaten losgehen und diese dann dreisterweise durch Schusswaffeneinsatz ihr Leben retten.

    Quote

    Original von Lovestone
    Ich für meinen Teil halte die Zwei-Staaten-"Lösung" für wenig friedensstiftend. Die eine völkische Ideologie gegen die andere nationalistische Argumentation auszuspielen bringt nichts - außer Grenzstreitigkeiten und eingezäunte Städte. Araber und Israealis müssen lernen, miteinander auszukommen. Andernfalls ist das zionistische Projekt - eine sichere Heimstätte für das jüdische Volk - völlig ad absurdum geführt, wenn die in Israel in ständiger Angst leben müssen.


    Israel wollte ja mit den Arabern auskommen und hat - im Gegensatz zu diesen - den UN-Teilungsplan von 1948 anerkannt. Das Problem ist halt, dass die Pali-Orgas das gesamte Land beanspruchen und "die Juden ins Meer" werfen wollen.


    Übrigens sind ca. 17 % der Israelis arabische Moslems, von denen die meisten keine Lust haben, von der PLO regiert zu werden.

    Quote

    Original von Gregory Jameson
    Stimmt. Jetzt reicht ihnen die Gunst der US-Amerikaner und der der nuklearen Bewaffnung ...


    Traurig genug, dass die USA das übernehmen, was eigentlich Aufgabe der Europäer ist. Nicht nur, weil Israel ein mehrheitlich jüdischer Staat ist, sondern weil es die einzige pluralistische Demokratie der Region ist. In Israel baden Homosexuelle am Strand, in Gaza und PLO-Gebiet hängen sie am Galgen.


    Quote

    Dann geht es ihnen auch bloß nicht anders als Christen, Moslems, Hinduisten, Buddhisten, Konfuzianer, Taoisten, Naturvölker etc., die zur falschen Zeit am falschen Ort waren und die einzige Freiheit im Glauben hatten.


    Die systematische, auf Ausrottung zielende industriellen Massenvernichtung der Juden ist historisch einmalig. Diese und die vielen Jahrhunderte der Unterdrückung und Verfolgung zuvor sind ein verdammt guter Grund, in einem eigenen Staat und unabhängig vom Wohlwollen einer größeren Bevölkerungsgruppe leben zu wollen.


    Quote

    Willst du der einen Dummheit eine andere entgegenhalten?
    Tut mir leid, aber die Lösung des Konflikts ist einfach, wenn auch mit allen möglichen Menschenrechten wohl unvereinbar: eine große Mauer drumherum, niemanden rein- und niemanden rauslassen. Dann lernen sie, miteinander zu leben oder das Problem erübrigt sich, weil keine Streitpartei mehr vorhanden sein wird.


    Die Lösung ist nicht eine Mauer drumherum, sondern ein Zaun dazwischen. Leider gibt es genug linke Spinner, die dies für ganz doll böse halten, denn Juden töten gehört zur landestypischen Folklore und muss unbedingt mit Solidaritätsappellen unterstützt werden; da sind sich DKP, NPD und Graue Wölfe einig.

    Mister Speaker,


    es steht dem Bund natürlich frei, Tage der Arbeitsruhe für seine Angestellten festzulegen. Ob hierfür jedoch ein Geetz erforderlich ist oder nicht die Executive Order ausreichend ist, möge der Antragsteller überdenken. Ich finde beides ok.

    Quote

    Original von Gregory Jameson
    Und worum streiten die sich? Um ein verdammt großes Stück Wüste ... dumm! :rolleyes


    Dieses Stück Wüste ist aber der einzige Flecken auf diesem Planeten, an dem Juden nicht von der Gunst anderer abhängig sind. In nahezu allen anderen Ländern wurden sie über Jahrhunderte hinweg unterdrückt und verfolgt.


    Und: Die Israelis haben diese Wüste fruchtbar gemacht; die Hamas hatte nach der Machtübernahme in Gaza zuerst die Gewächshäuser zerstört.

    Quote

    Original von Liam Aspertine
    Jerusalem atomar ausradieren, weil die dumme Stadt der dümmste Zankapfel der Welt ist.


    Dann musst du aber ganz Israel ausradieren, denn Hamas, Hisbollah & Co. wollen das ganze Land. Denen geht es doch nicht um irgendwelche religiösen Heiligtümer, denen geht es um die Fortsetzung der Shoa.



    „Nehmen Sie die Diktatur Saddam Husseins und seiner Baath-Partei. Diese Diktatur hat in der arabischen Geschichte überhaupt keinen Vorläufer. Sie ist ein Export aus Europa. Die Einparteienherrschaft ist ein europäisches Modell – der beste Exportartikel des Westens in der islamischen Welt. Die Vorgängerin der Baath-Partei stammt von den Nazis. Die Nationalsozialisten hatten über das französische Protektorat Syrien und Libanon zu Zeiten der Vichy-Regierung Einfluss auf die Region gewonnen und übrigens auch viele Texte ins Arabische übersetzt. Die Baath-Partei war der Klon der NSDAP. Ihr Führer, Raschid Ali, verbrachte das Ende des Krieges als persönlicher Gast Adolf Hitlers in Berlin.“
    (Bernhard Lewis, Islamwissenschaftler)


    „Die Araber sind die natürlichen Freunde Deutschlands, da sie die gleichen Feinde wie Deutschland, nämlich die Engländer, die Juden und die Kommunisten, haben. Sie sind daher auch bereit, von ganzem Herzen mit Deutschland zusammenzuarbeiten, und stehen zur Teilnahme am Kriege zur Verfügung.“
    Muhammad Said ibn Amin al Husseini, Palästinensischer Großmufti von Jerusalem,
    28. Nov. 1941 (in: Schmidt, Der Großmufti von Jerusalem beim Führer)

    „Die arabische Freiheitsbewegung ist im Mittleren Osten unser natürlicher Bundesgenosse gegen England. (…) Ich habe mich daher entschlossen, die Entwicklung durch Unterstützung des Irak vorwärtszutreiben.“
    Adolf Hitler, 23. Mai 1941
    (in: Hillgruber/Hümmelchen, Chronik des Zweiten Weltkrieges, S.75)


    „Die nationalsozialistische Bewegung Großdeutschlands hat seit ihrer Entstehung den Kampf gegen das Weltjudentum auf ihre Fahne geschrieben. Sie hat deshalb schon immer mit besonderer Sympathie den Kampf der freiheitsliebenden Araber, vor allem in Palästina, gegen die jüdischen Eindringlinge verfolgt.“
    Heinrich Himmler
    Reichsführer-SS
    2. November 1943
    (in: United Nations, The Arab Higher Committee)

    Das Problem ist nicht das Zwei-Parteien-System an sich, sondern das oftmals fehlende politische Profil der beiden großen Parteien, was sich auch in eine große Zahl an unabhängigen Abgeordneten und Senatoren niederschlägt.


    Fakt ist, dass die Demokraten schon seit längerem inhaltlich überhaupt nicht greifbar sind und die Republikaner unter Wells und Xanathos linksautoritäre Politik machten. Wir brauchen aber den politischen Wettbewerb, mit klaren Alternativen für die Wähler.


    Dies darf aber nicht zu Lasten der politischen Stabilität gehen. Ich will keine Zustände wie in Ratelon, wo ein Wirrwar aus einem halben Dutzend konservativen, liberalen und sozialistischen Parteien dem Land jegliche Gestaltungsfähigkeit nimmt. Nach einer Wahl muss es klare Mehrheitsverhältnisse und einen eindeutigen Regierungsauftrag geben.


    Für unser System braucht es streng genommen keine Parteien. Sie sind aber hilfreich für die Kandidaten, welche nicht auf sich allein gestellt einen Wahlkampf organissieren müssen. Sie sind hilfreich für die Wähler, die eine zumindest grobe Orientierung erhalten. Und sie bringen Stabilität in ein sonst völlig fragmentiertes Parlament.


    Es ist Aufgabe der Parteien, Strömungen und Ideen aus der Gesellschaft aufgreifen und daraus Visionen und Zielsetzungen entwickeln. Sie müssen dabei jedoch jede für sich einen Markenkern bewahren; sie dürfen nicht nur inhaltlich beliebige Wahlklubs sein. Sie dürfen nicht antreten, weil ihre Kandidaten gewählt werden sollen, sie sollen antreten, weil ihre Kandidaten aus bestimmten Gründen gewählt werden sollen, nämlich um bestimmte Ideen voranzutreiben.


    Wenn die Parteien jedoch keine Inhalte vermitteln können und schon an einfachsten organisatorischen Aufgaben scheitern, dann machen sie sich überflüssig.

    Quote

    Original von Adam Zuckerberg
    Ich habe eine Fehler gemacht.


    Einen? Sie laufen als Secretary of State herum, ohne den Amtseid geleistet zu haben. In Verbindung mit dem fehlerhaften Antrag auf Staatsbürgerschaft ist dies für mich ein Zeichen von nicht akzeptabler Gleichgültigkeit gegenüber der staatlichen Ordnung und politischen Gepflogenheiten unseres Landes.

    Quote

    Original von Ashley Fox
    Im Übrigen war der Antrag ja korrekt, da nirgendwo geschrieben steht, dass ein Secretary auch US-Bürger sein muss. Wenn ein Senator Wert darauf legt, dass er es ist, muss er ihn schon danach fragen.


    Mr. Zuckerberg wurde auf das Thema Staatsbürgerschaft angesprochen.

    Quote

    Original von Norman Howard Hodges
    Der Kandidat ist aufgefordert, die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten. Mr. Zuckerberg wusste nicht, dass er kein Staatsbürger ist, und es ist bis jetzt noch nicht klar, ob er nicht durch die Anerkennung der Ummeldung durch das RegOff ohnehin Staatsbürger war - woraus wollen Sie ihm also hier einen Strick drehen?


    Mr. Zuckerberg scheint auch nicht zu wissen, dass er nicht vor der Eidesleistung als Secretary of State firmieren darf.


    Jeder Antragsteller wird ausführlich darauf hingewiesen, welche Schritte er unternehmen muss. Soviel Aufmerksamkeit kann man von einem künftigen Secretary erwarten. Und da der amtierden Präsident vor nicht allzu langer Zeit für das Registration Office verantwortlich war, ist der Fehler eigentlich vermeidbar gewesen. Aber mit Ernennungen und Urkunden hat er eh einige Probleme...

    Quote

    Original von Georges Laval
    Ich muss sagen ich bin enttäuscht von dem Verhalten einiger republikanischer Vertreter und hoffe, dass sich meines Erachtens nach vernünftige Politiker wie Monsieur Salazar von der Polemik eines Bob O'Neills distanzieren und lösen können. Es wäre sehr zum Nutzen der Republikanischen Partei.


    Moment!


    Wir sind der Administration entgegen gekommen und haben - da Mr. Zuckerberg einen überzeugenden Eindruck machte - auf ein langwieriges Hearing verzichtet. Nachdem der vorherige Kandidat für das State Department bei den unabhängigen und den Demokraten nahestehenden Senatoren keinerlei Zustimmung erhielt, war es doch absolut fair, eine Neubesetzung - auch im Interesse unseres Landes - nicht hinauszuzögern.


    Es wäre enttäuschend, wenn uns dies nun zum Vorwurf gemacht würde. Aber wenn es der Wunsch der Demokraten ist, dass wir künftig alle Kandidaten sehr gründlich durchleuchten, dann können wir das gerne tun.

    Quote

    Original von Ashley Fox
    Was wird das denn für eine Logik, wenn sie fertig ist? Der Senat darf keine Nachforschungen über einen Secretary-Nominee anstellen, weil das dessen Privatsphäre verletzen würde. Also hat er von sich aus möglicherweise "kompromittierende" Informationen vorzulegen? ;)


    Sie finden es "kompromittierend", wenn ein vom Präsident der Vereinigten Staaten vorgeschlagener Kandidat darauf hinweist, dass er kein Bürger ist? Und soll der Senat künftig bei jedem Kandidaten erst einmal schauen, ob er auch in der Lage ist, einen korrekten Antrag zu stellen?


    Der Senat ist kein Gerichtshof und kann wohl erwarten, dass Kandidaten für ein Regierungsamt erwachsen genug sind. Abwer offensichtlich ist das eine Fehleinschätzung.

    Quote

    Original von Ashley Fox
    Und sollte ein Senator jetzt Anstoß an Mr. Zuckerbergs fehlender Staatsbürgerschaft nehmen, disqualifiziert er sich doch selbst. Er hätte ja selbst recherchieren und/oder nachfragen können! Es ist schließlich Aufgabe des Kongresses, die Administration zu kontrollieren. Oder soll ihrer Meinung auch jeder Secretary-Nominee im Senat erst mal Beichte ablegen, wie viele uneheliche Kinder er hat und wie oft er betrunken auf öffentlichen Toiletten aufgegfunden wurde? Es ist Aufgabe des Senats, eventuelle Mängel in der Person eines Nominierten auszumachen. Nicht der Administration, diese dem Senat anzuzeigen. ;)


    Der Senat soll also Einblick in persönliche Daten erhalten und im Leben anderer herumschnüffeln? Wie absurd ist das denn? Zumal es zu Recht keine Ausweispflicht gibt und es nicht Aufgabe des Senats ist, das Tagesgeschäft von Behörden zu überwachen.


    Es gibt Regeln, welche zu befolgen sind - jeder Kandidat hat von sich aus relevante Angaben zu machen. Und dass ein Ausländer das State Department leiten soll, ist relevant. Wenn ein Secretary dazu nicht in der Lage ist bzw. ein führungsloser und überforderter Präsident nicht erst seit heute eine chaotische Personalpolitik betreibt, kann man das schlecht Senatoren vorwerfen.

    Quote

    Original von Gregory Jameson
    Ich bin für die Wehrpflicht auch für Frauen!
    Wer wählen will, soll dienen müssen!


    Ich würde es so formulieren: Alle oder Niemand. Ein geschlechtsbezogener Zwangsdienst ist diskriminierend. Wenn der Staat - demokratisch legitimiert - bestimmte Pflichten vorschreibt, müssen die für alle gelten.

    Quote

    Original von Steve McQueen
    Und Zivildienst gibt es, weil im zweiten Weltkrieg kein einziges Mitglied der Zeugen gekämpft hat, die haben sich eher erschießen lassen.


    Wirklich schlimm, dass diese Banausen nicht dabei geholfen haben, Juden einzusammeln!