Handlung
Malt ein dickes, rotes Kreuz auf einen Wahlkampfflyer dieses Eds und zieht wütend ab.
Malt ein dickes, rotes Kreuz auf einen Wahlkampfflyer dieses Eds und zieht wütend ab.
Eine Frau in einem bunten Batik-Shirt tritt vor. Sie zweifelt an der weichen Aussage von Ed und runzelt ihre Stirn.
Werden Sie doch mal konkret, Ed. Wie sieht ihre Vision von Umweltschutz denn aus? Was wollen Sie für die Umwelt ganz konkret tun?
Da haben Sie ohne Zweifel recht. Dennoch bleibt eine Bilanz die viele Kongressmitglieder nach ganzen Amtszeiten nicht vorweisen können.
Immerhin hat sich der Kongress für kurze Zeit mal wieder mit Politik und nicht Verfahrensabläufen beschäftigt. Dafür hat sich die kurze intensive Zeit der Frogs gelohnt.
So ist das eben wenn alle etablierten Parteien immer und immer wieder Inaktive unterstützen und sich jeder nur um eigene Pfründe kümmert.
Uns Frogs können Sie kaum Inaktivität unterstellen ![]()
Dass politische Ämter nicht immer an die schlausten Bürger fallen ist auch in den Demokraten ein unbestrittenes Faktum ![]()
Selbst Analphabeten haben das Recht zu wählen und politische Ämter und Mandate ausüben. Sie stellen das mit ihren unbedachten Äußerungen in Frage. Wollen Sie etwa Mr Fords Platz hier übernehmen? Ihre Bewerbung dafür ist auf alle Fälle gelungen.
Die einen halten das Wahlrecht für ein integralen und grundlegenden Bestandteil einer Demokratie. Den anderen reicht ein Tippfehler um Menschen ihre demokratische Stimme zu berauben.
Pfui Mr LaCoix, schämen Sie sich! Das ist ein Demokratieverständnis mit dem Sie in Stralien Karriere machen könnten.
...das EO muss sich an Gesetze halten. Es macht ja nicht die Regeln.
Demokratie zeichnet sich nicht zuletzt durch gesetzliche Schranken aus. Alles andere nennt man Anarchie.
Gesetzliche Einschränkungen des Wahlrechts nennt sich nicht Anarchie, sondern Diktatur.
Wenn Sie, wie bei uns, wegen Schreibfehlern das Wahlrecht verlieren, dann ist das mindestens Willkür.
Es ist in Astor schwerer in den Knast zu kommen als sein Wahlrecht zu verlieren. Für einige eine zivilisatorische Leistung, für andere der hinterletzte Schwachsinn.
Freut mich, dass wir beide in der letzten Kategorie zu verorten sind ![]()
Räumt ihren Schreibtisch aus und verlässt mit einem Karton unterm Arm das Büro. Die peace-Fahne lässt sie hängen, vielleicht gibt es jemanden der sie braucht.
Mister Speaker,
ich gebe mein Mandat aus gesundheitlichen Gründen hiermit zurück.
Unterbricht das Singen um dem Mann zu antworten.
Ich bin eine Congresswoman! Also bitte...
Jette zubbelt an ihrem Shirt herum um sicher zu sein, dass ihr Vorbau sichtbar ist.
Wie kommen Sie darauf, dass wir diese Laval auslöschen wollen?
Wir drehen diese unsägliche Kriegsrhetorik gegen jene die Menschleben opfern und Waffen als Mittel der Politik missbrauchen. Keine Toleranz für Terroristen und Kriegstreibern!
Nicht Personen, sondern den Krieg wollen wir hier auslöschen! Dazu gehören harte Worte. Aber lieber harte Worte und klare Botschaften als einen toten Sohn, nicht wahr?
Befindet sich ebenfalls unter den Demonstranten.
Jette murmelt vor sich hin.
Gedankeaustausch? Der Mann macht nichts außer seine billigen Entschuldigungen hier vorzubringen. Das verstehen also Demokraten unter einer Debatte. Kein Wunder sagt keiner von denen etwas im Kongress.
Ich finde es total bescheuert, bin emotional und werde meine Zeit nicht vor Gerichten verbringen.
Ach Mr Blue. Schade, dass wir erst jetzt so viele Gemeinsamkeiten entdecken. Besser hätte ich es nicht sagen können. Würde auch nur halb so viel der Arbeit die einige mit juristischen Detailmist verbringen in den Kongress gebracht werden, ginge es Astor besser.
Zumindest wird er auf meinem stehen. Wer wegen solchem Kleinkram das Grundrecht auf Wahlen verwehrt, den kann ich nicht unterstützen.