Mortimer Stone

Zuletzt bearbeitet am 11. Aug 2026, 00:00 von Mortimer Stone

Mortimer Stone (* 22. April 1949 in Laurentiana) ist ein astorischer Politiker der Republican Party und gehört innerhalb der Partei dem libertären Let Freedom Ring Movement an. Von August 2025 bis Juli 2026 amtierte er unter Präsident Muracio Scriptatore für zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten als Vice President of the United States.

Zuvor gehörte Stone für annähernd zweieinhalb Jahre dem House of Representatives an und wurde dort zweimal zum Speaker of the House of Representatives gewählt. Seine politische Laufbahn hatte er auf kommunaler Ebene in New Beises begonnen.

Stone zählt zum libertären Flügel der Republican Party. Sein politisches Selbstverständnis ist insbesondere von individueller Freiheit, Eigenverantwortung, Föderalismus, marktwirtschaftlichen Prinzipien und einer Begrenzung bundesstaatlicher Macht geprägt. Gleichzeitig vertritt er ein vergleichsweise institutionelles Verständnis politischer Führung und betont die Bedeutung von Verfassung, Congress und friedlichem Regierungswechsel.

Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Dominic Stone, der ebenfalls Speaker of the House und Vice President of the United States war, gehört Stone zu einer der politisch bekanntesten republikanischen Familien Laurenti­anas.

Herkunft und Familie

Mortimer Stone wurde am 22. April 1949 in Laurentiana geboren. Seine Familie ist seit Jahrzehnten eng mit New Beises und der Politik des Bundesstaates verbunden. Dort befindet sich auch Stones eigener politischer und persönlicher Lebensmittelpunkt.

Sein jüngerer Bruder Dominic Stone (* 1955) schlug ebenfalls eine bedeutende politische Laufbahn innerhalb der Republican Party ein. Dominic Stone war unter anderem Governor of Laurentiana, Speaker of the House of Representatives und später Vice President of the United States.

Die Brüder gehörten zeitweise zu den einflussreichsten republikanischen Persönlichkeiten Laurenti­anas. Während Dominic insbesondere als politischer Taktiker und Vermittler zwischen unterschiedlichen Parteiflügeln bekannt wurde, entwickelte Mortimer ein stärker programmatisch libertär geprägtes Profil.

Trotz ihrer unterschiedlichen politischen Schwerpunkte verbindet beide ein ausgeprägtes Interesse an kommunaler Selbstverwaltung, der politischen Eigenständigkeit Laurenti­anas und einer starken Stellung lokaler Institutionen.

Die politischen Laufbahnen der Brüder weisen bemerkenswerte Parallelen auf. Beide begannen ihre Karriere in der Kommunalpolitik von New Beises, gelangten später in das House of Representatives, wurden zum Speaker of the House gewählt und bekleideten schließlich auch das Amt des Vice President of the United States.

Dass zwei Brüder unabhängig voneinander sowohl an die Spitze des House of Representatives als auch in die Vizepräsidentschaft gelangten, gehört zu den auffälligsten Besonderheiten der politischen Geschichte der Familie Stone.

Politische Anfänge in New Beises

Stones politische Laufbahn begann auf kommunaler Ebene in New Beises. Er wurde in den City Council gewählt und vertrat dort den Bezirk Savannah-Highland.

Damit bewegte er sich zunächst in einem politischen Umfeld, das auch für die Karriere seines jüngeren Bruders prägend war. Dominic Stone gehörte zeitweise ebenfalls dem New Beises City Council an und engagierte sich intensiv für kommunale Selbstverwaltung und die Weiterentwicklung der städtischen Verwaltungsstrukturen.

Mortimer Stone entwickelte während seiner kommunalpolitischen Tätigkeit insbesondere ein Interesse an der Verteilung staatlicher Zuständigkeiten. Seine spätere Skepsis gegenüber einer Ausweitung bundesstaatlicher Kompetenzen und sein Eintreten für starke Gemeinden und Bundesstaaten wurden bereits in dieser Phase geprägt.

Anders als sein Bruder Dominic, der sich auch intensiv mit Fragen moderner Verwaltungsorganisation beschäftigte, näherte sich Mortimer der Kommunalpolitik stärker aus einer libertären Perspektive. Er betrachtete lokale Selbstverwaltung vor allem als Möglichkeit, politische Entscheidungen näher bei den Bürgern zu halten und die Macht entfernter staatlicher Institutionen zu begrenzen.

Aufstieg innerhalb der Republican Party

Mit seinem Wechsel in die Bundespolitik wurde Stone zunehmend zu einer wichtigen Persönlichkeit der Republican Party.

Dabei gehörte er nicht demselben innerparteilichen Milieu wie sein Bruder Dominic an. Während Dominic Stone über Jahre als Vermittler zwischen verschiedenen republikanischen Strömungen galt, schloss sich Mortimer dem Let Freedom Ring Movement an und entwickelte sich zu einem prominenten Vertreter des libertären Parteiflügels.

Seine politische Positionierung verband Stone jedoch von Beginn an mit einem pragmatischen Verständnis parlamentarischer Arbeit. Trotz klarer programmatischer Überzeugungen betrachtete er Mehrheitsbildung, Verhandlungen und institutionelle Zusammenarbeit als notwendige Bestandteile erfolgreicher Politik.

Die parallelen Laufbahnen der Brüder trugen dazu bei, die Familie Stone über längere Zeit zu einer der bekanntesten politischen Familien Laurenti­anas zu machen.

House of Representatives

Stone gehörte dem Repräsentantenhaus insgesamt annähernd zweieinhalb Jahre an. In dieser Zeit entwickelte er sich zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der republikanischen Kongressfraktion.

Seine Kollegen wählten ihn zweimal zum Speaker of the House of Representatives. Als Speaker leitete Stone die Sitzungen des Repräsentantenhauses, nahm eine zentrale Stellung bei der Organisation der parlamentarischen Arbeit ein und vertrat das House institutionell gegenüber den übrigen Verfassungsorganen.

Zu den während seiner Amtszeit behandelten Vorhaben gehörte im Juli 2025 der von Congresswoman Meyers eingebrachte Federal Health Access Bill, mit dem die Gesundheitsversorgung auf Bundesebene neu geregelt werden sollte.

Kurz zuvor unterrichtete Stone das White House über die Ratifizierung des Mutual Commitments for Stabilization and Respect (MCSR) Agreement durch das House of Representatives.

Sein Verständnis des Speaker-Amtes war stark durch die Rolle des Congress als eigenständiges Verfassungsorgan geprägt. Auch später als Vizepräsident hob Stone wiederholt die Notwendigkeit hervor, Mehrheiten zwischen Exekutive und Legislative aufzubauen, ohne die institutionelle Eigenständigkeit des Congress aufzugeben.

Vice Presidential Campaign 2025

Im Jahr 2025 wählte der republikanische Präsidentschaftskandidat Muracio Scriptatore Stone zu seinem Running Mate.

Stone nahm die Nominierung an, obwohl sie seinen Abschied aus dem House of Representatives und vom Amt des Speakers bedeutete. In seiner ersten öffentlichen Reaktion bezeichnete er die Nominierung als große Ehre und noch größere Verantwortung und warb für eine Rückkehr zu wirtschaftlicher Stärke, Wohlstand und traditionellen republikanischen Grundsätzen.

Im Wahlkampf stellte Stone insbesondere seine parlamentarische Erfahrung und seine Fähigkeit heraus, zwischen Regierung und Congress zu vermitteln. Die Rolle des Vizepräsidenten verstand er nicht als bloße repräsentative Ergänzung des Präsidenten. Vielmehr wollte er als Verbindung zwischen Exekutive und Legislative wirken und beim Aufbau politischer Mehrheiten eine aktive Rolle übernehmen.

Bei der Vice Presidential Debate traf Stone auf die demokratische Kandidatin Jamala Covfefe.

Während Covfefe eine stärker sozialstaatlich und internationalistisch ausgerichtete Politik vertrat, setzte Stone auf eine Begrenzung bundesstaatlicher Zuständigkeiten, stärkere Eigenverantwortung und einen zurückhaltenderen außenpolitischen Kurs.

Das republikanische Ticket Scriptatore/Stone gewann die Präsidentschaftswahl deutlich. Es erhielt 305 Electoral Votes gegenüber 153 Electoral Votes für das demokratische Ticket Javier Rodriguez/Jamala Covfefe.

Im Popular Vote erreichten Scriptatore und Stone 63.870.350 Stimmen beziehungsweise 55,1 %. Rodriguez und Covfefe kamen auf 52.700.405 Stimmen beziehungsweise 43,3 %.

Vice President of the United States

Nach dem Wahlsieg wurde Stone als Vice President of the United States vereidigt und diente während der folgenden zwölf Monate an der Seite von Präsident Muracio Scriptatore.

Da eine Amtszeit des Vizepräsidenten sechs Monate umfasst und höchstens zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Amtszeiten zulässig sind, schied Stone mit Ablauf des Juli 2026 nach zwei Amtszeiten aus dem Amt.

Stone beschrieb seine Vizepräsidentschaft später als die größte Ehre seines politischen Lebens. Das Amt verstand er dabei ausdrücklich weniger als Auszeichnung denn als politische und verfassungsmäßige Verantwortung.

Innerhalb der Administration gehörten Stone und Scriptatore unterschiedlichen Strömungen der Republican Party an und vertraten in einzelnen Sachfragen unterschiedliche Auffassungen. Stone hob rückblickend jedoch insbesondere ihre gemeinsame Überzeugung hervor, dass politische Freiheit mit persönlicher und institutioneller Verantwortung verbunden sein müsse.

Als Vizepräsident versuchte Stone, seine langjährige Erfahrung im House in die Regierungsarbeit einzubringen. Einen Schwerpunkt sah er in der Zusammenarbeit zwischen Administration und Congress sowie in der Vermittlung zwischen unterschiedlichen republikanischen Positionen.

Politische Positionen

Stone gehört dem Let Freedom Ring Movement an, dem libertären Flügel der Republican Party.

Seine politische Grundhaltung verbindet ausgeprägtes Misstrauen gegenüber einer übermäßigen Ausweitung bundesstaatlicher Kompetenzen mit einer hohen Wertschätzung der verfassungsmäßigen Institutionen. Freiheit versteht Stone insbesondere als Recht des Einzelnen, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für deren Folgen zu übernehmen.

In seiner Abschiedsrede als Vizepräsident erklärte er:

„Ich bin Libertärer. Das war ich vor meiner Wahl, das bin ich heute und das werde ich auch morgen sein.“

Dabei grenzt Stone seinen Libertarismus von der Vorstellung eines vollständig funktionslosen Staates ab. Nach seiner Auffassung besitzt der Staat legitime und notwendige Aufgaben, muss jedoch zugleich seine eigenen Grenzen kennen.

Staatsverständnis und Föderalismus

Stone steht einer Ausweitung der Bundesverwaltung und bundesstaatlicher Sozial- und Wirtschaftsprogramme grundsätzlich skeptisch gegenüber.

Er sieht Familien, Gemeinden, Bundesstaaten und private Akteure als primäre Träger gesellschaftlicher Verantwortung und vertritt die Auffassung, dass politische Aufgaben möglichst dort erfüllt werden sollten, wo dies ohne Eingreifen der Bundesregierung möglich ist.

Seine kommunalpolitischen Erfahrungen in New Beises prägten diese Haltung wesentlich. Lokale Selbstverwaltung betrachtet Stone nicht nur als organisatorische Frage, sondern als Ausdruck politischer Freiheit und als Gegengewicht zu einer übermäßigen Zentralisierung staatlicher Macht.

Während des Präsidentschaftswahlkampfes 2025 wandte er sich wiederholt gegen einen aus seiner Sicht immer weiter anwachsenden Zentralstaat. Als wirtschafts- und sozialpolitisches Gegenmodell nannte er starke Bundesstaaten, leistungsfähige Gemeinden und größere individuelle Eigenverantwortung.

Stone lehnt staatliches Handeln dabei nicht grundsätzlich ab. Die Bundesregierung soll seiner Auffassung nach ihre verfassungsmäßigen Kernaufgaben entschlossen wahrnehmen, zugleich aber darauf verzichten, Verantwortung zu übernehmen, die Bürger, Unternehmen oder nachgeordnete Gebietskörperschaften selbst tragen können.

Wirtschafts- und Finanzpolitik

Wirtschaftspolitisch vertritt Stone marktliberale Positionen.

Er befürwortet niedrigere Steuern, eine Begrenzung staatlicher Regulierung und stärkere wirtschaftliche Eigenverantwortung. Im Wahlkampf 2025 sprach er sich insbesondere für Steuerentlastungen von Familien und die Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen aus.

Umfangreiche neue Bundesprogramme betrachtet Stone kritisch. Er warnt insbesondere davor, zusätzliche Staatsausgaben pauschal als Investitionen zu rechtfertigen, wenn deren Wirksamkeit nicht nachgewiesen sei.

Eine weitere Ausweitung der Staatsverschuldung lehnt er ab. Für Stone bildet Haushaltsdisziplin eine wesentliche Voraussetzung dauerhafter staatlicher Handlungsfähigkeit.

Seine wirtschaftspolitischen Positionen entsprechen damit in wesentlichen Punkten der marktwirtschaftlichen Ausrichtung des Let Freedom Ring Movement, das staatlichen Subventionen, dauerhaften Schutzmechanismen und umfassender Wirtschaftslenkung besonders kritisch gegenübersteht.

Einwanderung und Einbürgerung

In der Einwanderungspolitik vertritt Stone eine restriktivere Position als die Democratic Party.

Er unterstützt rechtlich geregelte Einwanderung, fordert jedoch strengere Voraussetzungen für eine dauerhafte Integration und spätere Einbürgerung. Dazu zählt er Kenntnisse der astorischen Gesetze und Sprache sowie die Bereitschaft, sich in die politische und gesellschaftliche Ordnung des Landes einzufügen.

Während der Vice Presidential Debate 2025 verteidigte Stone längere Einbürgerungsfristen und widersprach der Auffassung, dass ein längerer legaler Aufenthalt automatisch zu einem Anspruch auf rasche Staatsbürgerschaft führen müsse.

Für Stone besitzt die Staatsbürgerschaft einen eigenständigen politischen Wert. Er versteht strengere Anforderungen daher nicht primär als migrationspolitische Abschreckung, sondern als Ausdruck des Respekts gegenüber der Bürgerschaft und den mit ihr verbundenen Rechten und Pflichten.

Außen- und Sicherheitspolitik

Außenpolitisch entspricht Stone weitgehend der skeptischen Haltung des Let Freedom Ring Movement gegenüber dauerhaften internationalen Verpflichtungen und multilateralen Bündnisstrukturen.

Er befürwortet internationale Partnerschaften, lehnt jedoch Vereinbarungen ab, durch die Astor nach seiner Auffassung seine militärische oder politische Entscheidungsfreiheit verlieren könnte.

Besonders deutlich wurde dies in der Debatte über die geplante Nordanic Defence Community (NDC).

Stone warnte davor, Astor zum maßgeblichen finanziellen oder militärischen Träger eines Bündnisses werden zu lassen, ohne zugleich vollständige Kontrolle über den Einsatz eigener Kräfte zu behalten. Astorische Truppen sollten nach seiner Auffassung grundsätzlich unter astorischem Kommando stehen.

Seine Haltung zur NDC lässt sich daher weniger als grundsätzliche Ablehnung internationaler Zusammenarbeit denn als Forderung nach klar begrenzten Verpflichtungen, nationaler Kontrolle und einer nachvollziehbaren Lastenteilung beschreiben.

Verfassung und institutionelles Gleichgewicht

Trotz seiner grundsätzlich staatskritischen Haltung besitzt Stone ein ausgeprägtes institutionelles Verständnis der astorischen Verfassungsordnung.

Seine Zeit als Speaker und Vice President prägte seine Auffassung, dass politische Macht stets begrenzt, geteilt und nur vorübergehend verliehen sei.

Besondere Bedeutung misst er dem Verhältnis zwischen President und Congress bei. Politische Gegensätze zwischen beiden Institutionen betrachtet Stone nicht notwendigerweise als Funktionsstörung, sondern als Teil des bewusst angelegten Systems von Kontrolle und Ausgleich.

Nach der Präsidentschaftswahl 2026, bei der die Demokraten das White House gewannen, während die Republikaner im Congress eine starke Stellung behielten, bezeichnete Stone diese Machtverteilung als Ausdruck des verfassungsmäßigen Gleichgewichts.

Dauerhafte politische Lösungen entstehen seiner Auffassung nach häufig gerade dort, wo keine Seite ihre Position uneingeschränkt durchsetzen kann und deshalb zu Verhandlungen gezwungen ist.

Politisches Selbstverständnis

Stone versteht Politik in erster Linie als öffentlichen Dienst und weniger als persönliche Karriere.

In seinen öffentlichen Auftritten betont er regelmäßig die zeitliche Begrenztheit politischer Macht. Ämter seien keine persönlichen Besitztümer ihrer Inhaber, sondern würden von den Bürgern lediglich für einen begrenzten Zeitraum übertragen.

Gleichzeitig verbindet Stone diesen institutionellen Ansatz mit einem ausgeprägten republikanischen Freiheitsbegriff. Er betont die Verantwortung von Bürgern, Unternehmern, Familien und lokalen Gemeinschaften und sieht darin eine Grundlage gesellschaftlicher Stabilität.

Stone beschreibt seine politische Haltung deshalb nicht als Ablehnung staatlicher Ordnung, sondern als Forderung nach einem Staat, der seine notwendigen Aufgaben erfüllt, ohne die Eigenverantwortung seiner Bürger zu verdrängen.

Persönlicher und politischer Stil

Stone gilt als erfahrener, vergleichsweise nüchterner und institutionell orientierter Politiker. Sein Auftreten ist weniger von programmatischem Pathos als von Begriffen wie Verantwortung, Verfassung, Mehrheitsbildung und praktischer Regierungsfähigkeit geprägt.

Dabei ähnelt er in Teilen seinem jüngeren Bruder Dominic, der ebenfalls für die Fähigkeit bekannt war, parlamentarische Mehrheiten aufzubauen und politische Allianzen über enge Parteigrenzen hinweg zu pflegen. Mortimer entwickelte jedoch einen stärker ideologisch definierten politischen Standort innerhalb des libertären Flügels der Republican Party.

Seine lange Tätigkeit im House verstärkte zugleich seinen pragmatischen Umgang mit politischen Mehrheiten. In der Vice Presidential Debate 2025 beschrieb er die Rolle des Vizepräsidenten als Verbindung zwischen Administration und Congress und betonte, dass politische Führung auch die Fähigkeit voraussetze, Mehrheiten aufzubauen.

Stone verbindet damit eine klar erkennbare politische Grundüberzeugung mit einem vergleichsweise pragmatischen Verständnis parlamentarischer Arbeit.

Obwohl Stone politisch klar dem libertären Flügel seiner Partei zugeordnet ist, betont er die Legitimität demokratischer Opposition. Politische Konkurrenten betrachtet er nach eigener Darstellung nicht als Gegner der Republik, sondern als Mitbürger mit anderen politischen Vorstellungen.

In seiner Abschiedsrede warnte er ausdrücklich davor, den guten Willen politischer Mitbewerber allein aufgrund politischer Differenzen grundsätzlich in Frage zu stellen.

Präsidentschaftswahl 2026 und Ausscheiden aus dem Amt

Bei der Präsidentschaftswahl 2026 konnte die Republican Party das White House nicht verteidigen.

Die demokratische Kandidatin Kathleen Johnson gewann die Wahl und trat die Nachfolge von Präsident Muracio Scriptatore an. Zur neuen Vizepräsidentin wurde Elizabeth Thorndike gewählt.

Stone erkannte das Wahlergebnis öffentlich an und gratulierte beiden Wahlsiegerinnen. Den friedlichen Übergang der Regierungsgewalt bezeichnete er als eine der bedeutendsten Errungenschaften der astorischen Republik.

In seiner Abschiedsrede stellte Stone den Regierungswechsel in einen ausdrücklich verfassungsbezogenen Zusammenhang:

„Regierungen wechseln. Die Verfassung bleibt.“

Mit Ablauf des Juli 2026 endete seine zweite und damit verfassungsmäßig letzte unmittelbar aufeinanderfolgende Amtszeit als Vice President.

Ob Stone danach erneut für ein politisches Amt kandidieren würde, ließ er zunächst offen. Einen vollständigen Rückzug aus dem öffentlichen Leben schloss er jedoch ebenfalls nicht aus. Öffentlicher Dienst ende für ihn nicht mit dem Ausscheiden aus einem bestimmten Amt, erklärte Stone in seiner Abschiedsrede.