Malcom Ellison

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Malcolm Ellison (* 3. März 1971 in Alexandretta, Christiania) ist ein astorischer Ingenieur, Verwaltungs- und Sicherheitsexperte sowie Mitglied der Democratic Party. Er gilt als ausgewiesener Fachmann für Katastrophenschutz, kritische Infrastruktur, Cybersicherheit und die Widerstandsfähigkeit staatlicher und gesellschaftlicher Systeme.

Ellison war über mehrere Jahrzehnte auf Ebene des Bundesstaates Christiania und der Bundesregierung in technischen, administrativen und sicherheitspolitischen Funktionen tätig. Präsidentin Kathleen Johnson nominierte ihn im August 2026 für das Amt des United States Secretary of Homeland Security.

Herkunft und Familie

Malcolm Ellison wurde am 3. März 1971 in Alexandretta, Christiania, geboren und wuchs dort als Einzelkind auf.

Sein Vater Wesley Ellison war über viele Jahre bei einem größeren Versicherungsunternehmen beschäftigt. Er begann dort als Sachbearbeiter und übernahm später Führungsverantwortung als Teamleiter. Politisch trat er nicht öffentlich in Erscheinung und galt innerhalb der Familie als eher ruhig und zurückhaltend.

Ellisons Mutter Marjorie Ellison arbeitete als selbstständige Friseurin und führte über viele Jahre einen eigenen Salon in Richmond City. Im Gegensatz zu ihrem Ehemann galt sie als ausgesprochen kommunikativ und gesellschaftlich aufgeschlossen.

Ellison heiratete 1997 Carla Bennett. Aus der Ehe stammt die gemeinsame Tochter Simone Ellison (* 2001). Die Ehe wurde 2012 geschieden. Ellison und Bennett blieben auch nach ihrer Trennung in einem freundschaftlichen Verhältnis.

Simone Ellison ist beruflich im Bereich der Restaurierung und Erhaltung historischer Kulturgüter tätig.

Ellison selbst hielt sein Privatleben während seiner späteren öffentlichen Karriere weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.

Ausbildung

Ellison studierte Civil Engineering an der Christiania State University und schloss sein Studium 1994 ab.

Nach mehreren Jahren Berufstätigkeit absolvierte er berufsbegleitend einen Master of Public Administration mit Schwerpunkt auf Emergency and Public Management.

Seine berufliche Entwicklung war damit von Beginn an weniger juristisch oder parteipolitisch geprägt als technisch und administrativ. Im Zentrum seiner Arbeit stand wiederholt die Frage, wie öffentliche Infrastruktur und staatliche Institutionen auch unter außergewöhnlicher Belastung funktionsfähig gehalten werden können.

Berufliche Laufbahn

Christiania Department of Transportation

Nach Abschluss seines Ingenieurstudiums trat Ellison in den Dienst des Christiania Department of Transportation ein.

Dort arbeitete er zunächst an der Prüfung, Planung und Sanierung öffentlicher Infrastruktur. Zu seinen Arbeitsfeldern gehörten unter anderem Brücken, Tunnel, Verkehrsleitstellen, Hochwasserschutzanlagen und weitere für das öffentliche Verkehrsnetz relevante Einrichtungen.

Seine Tätigkeit verlagerte sich zunehmend auf die Frage der Widerstandsfähigkeit öffentlicher Infrastruktur bei außergewöhnlichen Ereignissen und großflächigen Störungen.

Christiania Office of Emergency Management

Anfang der 2000er Jahre wechselte Ellison zum Christiania Office of Emergency Management.

Dort übernahm er zunächst technische und organisatorische Aufgaben innerhalb der Katastrophenschutzplanung und stieg später in die Führungsebene der Behörde auf.

Von 2008 bis 2015 amtierte er als Director of the Christiania Office of Emergency Management.

Unter seiner Leitung beschäftigte sich die Behörde insbesondere mit:

  • der Modernisierung staatlicher Evakuierungs- und Notfallpläne,
  • dem Schutz kritischer Infrastruktur,
  • der Sicherstellung von Energie-, Verkehrs- und Kommunikationsversorgung,
  • der Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten,
  • der Einbindung privater Infrastrukturbetreiber,
  • sowie der Koordination zwischen der Regierung Christianias und lokalen Behörden.

Ellison erwarb sich in dieser Zeit einen Ruf als technisch versierter und ausgesprochen sachorientierter Krisenmanager.

Kritik an Beschaffungsentscheidungen

Während einer schweren Katastrophenlage im Jahr 2014 nutzte das Christiania Office of Emergency Management mehrfach besondere Notfallbefugnisse zur kurzfristigen Beschaffung von Material und Dienstleistungen.

Ein späterer Prüfbericht beanstandete nicht die grundsätzliche Rechtmäßigkeit der Beschaffungen, stellte jedoch fest, dass die nachträgliche Dokumentation verschiedener Entscheidungen unzureichend gewesen sei.

Vorwürfe persönlicher Bereicherung oder einer gezielten Bevorzugung einzelner Anbieter wurden nicht erhoben.

Ellison widersprach den wesentlichen Feststellungen des Berichts nicht und übernahm als Behördenleiter die Verantwortung für die organisatorischen Defizite. In der Folge wurden die Dokumentations- und Kontrollverfahren der Behörde überarbeitet.

Der Vorgang wurde später gelegentlich als Beispiel für Ellisons ausgeprägte Konzentration auf operative Ergebnisse angeführt, die mitunter zulasten administrativer Detailarbeit gehen könne.

Tätigkeit auf Bundesebene

2015 wechselte Ellison auf die Bundesebene und übernahm eine leitende Funktion in einer mit dem Schutz kritischer Infrastruktur und nationaler Notfallvorsorge befassten Bundesbehörde.

Mit der späteren Neuordnung der bundesweiten Sicherheitsstrukturen und der Schaffung des United States Department of Homeland Security wechselten wesentliche Teile dieses Aufgabenbereichs in das neue Department.

Ellison wurde dort schließlich zum

Under Secretary for Preparedness and Critical Infrastructure

berufen.

Zu seinem Verantwortungsbereich gehörten insbesondere:

  • Schutz kritischer Energie- und Kommunikationsinfrastruktur,
  • nationale Katastrophenvorsorge,
  • Cybersicherheit kritischer Systeme,
  • Planung für großflächige Versorgungsausfälle,
  • Koordination mit den Bundesstaaten,
  • Zusammenarbeit mit privaten Infrastrukturbetreibern,
  • sowie die Entwicklung ressortübergreifender Notfallstrategien.

Ellison blieb während mehrerer politischer Regierungswechsel in leitender Verantwortung und entwickelte sich damit zunehmend zu einem parteiübergreifend anerkannten Verwaltungsfachmann.

National Resilience Partnership

Nach seinem Ausscheiden aus der unmittelbaren Bundesverwaltung übernahm Ellison die Leitung der National Resilience Partnership.

Bei der Organisation handelt es sich um einen überparteilich ausgerichteten Zusammenschluss von Vertretern der Bundesstaaten, Kommunen, Infrastrukturunternehmen, Sicherheitsexperten und früheren Angehörigen der Bundesverwaltung.

Unter Ellisons Leitung konzentrierte sich die Organisation insbesondere auf:

  • Cybersicherheit,
  • Schutz von Strom- und Kommunikationsnetzen,
  • Widerstandsfähigkeit von Verkehrssystemen,
  • Versorgungssicherheit,
  • Krisenkommunikation,
  • und die Zusammenarbeit öffentlicher und privater Stellen im Katastrophenfall.

Ellison trat in dieser Funktion regelmäßig als Sachverständiger bei öffentlichen Anhörungen und Fachkonferenzen auf.

Politische Positionen

Obwohl Ellison Mitglied der Democratic Party ist, galt er während des größten Teils seiner Karriere nicht als aktiver Parteipolitiker.

Seine politischen Positionen werden überwiegend als gesellschaftlich progressiv und institutionell-pragmatisch beschrieben. Innerhalb der Democratic Party bestehen inhaltliche Überschneidungen insbesondere mit den Civil Rights Democrats und den Squirrel Democrats, ohne dass Ellison bislang einer dieser Strömungen formell zugerechnet wurde.

Homeland Security

Ellison vertritt ein breites Verständnis nationaler Sicherheit.

Neben der klassischen Grenz- und Terrorismusbekämpfung zählt er insbesondere folgende Bereiche zur Homeland Security:

  • Cybersicherheit,
  • Schutz kritischer Infrastruktur,
  • Katastrophenschutz,
  • Versorgungssicherheit,
  • Widerstandsfähigkeit staatlicher Einrichtungen,
  • und die Fähigkeit des Staates, auch während schwerer Krisen handlungsfähig zu bleiben.

Eine seiner häufig zitierten Aussagen lautet:

“Security is not measured by how much power government can exercise. It is measured by whether the country still functions when something goes terribly wrong.”

Grenzsicherheit und Migration

Ellison befürwortet wirksame Kontrollen an den Außengrenzen der Vereinigten Staaten von Astor sowie eine technisch moderne Grenzverwaltung.

Er unterstützt den Einsatz moderner Überwachungs-, Informations- und Kontrollsysteme zur Bekämpfung von Schmuggel, Menschenhandel und illegalen Grenzübertritten.

Gleichzeitig vertritt er die Auffassung, dass staatliche Sicherheitsmaßnahmen klaren rechtsstaatlichen Regeln unterliegen müssen.

Asylverfahren, reguläre Migration und illegale Grenzübertritte betrachtet Ellison als rechtlich voneinander zu unterscheidende Sachverhalte.

Bürgerrechte und Überwachung

Ellison unterstützt gezielte Überwachungsmaßnahmen bei konkreten Sicherheitsgefahren, steht jedoch einer dauerhaft anlasslosen Erfassung großer Mengen personenbezogener Daten kritisch gegenüber.

Sicherheitsmaßnahmen sollen seiner Auffassung nach an konkreten Gefahren oder Handlungen anknüpfen und nicht allein an politischen, gesellschaftlichen oder religiösen Überzeugungen.

Föderalismus

Ellison gilt als Befürworter einer engen Zusammenarbeit zwischen Bundesregierung und Bundesstaaten.

Er vertritt die Auffassung, dass die Bundesregierung nationale Fähigkeiten, Informationen, Ressourcen und Standards bereitstellen müsse, operative Verantwortung jedoch nicht ohne Not von den Bundesstaaten oder lokalen Behörden übernehmen solle.

Diese Position prägte insbesondere seine Arbeit im Katastrophenschutz.

Persönlichkeit und Führungsstil

Ellison gilt als ruhig, analytisch und ausgesprochen sachorientiert.

Im persönlichen Umgang wird er häufig als höflich, jedoch vergleichsweise reserviert beschrieben. Bei fachlichen Diskussionen kann er direkt und gelegentlich schroff auftreten.

Insbesondere gegenüber politischer Inszenierung in Krisensituationen zeigt Ellison nur wenig Geduld.

Ehemalige Mitarbeiter beschrieben seinen Führungsstil als anspruchsvoll und stark ergebnisorientiert. Während seine fachliche Kompetenz und Entscheidungsfähigkeit regelmäßig positiv bewertet wurden, wurde ihm gelegentlich vorgeworfen, für ausführliche politische oder kommunikative Abstimmungsprozesse wenig Geduld aufzubringen.

Ellison selbst erklärte dazu einmal:

“A crisis does not become less urgent because everyone would like another meeting.”

Nominierung zum Secretary of Homeland Security

Nach ihrem Amtsantritt begann Präsidentin Kathleen Johnson mit der Zusammenstellung ihrer Bundesregierung.

Im August 2026 gab das White House bekannt, dass Johnson Malcolm Ellison für das Amt des United States Secretary of Homeland Security nominieren werde.

Die Präsidentin begründete ihre Entscheidung insbesondere mit Ellisons jahrzehntelanger Erfahrung im Katastrophenschutz, dem Schutz kritischer Infrastruktur, der Cybersicherheit und der Zusammenarbeit zwischen Bundesregierung, Bundesstaaten und privaten Infrastrukturbetreibern.