Dr. Julian Matthias Voss (* 12. Februar 1958 in Gareth, Freeland) ist ein astorischer Politikwissenschaftler, Sicherheitsexperte und ehemaliger ziviler Spitzenbeamter im Department of Defense. Er gehört der Democratic Party und innerhalb dieser den Blue Mustangs an.
Im August 2026 wurde Voss von Präsidentin Kathleen Johnson für das Amt des United States Secretary of Defense nominiert.
Familie und Ausbildung
Voss wuchs in Gareth in einer zweisprachig geprägten Familie auf. Sein Vater Edmund Voss führte gemeinsam mit seinem Bruder ein Geschäft für Uhren und mechanische Reparaturen, seine Mutter Margaret Hale-Voss arbeitete später in leitender Funktion in einem öffentlichen Park- und Gewächshausbetrieb.
Seit 1984 ist Voss mit der Architektin Lydia Carrow-Voss verheiratet. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder, Daniel und Anna.
Voss studierte History and Political Science an der University of Freeland und absolvierte anschließend ein Masterstudium in Public Policy and National Security Administration in New Winland. 1987 promovierte er an der Astoria State University im Bereich Government and Strategic Studies.
Berufliche Laufbahn
Voss begann seine Karriere als Hochschullehrer und beschäftigte sich insbesondere mit ziviler Kontrolle der Streitkräfte, Verteidigungsplanung und parlamentarischer Aufsicht.
1994 wechselte er als ziviler Mitarbeiter zum House Committee on Armed Services und stieg dort bis zum Deputy Staff Director for Defense Policy auf.
Später übernahm er mehrere zivile Führungspositionen im Department of Defense, darunter:
- Deputy Assistant Secretary of Defense for Force Planning and Readiness
- Assistant Secretary of Defense for Strategy and Resources
- Under Secretary of Defense for Policy
Nach seinem Ausscheiden aus der Bundesregierung leitete Voss das Center for Strategic Governance and Defense Policy.
Nach dem Angriff Ratelons auf Astor übernahm er außerdem den Vorsitz der National Commission on Defense Readiness and Strategic Coordination, die organisatorische und strategische Schwächen der astorischen Verteidigungsstrukturen untersuchte.
Voss hat selbst nie Militärdienst geleistet.
Politische Positionen
Voss steht für eine starke, moderne und zugleich eindeutig ziviler Kontrolle unterliegende Verteidigungspolitik.
Zu seinen Schwerpunkten gehören:
- Einsatzbereitschaft und strategische Resilienz,
- Cyberabwehr und moderne Kommunikationssysteme,
- effizientere Beschaffung,
- stärkere militärische Logistik,
- enge Zusammenarbeit mit internationalen Partnern,
- parlamentarische Kontrolle militärischer Operationen,
- sowie die klare Trennung zwischen militärischer Beratung und politischer Entscheidungsverantwortung.
Er unterstützt die Nordanic Defence Community, lehnt jedoch sowohl isolationistische als auch interventionistische Außenpolitik ab.
Voss gilt gesellschaftspolitisch als liberal und befürwortet gleiche Zugangs- und Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Armed Forces unabhängig von persönlichen Merkmalen, sofern die jeweiligen dienstlichen Anforderungen erfüllt werden.
Eine seiner bekanntesten Aussagen zur zivilen Kontrolle des Militärs lautet:
“I have never worn the uniform. That means I have an obligation to listen carefully to those who have — not an obligation to surrender civilian judgment to them.”
Nominierung zum Secretary of Defense
Im August 2026 nominierte Präsidentin Kathleen Johnson Julian Voss als Nachfolger für die Leitung des Department of Defense.
Mit seiner Nominierung würde erstmals seit mehreren Amtsperioden wieder ein Secretary of Defense ohne eigenen militärischen Hintergrund an die Spitze des Departments treten.
Die Bestätigung durch den United States Senate steht noch aus.