Posts by John Salazar

    Das Problem ist doch nicht, ob eine oder zwei Spitzen, sondern dass die Spieler tw. seltsam eingesetzt werden und an Ausfällen festgehalten wird. Dass Podolski auf Links im Vergleich zu Müller auf Rechts nichts bringt und dass Mertesacker unkonzentriert und hüftsteif ist, dürfte eigentlich jeder bemerkt haben.


    So sollten wir spielen:


    Lahm - Friedrich - Badstuber - Jansen
    Schweinsteiger - Khedira
    Marin --------------------------- Özil
    Müller
    Gomez/Klose


    Und ja, ich habe schon mal gegen Ball getreten. Aber ich muss kein Baum sein, um etwas über das Waldsterben sagen zu können. ;)

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    Original von Lovestone
    Also ich finds hier besser als in Ratelon, das is verglichen hierzu so richtig tot.


    Da wurden ja auch alle vernünftigen Leute ausgebürgert und die Spinner haben das Land übernommen. ;)


    Ich hatte neulich mal aus Jux in deren Forum geschaut: Da war jemand ernsthaft sim-off angefressen, weil ihm die sim-on-Steuerreform nicht gepasst hat. Hallo? Genau das ist deren Problem: Die meisten können nicht zwischen RL und VL trennen und schlagen sich entsprechend die Köpfe ein, weil sich alle persönlich angegriffen fühlen. Dass dann irgendwann die Aktiven weg bleiben, versteht sich von selbst.


    Astor hat das Problem, dass viele RL-Vergleiche zur BRD ziehen. Die Anmerkung zu "CDU und SPD" ist typisch dafür; diese zentralistisch geführten Parteien sind mit den heterogenen Republikanern und Demokraten nicht vergleichbar. Und der große Gegensatz ist auch nicht die Todesstrafe, sondern das gewünschte Verhältnis zwischen dezentraler Selbstverwaltung und Zentralismus.

    Politik ist per definitionem die Gestaltung des Gemeinwesens. Da gibt es nicht viel hinzuzufügen. Leider sehen zu viele Bürger Politik vor allem als eine Sache, die nur "Politiker" etwas angeht, und verharren in einer konsumtiven Haltung. Wir müssen mehr Menschen dazu bewegen, sich an den Entscheidungsprozessen zu beteiligen.


    Natürlich geht es bei Politik auch immer darum, Einfluss zu gewinnen. Wie sonst will man seine Forderungen und Zielen umsetzen? Es darf aber nie darum gehen, zu herrschen. Genau so wenig darf sich der Bürger damit zufrieden geben, nur regiert zu werden.


    Ich bin in die Politik gegangen, um selbst Entscheidungen treffen zu können und um verkrustete Strukturen aufzubrechen. Ich bin sehr froh, dass es uns in den letzten Monaten gemeinsam im Kongress gelang, einige Missstände zubeheben - sei es die unsägliche Ausweispflicht oder die kalte Enteignung von Unternehmen. Aktuell haben wir durch die Reform des Federal Administration Act einen erheblichen Beitrag zum Bürokratieabbau geleistet.


    Genau das bedeutet Politik: Nicht nur verwalten, sondern gestalten und bestimmte Normen und Ideen vermitteln. Es versteht sich von selbst, dass nicht. alle Wünsche befriedigt werden können. Wir müssen den Wählern aber deutlich machen, warum wir uns so und nicht anders entschieden haben.

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    Original von Liam Aspertine
    Ansonsten sage ich nur Schill-Partei.


    Das war doch nur eine Eintagsfliege. Man besteht aber nicht dauerhaft als Ein-Themen-Partei (wie aktuell auch die FDP erfahren muss).

    Schön, dass die USA trotz ihrer Benachteiligung im 2. Spiel die Vorrunde überstanden haben. Gegen Ghana ist sogar der Einzug in das Viertelfinale möglich.


    England war bislang nicht überzeugend, aber wenn hinten der Mertesacker und vorne Cacau und Podolsi wieder auflaufen dürfen, könnte es trotzem für die Three Lions reichen.

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    Original von Gregory Jameson
    Das einzige, was man dazu sagen kann ist, dass eine politische Vereinigung rechts der CDU und dennoch innerhalb des demokratischen Spektrums wohl schwierig hätte, da sie von allen Seiten nach rechts in den undemokratischen Bereich abgedrängt werden würde ...


    Dann ginge es ihr wie der Linkspartei. Die holt aber trotzdem 10-12 Prozent. ;)


    Wobei es schon fast an Hexenverfolgung grenzt, was gegenüber dem rechten Spektrum abläuft. Dem Koch würde ich auch gerne eine reinhauen, aber z.B. die Partij voor de Vrijheid oder die Fremskrittspartiet als "rechtspopulistisch" oder gar "rechtsextrem" zu bezeichnen, ist absurd.

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    Original von Gregory Jameson
    Wir mögen ALLE Abspaltungen, die weder 5% bundesweit noch 3 Direktmandate erlangen ;)


    Die CDU hat das große Glück, dass es Rechts keine Entsprechung zu Lafontaine gibt. Da gibt es vermutlich einige, die nicht mehr viel mit Merkels Geisterfahrertruppe anfangen können.

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    Original von Liam Aspertine
    Das ist mehr eine Lehre aus meinem Studium. Glaub mir, wir haben in Politikwissenschaft nach Vorbild unsere Strichproben gezogen. Willkürliche Stichproben bringen kein Geld, wir wollen schließlich Politik auch verkaufen. Völlig Partei-ungebunden.


    Die UN-Orgas wollen Kohle von den Mitgliedsstaaten. Wenn sie dann aber trotzdem Zahlen vorlegen, nach denen es den Menschen im Gaza-Streifen deutlich besser geht als in anderen Ländern der Region (z.B. ist die Kindersterblichkeit in Gaza geringer als in der Türkei), dann finde ich diese Daten sehr glaubwürdig.


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    Die Spaltung hat historische Ursachen, die dir bekannt sein sollten.


    Die UNRWA war als Organisation auf Zeit gedacht und bekommt 60 Jahre später immer noch mehr Mittel als die UNHCR - da fragt man sich doch: Wozu?

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    Original von Liam Aspertine
    Und die Illusion, die Linke wäre als Ganze verfassungsfeindlich, verliert ihre Berechtigung, wenn man sieht, das in der Führungsspitze sozialdemokratisch eingestellte Politiker das Wort schwingen und man die Kommunistische Plattform lediglich mit begrenzten Mandaten und Posten ausgestattet hat, um deren Abspaltung zu verhindern.


    Dass an der Regierung beteiligte Parteien eine in der Opposition befindliche Partei überwachen dürfen, finde ich äußerst bedenklich. Wenn es um dummen Populismus geht, nehmen sich alle im Bundestag vertretenen Parteien wenig. Und was die Kommunistische Plattform fordert, ist auch nicht staatsgefährdender als die Vorstellungen einiger Chemnitzer Professoren (die selbst natürlich unkündbar sind und genug für den Spitzensteuersatz verdienen).


    Dieses ganze "Verfassungsschutz"-System ist demokratiefeindlich. Und seien wir ehrlich: Ohne die reichlichen Zuwendungen an die "V-Männer" wären die rechtsextremen Parteien schon längst tot.

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    Original von Liam Aspertine
    Linke Medien? Da gibt es genau drei: Das ND (de facto Parteizeitung der Altwähler der PDS), die Junge Welt (links bis autonom und eher auf Jüngere abgestimmt) und die taz (links bis grün). Der Rest der Medien in diesem Land berichtet nur dann über die Linke, wenn es etwas Negatives ist.


    Das tolle ist: Da die deutschen Leitmedien Linke noch mehr verabscheuen als Juden, gibt es wie jüngst beim Flottenmanöver vor Gaza manchmal sogar richtige Berichterstattung. :D


    Ok, das Reuters mal wieder Bilder manipulierte, damit niemand die Waffen auf der Mavi Marmara sieht, war zu erwarten.