Posts by Simon II.
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Mr. President,
lassen Sie mich, bevor wir beginnen, meine zwei wichtigsten Mitarbeiter vorstellen:
Kardinal Robert Fischer ist der Dekan des Kardinalkollegiums und darüber hinaus der Kardinal-Großinquisitor.
Kardinal Lee ist der Kardinal-Kämmerer und darüber hinaus seit vielen, vielen Jahren mein persönlicher Privatsekretär. -
Handlung
Der Heilige Vater betritt den Raum und sieht sich die vielen antiken Stücke etwas genauer an.
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Handlung
Der Heilige Vater wendet sich dann den wartenden Gläubigen zu und beginnt laut und mit fester Stimme das Vater Unser zu sprechen. Die Gläubigen fallen sofort mit ein und beten gemeinsam mit dem Papst. Danach wendet der Heilige Vater sich wieder an den Präsidenten.
Vielen Dank. Wir können nun gern aufbrechen.
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Mr. President, es ist mir eine Ehre. Ich freue mich, hier sein zu können!
Handlung
Der Heilige Vater legt dem Präsidenten väterlich die Hand auf die Schulter und blickt gemeinsam mit ihm in das Blitzlichtgewitter der Kameras.
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Handlung
Tritt auf den astorischen Präsidenten zu und reicht ihm die Hand.
Buenos días, señor presidente.
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Handlung
Nachdem das Flugzeug seine Parkposition erreicht hat, wird die Tür geöffnet. Der Papst tritt wie gewohnt freundlich lächelnd in das sonnige Wetter der Hauptstadt. Der Presse und den Gläubigen winkend beginnt er die Gangway herunter zu gehen.
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Bereits die Päpste Innozenz V. und Barnabas II., Vorvorgänger und Vorvorvorgänger von Linus III., waren Kardinäle aus Albernia.
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Eben genau dieses "gegen" soll verhindert werden, weswegen ich auch nicht Monsier Wells oder Madame Fox einladen würde.
Da ist man ja fast geneigt zuzusagen, wenn Mr. Wells nicht dabei sein wird. Andernfalls müsste man sich ja um sein Leben fürchten
Nichts für ungut! 
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Mr. President, bei allem Respekt, aber wir haben auch noch andere Sachen zu tun.
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Handlung
Nach der Messe in der St. Andrews Cathedral finden sich alle wieder im Oval Office ein.
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Handlung
Nach der Predigt folgt ein weiteres Orgelspiel, zu dem die Gemeinde auch singt. Auch der Heilige Vater und die anwesenden Kirchenrepräsentanten stimmen in den Gesang ein. Anschließend werden die Fürbitten vorgetragen.
Als Christen sind wir gerufen, Not zu lindern, wo wir es können. Aber unsere Kräfte reichen nicht, um allen jene Hilfe zu bringen, die sie brauchen. So beten wir:
Für jene Menschen, die seelisch in Not sind, die nach einem Halt suchen, und für alle, die Christi Botschaft zu verkünden haben.
Für die Völker, die um ihre Existenz kämpfen, weil Katastrophen, Kriege oder ungerechte Verhältnisse ihnen das Notwendige zum Überleben rauben.
Für alle in unserer Gesellschaft, die – aus welchen Gründen auch immer – beruflich keine Chance haben oder gescheitert sind.
Für jene, denen eine schwere Krankheit oder der Tod eines lieben Menschen alle Pläne zerschlagen hat.
Für die jungen Menschen, die Ausschau halten nach Werten, für die es sich zu leben lohnt.
Gott, du bist für uns und für alle Menschen wie Vater und Mutter, die für ihre Kinder sorgen. Auf dich setzen wir unsere Hoffnung, und dich preisen wir, in dieser Zeit und in Ewigkeit.
Amen.
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Es folgt das Evangelium. Dazu begibt sich Kardinal Pellicano erneut vor die Gemeinde.
Halleluja. Halleluja.
Einer ist euer Vater, der im Himmel.
Einer ist euer Lehrer, Christus.
Halleluja.Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
In jener Zeit wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger
und sprach: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.
Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.
Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen.
Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang,
bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben,
und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich grüßen und von den Leuten Rabbi - Meister - nennen.
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.
Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.
Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.
Der Größte von euch soll euer Diener sein.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
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Auch das anschließende Glaubensbekenntnis spricht der Kardinal zusammen mit der Gemeinde.
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Es folgt die 1. Lesung, die durch Kardinal Pellicano durchgeführt wird. Dieser, auch in ein Messgewand gekleidet, tritt nach vorne. Ein Lektor hält ihm ein Buch hin.
Zur Zeit des Propheten Maleachi war der Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut. Aber der Kult, der dort gefeiert wurde, war keine Ehrung Gottes. Der Prophet sagt es den verantwortlichen Priestern konkret und deutlich. Gott hat den Stamm Levi zum priesterlichen Dienst bestimmt, aber diese Priester nehmen ihre Verpflichtung nicht ernst, sie entsprechen weder den Erwartungen Gottes noch denen des Volkes. Treuer Dienst und zuverlässige Lehre fordert man vom Priester. Versagen die Priester, dann gibt es auch im Volk keine Ehrfurcht und keine Treue mehr.
Ihr seid abgewichen vom Weg und habt viele zu Fall gebracht.
Wir lesen aus dem Buch Maleachi!
Ein großer König bin ich, spricht der Herr der Heere, und mein Name ist bei den Völkern gefürchtet.
Jetzt ergeht über euch dieser Beschluss, ihr Priester:
Wenn ihr nicht hört und nicht von Herzen darauf bedacht seid, meinen Namen in Ehren zu halten - spricht der Herr der Heere -, dann schleudere ich meinen Fluch gegen euch.
Ihr seid abgewichen vom Weg und habt viele zu Fall gebracht durch eure Belehrung; ihr habt den Bund Levis zunichte gemacht, spricht der Herr der Heere.
Darum mache ich euch verächtlich und erniedrige euch vor dem ganzen Volk, weil ihr euch nicht an meine Wege haltet und auf die Person seht bei der Belehrung.
Und wir, haben wir nicht alle denselben Vater? Hat nicht der eine Gott uns alle erschaffen? Warum handeln wir dann treulos, einer gegen den andern, und entweihen den Bund unserer Väter?
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Zur Orgelmusik soll der Inhalt der Lesung verinnerlicht werden.
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Auch wenn die Gespräche mit dem Präsidenten im Weißen Haus noch nicht beendet wurden, haben sich Kardinal Pellicano und Seine Heiligkeit der Papst in die St. Andrews Cathedral zurückgezogen, um dort den geplanten Gottesdienst des Heiligen Vaters zu zelebrieren.
Die Kathedrale ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf dem Vorplatz zur Bischofskirche wurden Leinwände aufgestellt, so dass noch mehr Gläubige die Messe verfolgen können. Der ansässige Fernsehsender KatholikenTV überträgt die Messe live. Zahlreiche andere Fernsehanstalten sind ebenfalls zugegen, um über die Messe berichten zu können.
Die großen, schweren Glocken beginnen zu läuten. Endlich öffnen sich die schweren Portale der Kathedrale und die Prozession zieht in die Kirche ein.
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Mr. President, wenn Ihr erlaubt, nach Rücksprache mit Seiner Heiligkeit, wären wir bereit die Konvention anzupassen, da wir natürlich verstehen, dass es in den Vereinigten Staaten ein "eigenes" Verständnis von Staat zu Religion gibt.
Zur Anerkennung als nicht-staatliches Völkerrechtssubjekt sollte Ihnen bewusst werden, dass der Status Valsantinus durch den Heiligen Stuhl in allen diplomatischen Belangen vertreten wird. Der Heilige Stuhl ist für den Diplomatischen Dienst zuständig, das umfasst auch die Delegierten beim Council of Nations (der Heilige Stuhl war sogar Gründungsmitglied dieser Institution) und der CARTA, sowie für die Exekutiv- und Legislativorgane des Status Valsantinus. Eine Nichtanerkennung des Heiligen Stuhls als nicht-staatliches Völkerrechtssubjekt käme daher der Nichtanerkennung des Status Valsantinus gleich und würde auf unserer Seite natürlich zu einem sofortigen Abbruch der diplomatischen Beziehungen führen müssen. Darüber hinaus erinnere ich Sie an Ihren Convention Concerning Subjects Of International Law Ratification Act.
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Ihr sagt es, Eure Heiligkeit. Ein ansprechendes Mobiliar, Mr. President.