Mr Speaker,
ich finde es schon bemerkenswert, was hier als extreme Position dargestellt wird und was die Kollegen from the other side of the aisle offenbar als völlig normal ansehen:
Diese Bill zerstört die Grundlage für ein staatliches Versicherungssystem auch in den Bundesstaaten, die sich nicht mit dem konservativen Traum der ewigen Hinterwäldler zufriedengeben wollen, auch wenn das Teilen der Republicans wohl immer noch nicht weit genug geht.
Damit eine Versicherung für alle funktioniert, ist erwiesenermaßen eine Finanzierung aus Steuermitteln und eine Abwicklung durch Behörden wesentlich effizienter als die privatwirtschaftliche Lösung, von der man sich dann zukünftig auch noch "aus Gewissensgründen" drücken kann.
Ich kann jetzt schon die Werbung aus bestimmten republikanischen Kreisen hören, sich "sozialistischen Ideen" und der "Anticaisierung der Vereinigten Staaten" aus Gründen der patriotischen Gesinnung entgegenzustellen - auch wenn es das eigene Leben am Ende schwieriger, weniger sicher und kürzer macht.
Freiheit bedeutet hier wohl das Recht, Risiken zu ignorieren, bis es zu spät ist und dann entweder verarmt, verelendet oder verstorben zu sein. Das kann nicht die Zukunft unseres Landes, das kann nicht der Traum der Vereinigten Staaten sein.
Ich sage es mit allem stolz: Ich bin einer der Democrats, die sich immer für die Einführung einer bundesweiten staatlichen Krankenversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung aussprechen werden. Bis es soweit ist, dürfen wir den Bundesstaaten auf keinen Fall Steine in den Weg legen: Der Staat schafft Freiheit durch seine Leistungen für Bürger, nicht durch deren Einschränkung.
Accordingly, I will vote to oppose this Bill!