Oval Office
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Handlung
Er schloss die Tür mit Bedacht. Es war still.
Das erste Mal saß er hinter dem Steadfast Desk – allein. Keine Kameras, keine Stabsmitglieder, keine Protokolle. Nur er – und der Umschlag mit der sauberen Handschrift seiner Vorgängerin.
Er öffnete ihn. Langsam. Bedacht. Und las:
„Wenn Sie diese Zeilen lesen, sitzen Sie an einem historischen Ort – nicht nur im Zentrum der Macht, sondern auch im Mittelpunkt der Erwartungen von Millionen Bürgerinnen und Bürgern.“
Er ließ die Worte auf sich wirken. Er kannte Macht. Aber Erwartungen? Sie waren das, was sich einem nicht entgegenstellt, sondern sich aufbaut – in Blicken, in Schlagzeilen, in der Stille zwischen zwei Entscheidungen.
„Es ist ein Ort, der Demut lehrt. Und Verantwortung.“
Er schnaubte leise. Nicht spöttisch – zustimmend. Das war wahr. Und das war selten. Arroyo war nie seine politische Verbündete gewesen. Aber sie verstand, was dieses Büro bedeutete.
„Sie werden Entscheidungen treffen, die nicht immer populär, aber notwendig sein werden.“
Das klang, als wisse sie bereits, was vor ihm lag. Vielleicht wusste sie es wirklich. Vielleicht spürte sie es einst selbst, an diesem ersten Tag, an dem man nicht mehr versprechen konnte, sondern nur noch tun musste.
„Ich bitte Sie: Hören Sie auf jene, die Ihnen widersprechen. Vertrauen Sie auf die Stärke unserer Institutionen.“
Das war keine Mahnung – das war eine Einladung. Kein politischer Ratschlag, sondern ein staatsmännischer. Und sie hatte recht. Nicht weil Einwände ihn überzeugen mussten, sondern weil Einspruch die Demokratie lebendig hielt.
Er faltete den Brief behutsam. Legte ihn nicht in eine Schublade, sondern auf das kleine Sideboard rechts vom Fenster – sichtbar, aber nicht ausgestellt.
Dann trat er ans Fenster. Der Himmel war klar. Die Menschen draußen wurden kleiner, je länger er hinsah.
„Ich werde entscheiden“, dachte er. „Und ich werde tragen.“
Nicht, weil er ihr Brief es forderte. Sondern weil ihre Worte ihn daran erinnerten, was er längst wusste:
Er war jetzt der Mann, der dieses Haus würdigte – oder nicht.
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Handlung
Sitzt im Oval Office und unterzeichnet die Entlassungsurkunden der vorherigen Regierungsmitglieder.
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Handlung
Nach einem Kabinettsmeeting ist der Präsident ins Oval Office zurückgekehrt, um sich einigen Dokumenten zu widmen, die sein Chief of Staff ihm auf den Schreibtisch gelegt hat.
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Handlung
Ist sehr zufrieden mit den Fortschritten der Regierungsarbeit. Aktuell werden die in der State of the Uninon angekündigten Executive Orders vorbereitet.
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Handlung
Tritt ein und bemerkt mit einem schweifenden Blick gegenüber seiner Zeit im West Wing einige Veränderungen.
Mr President,
thanks for having me on such short notice!
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Handlung
Steht hinter dem Steadfast Desk auf, umrundet dieses und reicht dem Governor die Hand.
Jeff, schön Sie hier zu haben. Was kann ich für Sie tun?
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I wanted to talk about the Elections, Mr President.
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erklärt er, nachdem er den Händedruck erwidert hat.
Und über die Bereitstellung von Bundesmitteln für die Staaten zur Reduzierung der Bürokratie auf Bundesebene.
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Handlung
Deutet auf eines der Sofas.
Setzen wir uns. Etwas zu trinken?
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Er deutet auf einen Wagen mit verschiedenen Drinks.
Ich bin gespannt zu hören, was Sie zu sagen haben, Jeff. Schießen sie los.
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Einen Kaffee, wenn es keine Umstände macht, Mr President?
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er nimmt Platz.
Nun, die großen Mehrheiten der letzten Wahlen haben unserer Partei eine enorme Spannweite im Congress gegeben und dazu beigetragen, eine deutliche Ausweitung der Bundesaufgaben vorzunehmen. Als Governor eines Staates, der sonst üblicherweise von den Denocrats regiert wird, könnte mir dieser moderate Kurs gefallen, aber ich bin auch etwas besorgt darüber, dass fiskalische Zurückhaltung und insbesondere das Eintreten für einen starken Föderalismus dabei zu kurz kommt.
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Holt die Kanne und zwei Tassen vom Beistelltisch und stellt sie auf den Couchtisch. Er gießt persönlich ein und deutet auf die Behälter mit Zucker und Kaffeesahne.
Ich verstehe Ihren Punkt, Governor.
Was unsere zukünftige Haushaltspolitik angeht, wird es spannend zu sehen, wie sich die Verhältnisse im House nach der Wahl verschieben. Ich gestehe, wenn es nach mir geht, wird der nächste Haushalt nicht ausgeglichen sein, sondern deutliche Zahlen für Sicherheit, Grenzschutz, Militär, kritische Infrastruktur und wirtschaftliche Resilienz aufweisen. Ein Aufweichen staatlicher Sozialprogramme wird vermutlich nicht drin sein, daher müssen wir über Kredite sprechen. Wir können es uns auf Dauer nicht leisten, eine schwarze Null zu fahren und unsere Fähigkeit, das Land zu schützen, auf diese Art negativ zu beeinträchtigen.
Was den Föderalismus betrifft: Ein starker Bund braucht starke Staaten. Ich will Partner - keine Befehlsempfänger. Wenn Sie und Astoria Vorschläge haben, wie wir Bundesprogramme schlanker, schneller und staatenfreundlicher gestalten können, dann ist mein Office dafür offen.
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Hebt die Augenbrauen.
Den Wiederaufbau nach dem Angriff Ratelons über Kredite zu finanzieren, war sicher ein vernünftiger Weg, Mr. President. Aber Investitionen in Sicherheit und Grenzschutz sind ein Kern der Aufgaben eines öffentlichen Haushalts. Das über Kredite zu finanzieren, darf keine Dauerlösung werden!
Für die Staaten wäre natürlich ideal, in jeweils definierten Aufgabenbereichen einen Block Grant* aus dem Bundeshaushalt zu bekommen, ohne sich im Detail für dutzende Initiativen, Förderprogramme und so weiter, bewerben und darüber Bericht erstatten zu müssen.
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Lächelt breit.
Wenn wir also keine Kredite aufnehmen wollen, dann müssen wir andere Ausgaben zusammenstreichen. Ich kann die Aasgeier schon kreischen hören, wenn wir uns an den Sozialprogrammen der Arroyo-Administration vergreifen. Was übrigens auch Ihre Chance in Astoria deutlich schmälern dürfte. Ich habe die Fraktionen im Nacken sitzen, die mich geradezu herausfordern, diese Reformen zurückzudrehen und das freigewordene Geld in "republikanische Kernthemen" zu investieren.
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Er breitet die Hände aus.
Ich bin kein McMullin. Ich weiß, dass ich in diesem Office nur sitze, weil ich die schmale Gratwanderung zwischen konservativer Klientelpolitik und liberaler Sozialpolitik geradeso hinbekomme. Gucken Sie sich doch das House an. Satte republikanische Mehrheit, aber die Hardliner verlieren und verlieren und verlieren. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich begrüße das. Ein Back-to-the-past, wie die McMullins dieser Welt es wollen bringt unseren Staat auch nicht weiter. Aber wir sind gezwungen republikanische Politik neu zu denken, wenn wir auf Dauer den Demokraten etwas entgegensetzen wollen.
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Er faltet die Hände im Schoß zusammen.
Nun, über den Abbau von Bewerbungsprogrammen und Berichtserfordernissen können wir in jedem Fall sprechen. Das scheint mir ein sinnvoller Ansatz zu sein, die Hürden zu senken, ohne in die Not zu geraten, von den Blauen für den Rückbau ihrer sozialen Agenda ins Fadenkreuz gebracht zu werden.
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Nun, man kann das Problem eines Haushaltsdefizits von zwei Seiten sehen: Entweder sind die Ausgaben zu hoch oder die Einnahmen zu niedrig.
Es ist keine klassische Politik der Republican Party, für Steuererhöhungen einzutreten, aber wenn die Bundesebene auf Dauer umfassende neue Aufgaben wahrnimmt, werden wir uns dieser Realität stellen müssen oder begeben uns in eine Spirale aus Konsumverschuldung und Zinslast, die viel zu viele Bürger privat bereits riskieren.
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entgegnet er darauf sachlich, aber bestimmt.
McMullin war nie der Kern unserer Partei und sollte es auch nie werden. Wer immer sich als "wahrhaft" konservativ von einem breiten Spektrum abgrenzen will, zeigt doch damit am Ende nur, dass er zu einer Randgruppe gehört.
Aber limited government, self-reliability und market-based solutions sind die DNA unserer Partei. Wir müssen nicht mit dem Vorschlaghammer an Sozialausgaben gehen, aber eine stärkere Fokussierung auf Zuschüsse zu privat organisierten Leistungen und Bedürftigkeit wird Ausgaben einsparen können - auf allen Ebenen!
Wenn wir den Democrats überlassen, was wir uns trauen oder nicht trauen, wo bleiben dann Werte und Überzeugungen?
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