S.N. 2025-029 - Hon. Franklin DeWitt to be United States Secretary of State

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  • letterhead-ppt.png

    Honorable Senators!

    I lay, according to Sec. 3 Ssec. 1 SACA before the Senate the nomination of

    Franklin DeWitt

    to be

    United States Secretary of State

    submitted in proper form by the President-elect of the United States on July 29, 2025. By law, a hearing has to take place before voting on the nomination.

    I call upon the nominee to take the prescribed oath, after which she may rise with the first word.

    „I do solemnly swear that I will tell the truth and nothing but the truth without any additions or reductions.


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    Elizabeth Thorndike

    President pro tempore

    sigthorndike.png

    Senator of Serena | D-SE

    Attorney at law | Thorndike, Arroyo & Ming-No [dormant]

    trophyImage-8.png

  • Handlung

    Erhebt sich.

    I do solemnly swear that I will tell the truth and nothing but the truth without any additions or reductions. So help me God!

    Handlung

    Er setzt sich, nimmt ein Blatt Papier zur Hand und richtet seine ersten Worte an die Senatoren.

    Madam President, verehrte Mitglieder dieses Hauses,

    Mein Name ist Franklin DeWitt. Ich komme aus Christiania, bin Witwer, Vater zweier erwachsener Kinder, und seit über drei Jahrzehnten im Dienst der außenpolitischen Gestaltung dieser Republik – als Rechtsberater im Department of State, als Abgeordneter im House of Representatives, als Sonderbeauftragter für Handelsfragen, als Denker, als Vermittler.

    Ich habe in multilateralen Gesprächen Stille gehalten, wo andere reden wollten – und gesprochen, wenn es nötig war. Ich glaube an Diplomatie, aber auch an Klartext. Ich glaube an Bündnisse, aber nur, wenn sie uns nützen.

    Präsident Scriptatore hat eine Außenpolitik angekündigt, die Prinzipien und Pragmatismus vereint – souverän, aber nicht isoliert; durchsetzungsfähig, aber nicht blind. Ich teile diese Vision.

    Ich bin nicht der lauteste Mann in einem Raum. Aber ich verspreche Ihnen: In den Räumen, die jetzt vor uns liegen werde ich für Astor sprechen. Mit Überzeugung, mit Kenntnis – und mit klarem Kompass.

    Ich danke Ihnen für die Möglichkeit mich Ihren Fragen zu stellen.

    Franklin DeWitt

    U.S. Secretary of State (Presidency M. Scriptatore)

  • Mr. DeWitt, welcome to the Senate.

    Sie sprechen in Ihrem Eröffnungsstatement von einer Außenpolitik, die Prinzipien und Pragmatismus vereint, und betonen Ihre Unterstützung für Bündnisse – „aber nur, wenn sie uns nützen“. Darf ich Sie zunächst fragen, wie Sie diesen Nutzen definieren? Reicht für Sie ein symbolisches oder diplomatisches Signal, oder erwarten Sie konkret messbare Vorteile für Astor – etwa in Form von wirtschaftlicher Zusammenarbeit, sicherheitspolitischer Entlastung oder direkter strategischer Einflussnahme?

    Zweitens möchte ich Ihre Haltung zu internationalen Verpflichtungen hinterfragen, insbesondere im sicherheitspolitischen Bereich. Wie gedenken Sie sicherzustellen, dass Astor nicht durch bestehende oder zukünftige Bündnispflichten in Konflikte hineingezogen wird, die außerhalb unseres unmittelbaren nationalen Interesses liegen? In einer Zeit, in der viele Nationen bereitwillig ihre Souveränität an multilaterale Gremien abtreten, ist eine klare rote Linie erforderlich. Wo ziehen Sie diese?

    Und drittens, Mr. DeWitt: Als Vertreter des Let Freedom Ring Movement liegt mir die Kontrolle außenpolitischer Ausgaben besonders am Herzen. Können Sie zusichern, dass Sie als Außenminister sämtliche Programme zur Entwicklungszusammenarbeit und Zahlungen an internationale Organisationen unter dem Gesichtspunkt ihrer tatsächlichen Wirksamkeit überprüfen werden – und dass Sie bereit sind, sich von solchen Programmen zu trennen, deren Nutzen für das astorische Volk nicht belegbar ist?

    Garrison Arthur Robertson (R-HY)
    U.S. Senator for Hybertina

  • Mr. DeWitt, welcome,

    wir haben für den Nordanik ein neues Bündnissystem, das einiges an Sicherheit verspricht. Das ist jedoch nur einer von drei Ozeanen, die Seegrenzen zu unserem großartigen Land haben. Wie ist Ihre Sicht auf den Asurik und unseren nächsten Anrainer dort, das sozialistische Andro? Und wie sehen Sie den südlichen "Saum" des astorischen Kontinents, mit Irkanien, Dreibürgen und dem der Intesa angehörenden Montana als nahen Nationen? Werden Sie mit den genannten Staaten zum Vorteil unserer Sicherheit Beziehungen aushandeln, um das Konfliktrisiko kleinzuhalten? Ihre Vorgängerin ist ja ziemlich auf Konfrontation mit den Staaten der Intesa gegangen. Man sagt zum Beispiel, dass sie das uns an sich wohlgesonnene Fuchsen in die Arme des Bündnisses getrieben hat, obwohl es genauso gut auch in unserer neuen Allianz Platz gefunden hätte.

    Former Professer for Political Science, Advisor to the Board of Sun Tech Unlimited

  • Senator Robertson,

    ich danke Ihnen für Ihre klaren, prinzipiellen Fragen. Sie treffen den Kern dessen, was uns in der Außenpolitik bevorsteht – nämlich das ständige Abwägen zwischen Offenheit und Selbstbehauptung, zwischen Kooperation und Kontrolle. Ich nehme Ihre drei Fragen in der Reihenfolge auf.

    1. Sie haben absolut recht, dass wir den Begriff „Nutzen“ nicht symbolisch aufladen dürfen. Für mich ist Nutzen nicht moralisch, sondern strategisch definiert. Ein Bündnis nützt uns, wenn es:

    – Sicherheitsrisiken senkt,

    – Wirtschaftswachstum ermöglicht,

    – oder unseren geopolitischen Handlungsspielraum erhöht – sei es durch Zugang zu Informationen, Transportwegen oder Rohstoffen.

    Diplomatie um ihrer selbst willen reicht mir nicht. Ich werde jedes Bündnis daran messen, ob es konkret nachvollziehbare Vorteile für das astorische Volk mit sich bringt – nicht nur für diplomatische Protokolle oder multilaterale Kosmetik.

    2. Ich bin kein Isolationist, aber auch kein Automatist.

    Unsere Außenpolitik wird klar interessenbasiert agieren. Bündnisse dürfen keine Schleppnetze sein, die uns in Konflikte ziehen, die wir nicht verantworten können – politisch, militärisch oder moralisch.

    Meine rote Linie ist:

    Wenn ein Engagement nicht direkt unsere nationale Sicherheit, unsere ökonomische Lebensfähigkeit oder unsere vertraglich gebundene Glaubwürdigkeit berührt, dann ist Zurückhaltung die gebotene Haltung.

    Ich werde keine militärische Beteiligung unterstützen, die allein auf moralischem Druck, medialer Dynamik oder „Zeichenpolitik“ basiert. Astor ist ein souveräner Staat, kein Erfüllungsgehilfe fremder Interessen.

    3. Herr Senator, Sie sprechen mir aus der Seele. Ich habe in meinen Jahren als Sonderbeauftragter und später als Berater zu viele Projekte gesehen, bei denen wir uns mit Beruhigung der Weltöffentlichkeit begnügt haben – anstatt nach realem Impact für unser Land zu fragen.

    Als Außenminister werde ich:

    – Sämtliche Programme zur Entwicklungszusammenarbeit einer Wirkungsanalyse unterziehen,

    – sämtliche Beiträge zu internationalen Organisationen auf ihren konkreten Rücklauf für Astor bewerten,

    – und dort, wo kein nachweislicher Nutzen besteht, entsprechende Kürzungen oder Austritte vorbereiten.

    Ich halte nichts von politischer Großzügigkeit ohne strategische Rückkopplung. Unser Haushalt ist kein diplomatisches Wunschkonzert – er ist ein Ausdruck dessen, was wir als Nation für relevant halten.

    Franklin DeWitt

    U.S. Secretary of State (Presidency M. Scriptatore)

  • Mr. DeWitt,

    wie sehen Sie die Bedeutung von sogenannter "soft power" in der Außenpolitik?

    Wird es Teil Ihrer Bewertungen des Wertes einer Struktur oder einer Ausgabenposition sein, die Effekte auf soft power zu sehen oder denken Sie eher kurzfristig und ökonomisch?

    Lucas Morten Anderson (D-AR)

    U.S. Senator for Arcadia

  • Mr. DeWitt,

    wie sehen Sie die Bedeutung von sogenannter "soft power" in der Außenpolitik?

    Wird es Teil Ihrer Bewertungen des Wertes einer Struktur oder einer Ausgabenposition sein, die Effekte auf soft power zu sehen oder denken Sie eher kurzfristig und ökonomisch?

    Senator, ich danke Ihnen für diese Frage. Lassen Sie mich sehr deutlich sein: Ich halte sogenannte soft power nicht für einen akademischen Zusatz zur Außenpolitik, sondern für ein zentrales Instrument unserer nationalen Stärke.

    Wenn wir über Allianzen, Einflusszonen oder multilaterale Foren sprechen, dann sprechen wir auch über Werte, über Glaubwürdigkeit, über Vertrauen. Das lässt sich nicht allein in Dollar oder militärischer Präsenz messen – sondern in der Fähigkeit, andere von unserem Weg zu überzeugen, nicht nur sie zu zwingen.

    Daher, ja – wenn ich Strukturen oder Budgetentscheidungen bewerte, wird der Beitrag zur soft power Teil dieser Abwägung sein. Ob es Bildungskooperationen sind, kulturelle Austausche oder diplomatische Initiativen mit Symbolkraft – sie zahlen ein auf ein Bild von Astor als verlässlicher Partner, nicht als bloßer Machtakteur.

    Das heißt nicht, dass ich die ökonomischen Auswirkungen vernachlässige. Im Gegenteil: Glaubwürdigkeit und Einfluss wirken oft langfristig ökonomisch stabilisierend. Eine starke Diplomatie schützt Märkte, sichert Standards und verhindert teure Konflikte.

    Kurz gesagt: Soft power ist für mich keine Zierde – sie ist ein Hebel unserer Sicherheit, unserer Wirtschaft und unseres Ansehens. Ich werde sie mit Realismus, aber auch mit Überzeugung in jede außenpolitische Kalkulation einbeziehen.

    Franklin DeWitt

    U.S. Secretary of State (Presidency M. Scriptatore)

  • Mr. DeWitt, welcome,

    wir haben für den Nordanik ein neues Bündnissystem, das einiges an Sicherheit verspricht. Das ist jedoch nur einer von drei Ozeanen, die Seegrenzen zu unserem großartigen Land haben. Wie ist Ihre Sicht auf den Asurik und unseren nächsten Anrainer dort, das sozialistische Andro? Und wie sehen Sie den südlichen "Saum" des astorischen Kontinents, mit Irkanien, Dreibürgen und dem der Intesa angehörenden Montana als nahen Nationen? Werden Sie mit den genannten Staaten zum Vorteil unserer Sicherheit Beziehungen aushandeln, um das Konfliktrisiko kleinzuhalten? Ihre Vorgängerin ist ja ziemlich auf Konfrontation mit den Staaten der Intesa gegangen. Man sagt zum Beispiel, dass sie das uns an sich wohlgesonnene Fuchsen in die Arme des Bündnisses getrieben hat, obwohl es genauso gut auch in unserer neuen Allianz Platz gefunden hätte.

    Vielen Dank, Senator, für Ihre präzise und sicherheitspolitisch relevante Frage.

    Zunächst: Ich begrüße ausdrücklich die Fortschritte mit unserem neuen Bündnissystem. Es war überfällig, dass wir dort mit unseren engsten Partnern eine Struktur geschaffen haben, die nicht nur symbolisch, sondern auch operativ zur Verteidigungsfähigkeit und Abschreckung beiträgt. Aber Sie haben völlig recht: Unsere sicherheitspolitischen Herausforderungen enden nicht an den nahen Küsten.

    Andro bleibt ein komplexer Akteur. Der autoritäre Kurs und das strategische Agieren im asurischen Raum beobachten wir mit großer Aufmerksamkeit – auch im Hinblick auf hybride Einflussnahmen, maritime Bewegungen oder Rüstungstransfers. Dennoch gilt für mich als Leitlinie: Wo Kanäle offen sind, sollte man sie nutzen.

    Das bedeutet nicht, dass wir naive Kooperationsbereitschaft signalisieren. Aber: Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir formale Gesprächsformate aufrechterhalten oder neu etablieren, die Transparenz schaffen – etwa zur Sicherheitsarchitektur im Asurik, zur Fischerei- und Rohstoffnutzung und zum Cyberverhalten. Dialog ersetzt keine Verteidigungsbereitschaft – aber er kann Eskalation verhindern.

    Was Irkanien, Dreibürgen und das Intesa-Mitglied Montana angeht, gilt es einen differenzierten Ansatz zu verfolgen:

    • Die Beziehungen zu Irkanien sind durch die scheidende Administration zu mindestens auf eine grundsätzliche Basis gestellt worden. Das muss den Irkaniern erst einmal reichen. Wir werden uns an das Abkommen halten. Mehr auch nicht.

    • Dreibürgen war in der Vergangenheit bisweilen schwierig, oft eher ablehnend gegenüber den Vereinigten Staaten. Es wird immer interessant bleiben, stabile Wirtschafts- und Wissenschaftsbrücken in das Kaiserreich zu verhandeln und gleichzeitig in der Sicherheitsdimension vertrauensbildende Maßnahmen fortzuführen.

    • Was die Intesa angeht, gibt es sicherlich Spielräume für pragmatische Zusammenarbeit. Wenn uns ein Minimalkonsens mit Irkanien gelingen konnte, dann kann es das auch mit der Intesa.

    All das aber immer vor dem bereits von mir skizzierten: Wenn ein Engagement nicht direkt unsere nationale Sicherheit, unsere ökonomische Lebensfähigkeit oder unsere vertraglich gebundene Glaubwürdigkeit berührt, dann ist Zurückhaltung die gebotene Haltung. Wir haben es nicht nötig uns irgendwo anzubiedern.

    Zur Einschätzung Ihrer Kritik an meiner Vorgängerin: Ich möchte niemanden aus der Verantwortung herausloben oder pauschal abwerten. Der Verlust dieses potenziellen Partners war, so wie es aussieht, nicht zwangsläufig. Unter meiner Leitung im Department of State wird es ein erklärtes Ziel sein, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen – insbesondere in jenen Staaten, die nicht ideologisch festgelegt, sondern sicherheitsstrategisch beweglich sind.

    Abschließend: Sicherheit im 21. Jahrhundert ist mehrdimensional – sie entsteht durch Stärke, aber auch durch kluge Diplomatie. Ich verstehe meine Rolle nicht als Administrator von Feindbildern, sondern als Architekt strategischer Stabilität. Und dazu gehört, auch mit jenen zu sprechen, mit denen man nicht einverstanden ist.

    Franklin DeWitt

    U.S. Secretary of State (Presidency M. Scriptatore)

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