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Auf Einladung der Präsidentin ist die Professorin Eleanor V. Monroe im Weißen Haus erschienen. Sie wird direkt zum Oval Office gebracht und von der Präsidentin empfangen.
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Auf Einladung der Präsidentin ist die Professorin Eleanor V. Monroe im Weißen Haus erschienen. Sie wird direkt zum Oval Office gebracht und von der Präsidentin empfangen.
Steht auf, als man ihr den Gast ankündigt und die Professorin in das Oval Office tritt. Lächelnd umrundet sie den Steadfast Desk und streckt ihr die Hand entgegen.
Eleanor, danke, dass Sie so kurzfristig kommen konnten. Ich weiß, die Tage an der Universität sind immer hektisch für Sie.
Sie deutet auf die Sitzgruppe in der Mitte des Ovals.
Setzen wir uns. Kaffee steht bereit.
Lächelt ebenso freundlich zurück und drückt der Präsidentin herzlich die Hand.
Vielen Dank, Madam President. Für Sie mache ich doch immer gerne Platz im Kalender. Ich nehme an, es geht nicht nur um eine Rechtsfrage, bei der Sie sich nicht auf ihre juristisches Personal im White House verlassen wollen?
Sie lacht kurz und nimmt dann nach der Aufforderung der Präsidentin Platz. Sofort greift sie nach der Kaffeetasse und nippt daran.
Auch die Präsidentin nimmt einen Schluck Kaffee und stellt dann die Tasse zurück.
Ganz richtig. Auch wenn ich Ihre Meinung zu den diversen Themen immer recht schätze - und auch immer gerne über Hochschulpolitik spreche – heute geht es um etwas Grundsätzlicheres.
Sie schlägt die Beine über und lehnt sich etwas zurück. Ihre Augen fixieren die ihre Gastes.
Zwei Sitze am Supreme Court sind vakant. Ich habe lange darüber nachgedacht, wen ich für einen dieser Sitze vorschlagen möchte. Und Ihr Name ist dabei immer wieder ganz oben auf der Liste gelandet.
Hebt überrascht die Brauen. Reflexartig greift sie die Kaffeetasse und nimmt einen Schluck um Zeit zu überbrücken.
Madam President… das überrascht mich. Ich bin geehrt, wirklich. Aber Sie wissen, ich war nur kurz auf der Richterbank, und meine Karriere war eher akademisch, beratend.
Sagt sie schließlich nachdenklich.
Sie schmunzelt.
Eben deshalb. Ihre Stimme ist unabhängig, intellektuell stark und fest verwurzelt in den Prinzipien des Rechtsstaats – und zugleich sensibel für soziale Gerechtigkeit. Wir brauchen genau so jemanden im Supreme Court. Gerade in Zeiten, in denen viele Grundsatzfragen auf den Prüfstand gestellt werden.
Lächelt kurz.
Sie schmeicheln mir, Madam President.
Dann wird sie wieder ernster.
Und die politische Lage? Ich nehme an, die Midterms spielen eine Rolle.
Sie nickt, während sei einen weiteren Schluck Kaffee nimmt.
Ja. Ich will nicht riskieren, dass Ihre Nominierung zwischen Parteitaktik und Wahlkampfgeplänkel zerrieben wird. Sollte sich die Mehrheitslage nicht gegen uns wenden, möchte ich Ihre Nominierung unmittelbar nach den Wahlen einreichen. Mein Team steht bereit, alle Unterlagen vorzubereiten. Aber ich wollte, dass Sie es von mir persönlich hören – und Sie nicht nur in einer Fußnote einer Pressemitteilung erfahren.
Das Vertrauen, das Sie mir entgegenbringen, bedeutet mir viel. Es wäre eine große Verantwortung. Und eine große Ehre.
Erwidert sie fast leise und sichtlich bewegt.
Eleanor, wir müssen einen Court mit Rückgrat und Integrität aufbauen. Einen, der nicht nur Recht spricht, sondern Vertrauen stiftet. Ich glaube, Sie können das – mit Ihrem Wissen, Ihrer Haltung, Ihrem Blick für Menschen.
Kurz hält sie inne. Dann:
Sind Sie bereit?
Bewusst nimmt sie sich noch einmal einen Moment zum nachdanken. Dann:
Ja. Ich bin bereit. Ich werde dienen – sofern der Senat mich bestätigt, Ma'm.
Erleichtert und breit lächelnd steht sie auf und reicht Monroe die Hand.
Dann gehen wir diesen Weg gemeinsam. Und nach den Wahlen bringen wie Sie an den Supreme Court! Ich danke Ihnen.
Sie greift die Hand und lächelt dabei ebenso breit wie die Präsidentin.
Ich habe zu Danken, Madam President. Ich freue mich auf diese Reise.
Man verabredete noch, ab jetzt täglich zu telefonieren. Ein Team aus dem White House wird sich mit Monroe und ihrem Stab in Verbindung setzen, um alles für die Anhörung vor dem Senat vorzubereiten. Dann verabschiedet man sich und die Professorin wird hinaus geleitet.
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