S. 2024-042 Freedom of Insurance Bill
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Elizabeth Thorndike -
November 17, 2024 at 10:47 AM -
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Madam President of the Senate,
ich möchte hier - in Abstimmung mit dem Kollegen aus meinem Nachbarstaat North Latoka, Mr Barrett - eine Bill in den Senat einbringen, die das Repräsentantenhaus bereits erfolgreich passiert hat.
Wir beide sind mit der Mehrheit der anderen Kammer der Auffassung, dass ein bundeseinheitlicher Rahmen für die Versicherungswirtschaft ein wichtiges Anliegen ist, damit der Handel zwischen den Bundesstaaten in diesem Bereich vereinfacht wird und zugleich verhindert werden kann, dass staatliche Einmischung in private Vertragsverhältnisse Überhand nimmt.
Die Vereinigten Staaten sollten sich nach dem Prinzip des Föderalismus heraushalten, wenn es um inhaltliche Regelungen zur Regulierung von Versicherungsunternehmen geht. Sie können sich allerdings nicht heraushalten, wenn es um Bezüge zum Ausland oder um Fragen des zwischenstaatlichen Wettbewerbs auf dem Gesamtmarkt geht.
Diese Bill ist daher aus meiner Sicht ein guter Kompromiss zwischen einer umfassenden Regelung auf Bundesebene - wie wir sie zum Beispiel im Bereich der Banken seit vielen Jahren haben und kürzlich erst reformiert haben - und einem rechtsfreien Raum.
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Kompromisse sind nichts als Ausreden und mangelnder Wille, Madam President! Regulierungen, gleich wie gut sie klingen, sind stets der Anfang des Kommunismus. Das müssen wir entschieden und grundsätzlich ablehnen und verhindern!
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Madam President,
ein funktionierender Markt braucht gewisse Rahmenbedingungen. Die Alternative zu dieser Bill ist es, dass Bundesstaaten hohe Hürden für Wettbewerb über Staatsgrenzen hinweg aufbauen oder gar Monopole schaffen. Das kann nicht im Interesse unserer Marktwirtschaft sein und dem soll diese Bill entgegentreten.
Insofern möchte ich den Senator for Laurentiana dringend bitten, seine grundsätzlich ablehnende Haltung zu überdenken.
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Handlung
Ist mit der Findung einer Antwort intellektuell sichtlich überfordert und setzt deswegen ein Schmollgesicht auf, während er demonstrativ die Arme verschränkt.
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Madam President,
kurz vor ihrer anstehenden Wiederwahl scheint die Kollegin aus South Latoka noch einmal ein paar konservative Signale senden zu müssen: Ihre Bemühungen um die Beseitigung von Kriegsschäden vergiftet sie mit Forderungen nach der militärischen Besatzung Ratelons durch US-Truppen und hier macht sie sich nun eine Bill zu eigen, welche die Verachtung der House Republicans für die arbeitende Mitte sowie die Bedürftigen unserer Bevölkerung in Gesetzesform bringt.
Diese Bill postuliert "Versicherungsfreiheit" und "fairen Wettbewerb", möchte aber eigentlich die Schaffung von Sozialversicherungssystemen, Pflichtversicherungen und Regulierungsvorhaben durch die Bundesstaaten verhindern, durch die soziale Sicherheit sowie eine Einhegung der Kräfte des freien Marktes erst möglich werden. Vermeintlich progressive Vertreter meiner Partei versprechen seit vielen Jahren ein bundesweites Sozialversicherungsprogramm, konnten es aber bisher nicht durchsetzen. Die radikalen Teile der Republicans wollen diese Bemühungen jetzt auf allen Ebenen sabotieren, das ist eine Schande.
In diesem Sinne rufe ich an dieser Stelle meine Kollegen from the other side of the aisle auf, dem Aufruf des Senator for Laurentiana zu folgen: Der Bundesgesetzgeber soll sich heraushalten, die Bundesstaaten zu regulieren - vor allem wenn er wie hier nichts sinnvolles beitragen will.
Ich werde mich weiterhin für ein bundesweites Sozialversicherungsprogramm einsetzen, um eine gemeinsame Haltelinie für Armut und Verelendung in allen Teilen der Vereinigten Staaten zu gewährleisten - "to provide for the general Welfare of the United States" - aber bis dahin ist es eine Aufgabe der Bundesstaaten, die für ihre Verhältnisse notwendigen Entscheidungen zu treffen!
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