President Ramsey-Prescott (May 2023)

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 210 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Serena Hobbs.

  • Handlung

    Der Kongress ist aus Anlass der Rede zur Lage der Nation – der ersten seit einem Jahr – von Präsidentin Teresa Ramsey-Prescott feierlich geschmückt. Die Repräsentanten und Senatoren sind gemeinsam aus ihren jeweiligen Kammern in den Plenarsaal des Kongresses gegangen und haben sich in den Sitzreihen verteilt. Die meisten sitzen in der Nähe ihrer Parteikollegen. Einige haben sich demonstrativ am offenen Gang platziert, den die Präsidentin entlangschreiten wird, um ihr die Hand schütteln zu können.


    Nachdem die Unruhe verklungen ist, klopft der Seargeant-at-Arms vernehmbar an die Tür zum Plenarsaal, woraufhin zwei Saaldiener diese öffnen.

    Mit lauter Stimme ruft er in den Raum:

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    Mister Speaker,

    Madam President,

    the President of the United States!

    Handlung

    Die Kongressmitglieder und übrigen Anwesenden, darunter die Ehrengäste und Kabinettsmitglieder auf den Besucherrängen, erheben sich traditionsgemäß für die Standing Ovations. Nachdem die Präsidentin auf dem Weg von der Tür zum Rednerpult Hände geschüttelt und für Fotos posiert hat, reicht sie einen versiegelten Umschlag mit dem Manuskript ihrer Rede der Kongressleitung, damit der Text ins Protokoll aufgenommen werden kann.

  • Handlung

    Nachdem sie das Manuskript der Kongressleitung übergeben hat, wendet sie sich an das Rednerpult und blickt in das Plenum.


    Mister Speaker,

    Madam President of Senate,

    honourable members of Congress,

    Ladies and Gentlemen!


    „Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“


    Vier Monate sind fast vorbei. Wo sind sie hin, mag sich der ein oder andere fragen. Wie schnell vergeht heuer die Zeit und warum haben wir nie genug davon? Heute lehnt man sich zurück und verschnauft, um gefühlt drei Wochen später wieder aufzuwachen. Zeit genug ist nie und es ist immer wieder eine willkommene Ausrede: „Ich hatte keine Zeit“.


    Meine Damen und Herren, in den vergangen vier Monaten haben wir eines erfolgreich gemeinsam gemeistert: Die Vereinigten Staaten verwaltet, die drei Gewalten des Staates mit Personal besetzt und am Leben erhalten. Das ein oder andere Gesetz simplifiziert und sogar einen Verfassungszusatz auf den Weg gebracht. Zum Glück, muss man an dieser Stelle sagen, haben wir ein Jahr ZEIT, um diesen durch die Staaten zu kriegen. Denn schauen wir uns die Situation dort an, ist es aktuell schwierig, den Ratifizierungsprozess zu initiieren. In Assentia muss die amtierende Präsidentin der Vereinigten Staaten in der Assembly aktiv werden. In Astoria City die aktuelle Senatorin. In Freeland haben wir immerhin einen Governor, der sich dafür verantwortlich zeichnen kann. New Alcantara ist aktuell ohne State Official, Laurentiana hat Governor Knight und in Serena muss Speaker O’Riley prüfen, ob er dort im Landesparlament den Prozess voranbringen kann. Es könnte schlechter stehen.


    Doch machen wir uns nichts vor: So kann es nicht weitergehen. Ich bin absolut für einen parteiübergreifenden, intensiven Diskurs über die Änderung unserer Ämterbesetzungsregeln auf Staaten- und Bundesebene und, angesichts der Tatsache, dass ich meine zweite Amtszeit in wenigen Wochen beende und nicht wieder als POTUS antreten darf, kann ich meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin nur anraten, eine entsprechende Diskussion aktiv zu gestalten und zu begleiten. Die Zeit rennt und noch haben wir das Heft des Handelns selbst in der Hand und noch können wir im Rahmen der Verfassung Änderungen vornehmen, die uns für die vor uns liegende, schwere Zukunft sicher aufstellen wird.


    Ich möchte hier kurz darauf eingehen, dass ich eine Initiative angestoßen habe, unsere militärische Struktur zu erneuern, sie moderner zu gestalten, die Systeme effizienter zu machen und damit auch sicherer und nachhaltiger. Das entsprechende Konzept stammt aus der Feder von General Raznor und bedingt den Abschluss eines Haushalts, der deutliche Ausgaben im Bereich Militär vorsehen muss. Die Gespräche darüber laufen bereits mit Speaker O’Riley. Dieses Geld, meine Damen und Herren, wird sich auf lange Sicht auszahlen, da wir deutliche Kostenreduzierungen im Bereich der Instandhaltung, Betreuung und Aufrechterhaltung verzeichnen werden. Damit einhergehend stütze wir uns zukünftig auf ein deutlich kleineres, aber effizienteres nukleares Arsenal und senken dadurch auch in diesem Bereich deutlich unsere Kosten und lokalen Risiken auf dem Kernland der Vereinigten Staaten. Ich weiß nicht, ob wir noch in meiner Amtszeit einen Abschluss erreichen, aber auch an dieser Stelle rate ich meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin, diesen Weg weiter zu bestreiten, und sich hier auf General Raznor und seine Kollegen zu verlassen. Damit einhergehend appelliere ich an die zukünftige Administration und den neuen Kongress, eine weltweite Initiative zum allgemeinen Abbau nuklearen Potentials ins Leben zu rufen und einen Weg der Abrüstung zu bestreiten. Unsere Kindeskinder werden es uns danken.


    Ladies and Gentlemen,

    zum zweiten Mal dürfte ich diesem stolzen Land als Präsidentin dienen und ich verabschiede mich von Ihnen in tiefer Demut vor der gewaltigen Aufgabe der Zukunftssicherung dieser großartigen Nation. Wie alle ehemaligen Präsidentinnen und Präsidenten dieses Landes, werde auch ich den kommenden Jahren zur Verfügung stehen, um die Sicherheit und Zukunft der Vereinigten Staaten zu gewährleisten. Mein Rat wird Ihnen jederzeit Gewiss sein. So Gott will, für eine lange Zeit.


    Ich bedanke mich bei Ihnen, den fellow citizens und den Mitgliedern meiner Administration für Ihre Mitarbeit, Ihr Vertrauen und Ihre Kritik. Die Arbeit an, für und mit der Nation haben mich für den Rest meines Lebens geprägt und ich bin stolz darauf, Präsidentin der Vereinigten Staaten gewesen zu sein.


    Farewell and may god bless you and may he bless the United States!


    Handlung

    Ehrfürchtig und ein bisschen wehmütig, tritt sie vom Rednerpult zurück, während die anwesenden Kongressmitglieder ihr applaudieren.

  • Lisa Shore

    Hat das Thema geschlossen

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