ASTORIATOWN | Flat of Bryan C. Knight


  • By Daniel Case at the English language Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3762073


    In einer kleineren Wohnung einer Häuserzeile eines Vorortes von Astoriatown wohnt zurzeit Bryan Corey Knight. Auf Wunsch seiner Familie sollte er an der Athena University Economics studieren - tatsächlich hat er jedoch bereits nach kurzer Zeit (ohne, dass seine Familie etwas davon wüsste) das Studienfach gewechselt. So studiert er jetzt Philosophie - und dann war da noch diese andere Sache, die ihn in letzter Zeit deutlich mehr Gedanken kostete als ihm recht war.....

  • Handlung:

    Die Stille der Nacht in unmittelbarer Nähe wird jäh von dem gellenden Geräusch gleich mehrerer Polizeiwagen - oder besser gesagt ihrer Sirenen - durchbrochen, das mit heftigen Quietschgeräuschen untermalt wird. Dann ein paar laute Rufe, gefolgt von Momenten der Stille...

  • Handlung:

    Corey schreckt aus seinem schon immer eher leichtem Schlaf hoch. Sein erster Blick wandert auf die andere Hälfte des Bettes - leer. Diesen Abend war er einmal alleine gewesen - es war also niemand da, den es im Fall der Fälle zu verbergen gäbe. Zügig erhebt er sich und geht zum Fenster um nachzusehen, welchen Ursprung der Lärm hat.

  • Handlung:

    Etwas schräg von der Eingangstüre stehen Polizei und Rettungsdienst im Halbkreis um eine Stelle herum - von einem Uniformierten wird Absperrband ausgerollt, während ein Rettungssanitäter mit einem weißen Tuch vom Wagen zurückkehrt. Eine grimmig dreinblickende Frau in ziviler Winterjacke mustert unterdessen die Fassade ausgiebig.

  • Handlung:

    Was war das nun? Ein Unfall? Eine Verfolgungsjagd mit blutigem Ende? Und warum schaut diese Frau so grimmig? Corey versucht die Gedanken mit dem Argument beiseite zu schieben, dass er ja gar nichts gesehen hat - also im Zweifel auch nicht als Zeuge vernommen werden kann. Am nächsten Tag hat er zwar frei, würde jedoch früh am Morgen aufbrechen, um seine Eltern in Franciston zu besuchen. Also begibt er sich zurück zu seinem Bett und legt sich hin. Mal sehen, ob er überhaupt noch ein Auge zubekommen würde.

  • Handlung:

    Schreckt erneut hoch als er Lärm von der Wohnungstür vernimmt. Nach genauerem hinhören stellt er fest, dass jemand klopft. Also zieht Bryan sich ein T-Shirt über und geht zur Tür, die er öffnet.


    Hey, what is it?

    Handlung:

    fragt er fast erschrocken darüber, dass ein Polizist vor der Tür steht.


  • Sorry to wake you up, Sir. Officer Chavarría. Wir haben dort unten die Leiche einer jungen Frau gefunden, die entweder vom Dach oder aus einem Fenster in der oberen Etage gestürzt sein muss und haben gedacht, Sie könnten uns vielleicht bei der Sache weiterhelfen?

  • Eine junge Frau?

    Handlung:

    Der Polizist dürfte aus den auf diese Aussagen folgenden Mimiken nicht wirklich schlau werden - Corey selbst wusste nicht wirklich wie er reagieren sollte. Es war klar, dass das Opfer keinesfalls aus seiner Wohnung kommen konnte - dennoch war ihm nun etwas mulmig. Ein Mord, direkt vor der Haustür war schließlich nichts, womit man jeden Tag rechnete. Gerne hätte Bryan der Polizei weitergeholfen, doch er kannte seine Nachbarn ja selbst kaum. Ein paar hatte er mal gesehen, aber unterhalten hatte er sich nie mit ihnen. Er hatte schließlich nicht vor hier dauerhaft sesshaft zu werden. Im Prinzip nutzt er seine Wohnung ja nur zum Schlafen.


    Inwieweit denken Sie denn, dass ich Ihnen da weiterhelfen kann?


  • Vielleicht haben Sie etwas gehört oder gesehen, das Ihnen merkwürdig vorkam in den letzten Stunden?

    Handlung:

    präzisiert Officer Chavarría.

    Oder können Sie uns etwas zu den Leuten sagen, die hier im Haus leben?

  • Handlung:

    Bryan überlegt kurz. Er war erst am späten Abend nach Hause gekommen und hatte dabei auch nicht wirklich auf ungewöhnliche Dinge geachtet.


    Um ehrlich zu sein, ist mir nichts aufgefallen...und, nunja, wie soll ich's sagen...eigentlich bin ich auch bloß zum Schlafen hier. Den Großteil des Tages verbringen ich in der Stadt. Ich kann Ihnen über meine Nachbarn also gar nicht so viel erzählen...

  • Naja, wo soll ich denn Anfangen?

    Handlung:

    fragt er und überlegt im selben Moment, an wieviele 'junge Frauen' er sich als Nachbarn erinnern konnte.


    Es gibt hier im Haus wohl auch noch ein paar andere Studenten, allerdings kenne ich da niemanden genauer von. Philosophiestudenten haben einfach keine Freunde, wissen sie?

    Handlung:

    Versucht er auf recht gezwungene Art und Weise die Situation aufzulockern.


    Jedenfalls dürften da auch einige junge Frauen dabei sein.


  • Sie werden doch wohl irgendjemanden hier kennen, Sir?

    Handlung:

    hakt er nach, denn die Ausrede "Ich bin Philosophiestudent" wollte er nicht recht glauben.

  • Ähm...also Ich glaube eine Nachbarin hieß Kelly. Die ist aber auch schon mitte 30, wenn ich das richtig einschätze. Ich achte da halt nicht so drauf. Und weiß auch nicht welche Nummer ihre Wohnung hat.

    Handlung:

    bekräftigt er sein relatives Unwissen.


    Wissen Sie, die meisten Leute wohnen in diesem Block nur für kurze Zeit. Ständig zieht jemand aus und jemand neues kommt. Von daher hab ich abgeschlossen mit der Idee hier jemanden genauer kennen lernen zu können...


  • Handlung:

    Chavarría schüttelt den Kopf.


    Die Tote war jünger, so um die 20, schätzt der Coroner.

    Handlung:

    Mustert nun sein Gegenüber etwas genauer.


    Ihre Augen sind etwas vergrößert, Sir. Sie haben nicht zufällig in letzter Zeit konsumiert?

  • Wie? Meine Augen sind so groß wie immer! Wenn, meinen sie wohl meine Pupillen. Aber nein, weder trinke ich, noch nehme ich irgendwelche Drogen. Eine Sache, die mein Vater nicht wissen darf ist genug. Wenn ich jetzt auch noch Drogen nehmen würde!...Sie können sich das garnicht vorstellen...

  • Naja, Sie wecken mich ja auch mitten in der Nacht...

    Handlung:

    versucht er das Thema abzuschließen.


    Ach, ich komme aus Laurentiana müssen Sie wissen, der konservative Süden...also gut, ich stehe halt auf Männer. Na und? Haben Sie ein Problem damit?

    Handlung:

    Verfällt er ungewollt in eine defensive Grundhaltung mit aggressivem Gesichtsausdruck, nur um sich direkt danach wieder zu beruhigen.


    Ähm...I'm sorry.


  • Alright, sorry for that again.

    Handlung:

    Lacht auf.


    Relax, man. Sehen Sie mich doch an: Was meinen Sie, was ich mir täglich anhören darf, weil ich irgendwelche Idioten einbuchten muss? "Latrino" ist da noch harmlos. Aber Sie werden doch verstehen, dass ich hellhörig werde, wenn Sie hier von Geheimnissen sprechen.

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