The People of Astoria v. Nicolas F. H. Dietz Sr.




  • U.S. DISTRICT COURT FOR THE DISTRICT OF ASTORIA STATE - COURTHOUSE


    CRIMINAL SECTION
    Court Room
    4

    _____________________________________________________________________________________



    --- Criminall Case ---
    -- Bench Trial --



    The People of Astoria State
    represented by Dr. Sue McKellan, on behalf of the Governor of Astoria State


    vs.


    Nicholas Frederic Henry Dietz
    represented by Attorneys-at-law Robert Albert Elis, Tobias Lawrence Elis and Peter Christian Dietz




    [align=center]The Hon. Russell S. Floyd, Federal Judge, presiding.


    Trial begins on
    Thursday, November 26th, 2015 - 2 pm


  • Handlung

    Gegen 14:00 Uhr betritt zuerst ein Gerichtsdiener den Saal:


    Would you please stand.


    Handlung

    Nachdem sich alle erhoben haben:


    The Honorable Russell S. Floyd, Federal Judge, will preside over the proceedings of the Federal District Court for the District of Astoria State - acting as State Court of Astoria State - in the criminal case The People of Astoria State v. Nicholas Frederic Henry Dietz. The procedure is performed as Bench Trial.

  • Your Honor,


    Als Vertreterin des anklagenden Staates [definition=2]Astoria State[/definition] melde ich, Dr. Sue McKellan, mich anwesend.

    Sue Wells, S.J.D., J.D. (AS)
    née McKellan
    Attorney-at-law (on leave)
    Former Astoria State Attorney General

    Former Attorney General of the United States of Astor
    Former Governor of Astoria State


    Wiki

  • Handlung

    Der Gerichtsdiener erhebt sich und verliest die Anklageschrift:


    THE PEOPLE OF ASTORIA STATE v. NICHOLAS FREDERIC HENRY DIETZ


    The Defendant:


    Mr. Nicholas Frederic Henry Dietz, geboren am 09.06.1964 und zuletzt bekannt wohnhaft in Astoria City, State.


    The Facts:


    Mr. Dietz eröffnete am Montag, den 16. November 2015, auf einem ehemaligen Kasernengelände in [definition=2]Astoria State[/definition] ein privates Sicherheitsunternehmen unter dem Namen "Astoria Security División".
    Kurz nach der Eröffnung meldeten sich besorgte Bürgerinnen und Bürger, die beobachtet haben, wie Lastwagen mit militärischem Gerät auf das Gelände fuhren und entladen wieder zurückkehren.
    In der Folge zahlreicher, größtenteils anonymer Hinweise wurde ein Sondereinsatzkommando der Polizei zu der Kaserne beordert, weitere Einheiten zu Mr. Dietz' Wohnsitz in Astoria City. An beiden Orten verweigerten Angestellte des Angeklagten den Einsatzkräften den Zutritt, so dass es zu Erstürmungen kam, woraufhin der Widerstand aufgegeben wurde. Auf dem Kasernengelände wurden sichergestellt:
    - Wasserwerfer, zu werten als Kriegswaffe gem. Art. II, Sec. 2, lit. b [definition=2]Astoria State[/definition] Weapon Control Act
    - Schützenpanzer, zu werten als Kriegswaffe gem. Art II, Sec. 2, lit. b [definition=2]Astoria State[/definition] Weapon Control Act
    - Vollautomatische Gewehre, zu werten als Kriegswaffe gem. Art. II, Sec. 2, lit. f [definition=2]Astoria State[/definition] Weapon Control Act
    Diese Waffen dienten der Ausrüstung einer paramilitärisch organisierten privaten Organisation. Die Waffen waren zum Teil schwer beschädigt worden, während Mr. Dietz' Bedienstete die Polizei in Schach hielten, um ihr Auffinden zu erschweren (*so* Späteres Editieren des Beitrags *so*).
    Im Übrigen hat Mr. Dietz im Rahmen seines Wahlkampfes mehr als einmal Alkohol weitergegeben, ohne die dafür notwendige Lizenz vorweisen zu können.


    The State Attorney's Legal Opinion


    Der Besitz von Kriegswaffen ist nach Art.IV, S. 1 [definition=2]Astoria State[/definition] Weapon Control Act strafbar.
    Die Waffen wurden nicht verwendet, eine Verwendung war jedoch zweifellos vorgesehen.
    Auch sollten die Waffen organisiert und gegen Menschen gewendet eingesetzt werden.
    Die Staatsanwaltschaft fordert deshalb die Verhängung einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten, deren Länge durch das unkooperative Verhalten des Angeklagten, die oben geschilderte geplante Verwendung und die schiere Menge an Kriegswaffen resultiert. Auch der Versuch der Beweisvernichtung spricht für eine Einsicht in die Rechtswidrigkeit der eigenen Tat.
    Mr. Dietz konnte ferner nachgewiesen werden, versucht zu haben Beweise zu vernichten. Dies ist strafbar gemäß Chapter II, Art. VII, Sec. 3, Ssec. 1 des [definition=2]Astoria State[/definition] Penal Code als Vergehen der Klasse A, bei dem auch der Versuch zu ahnden ist. Hier blieb es beim Versuch, da die Beweismittel noch ausreichend intakt waren. Hierfür wird ein weiterer Freiheitsentzug von 21 Tagen gefordert. Hier orientiert sich die Staatsanwaltschaft am unteren Ende des möglichen Strafrahmens.
    Der Verstoß gegen Art. III, Sec. 4 Intoxicants Act, nicht durch ein "privates Umfeld" nach Art. III, Sec. 5 Intoxicants Act gerechtfertigt, wird mit einer weiteren Strafforderung in Höhe des dreifachen Wertes des augegebenen Alkohols sanktioniert.
    Die Staatsanwaltschaft ist bereit, ihre Strafforderung auf insgesamt sechs Monate zu reduzieren, wenn Mr. Dietz sich geständig zeigt und den Prozess somit beschleunigt, sowie eine Spende an eine pazifistische Organisation nach eigener Wahl leistet, die im Wert dem Wert der beschlagnahmten Waffen entspricht.


    Handlung

    ... und setzt sich danach wieder.

  • Your Honor,
    Ladies and Gentlemen,


    ich möchte mich kurz fassen, da dieser Prozess in meinen Augen in Anbetracht der klaren Faktenlage ohnehin schon aufgrund des fehlenden Einsehens des Angeklagten viel länger dauern wird, als dies vernünftig nötig wäre.
    Alle wichtigen Punkte sind bereits der Anklageschrift zu entnehmen, der Sachverhalt ist glasklar: Auf einem Grundstück, das dem Herrn Dietz gehört, wurden mehrere Kriegswaffen, darunter Panzer und vollautomatische Schusswaffen gefunden. Der Staat [definition=2]Astoria State[/definition] erlaubt den Besitz von solcherlei Gerät schlicht und ergreifend nicht.
    Der absehbare Versuch des Angeklagten, seine Untergebenen hier in den "Märtyrertod" zu schicken, werden scheitern: Er allein war Eigentümer des Grundstücks und des Unternehmens, für das die Waffen beschafft wurden, und er allein war hierfür verantwortlich. Er muss sich nun den Konsequenzen seines Handelns stellen, das einen Angriff auf das friedliche Miteinander der Menschen darstellt.


    Your Honor,


    das Verbot, Kriegswaffen zu besitzen, dient auch dazu, Menschen daran zu hindern, Angst und Schrecken zu verbreiten. Genau das aber scheint das Ziel der von Mr. Dietz geführten paramilitärischen Einheit zu sein. Es wurde angegeben, man brauche doch Kriegswaffen etwa für den Streikbruch. In was für einer Welt würden wir leben, wenn wir derartiges hinnähmen? An der Schuld sowie am Vorsatz des Angeklagten bestehen für die Anklage keine Zweifel, ebenso wenig daran, dass die gefundenen Geräte Kriegswaffen im Sinne des Rechts von [definition=2]Astoria State[/definition] sind. Wenigstens wegen der Panzer wird hoffentlich auch ein bundesrechtliches Verfahren geprüft werden.
    Fürs Erste hoffen wir, mit unserer Strafforderung ein Zeichen zu setzen: [definition=2]Astoria State[/definition] toleriert es nicht, wenn sich jemand gegen unsere offene, freiheitliche Gesellschaft stellt. Und genau darum geht es, wenn jemand versucht, mittels einer Privatarmee Angst und Schrecken unter dem Deckmantel der gesteigerten Sicherheit zu verbreiten.


    Your Honor,


    die Sicherheit ist eine Angelegenheit der zuständigen staatlichen Behörden. Und genau diese Sicherheit ist nur gewährleistet, wenn eben nicht jeder Hinz und Kunz mit schwerem militärischen Gerät aufmarschieren kann. Deshalb halten wir es für richtig und wichtig, auch in diesem Fall auf dem Recht zu pochen. Sämtliche angebotenen Deals wurden vom Angeklagten ausgeschlagen, auch wenn teilweise eine Haftstrafe unterhalb der gesetzlichen Mindeststrafe angeboten war und sich die Staatsanwaltschaft hier aufgrund der klaren Faktenlage selbst ins eigene Fleisch geschnitten hätte. Diese fehlende Einsicht wird dem Angeklagten nun leider letztendlich das Genick brechen.

    Sue Wells, S.J.D., J.D. (AS)
    née McKellan
    Attorney-at-law (on leave)
    Former Astoria State Attorney General

    Former Attorney General of the United States of Astor
    Former Governor of Astoria State


    Wiki

  • Euer Ehren
    geschätzte Damen und Herren,


    so klar wie uns die Vertreterin der Anklage andeutet, sind die Fakten gar
    nicht. Ja auf einem Mr. Dietz gehörendem Grundstück wurden vollautomatische
    Waffen gefunden. Was aber hat Mr. Dietz damit zutun nicht! Weiterhin die Panzern
    Schützenpanzer waren Schrott und auf dem weg zur Verschrottung, hier zählte der
    reine Materialwert.


    Meine Damen und Herren,
    Mr. Dietz ist ein unbescholtener Bürger, ein Wohltäter und so Gott will bald
    der nächste Bürgermeister.
    Heute werden hier Mr. Shuster und Mr. Korn aussagen, das sie die Waffen ohne
    Wissen und zutun von Mr. Dietz orderten. Einer unserer Experten wird darlegen dass
    man faktisch eine Sicherheitsfirma nicht ohne Waffen führen kann.


    Euer Ehren
    Mr. Dietz wollte keinesfalls Angst und schrecken verbreiten im Gegenteil mit
    Gründung der Firma ASD sollte genau dies verhindert werden.
    Wofür wurden nun die Waffen, welche von Mr. Shuster und Mr. Korn geordert
    wurden gebraucht, da wären Personenschutz, da wären Geldtransporte, da wären Überführungen
    von Personen.
    Es wird hier insbesondere auf dem Einsatz bei Streiks herum geritten, nun meine
    Damen und Herren stellen Sie sich folgendes Zenario vor, sie kommen früh in ihr
    Unternehmen und der Pöbel hat es besetz und droht es zu zerstören, gut sie
    könnten die staatliche Ordnungsmacht rufen und die Rädchen beginnen sich zu
    drehen , sehr, sehr langsam, oder sie rufen de SAD und innerhalb kürzester Zeit
    können sie ihr Eigentum wieder betreten und nutzen , nun wägen Sie ab.
    Angst und Schrecken verbreitet nur der Mob, nicht die ASD.
    Noch etwas ja es sind ehemalige Angehörige des Militärs, der Polizei und des
    Geheimdiensten, aber es bei weitem keine Privatarmee. Hätte man eine
    Privatarmee schaffen wollen, dann bittschön nicht mit so einer kleinen Truppe
    und so wenig Technik.


    Euer Ehren
    das Hinz und Kunz bitte ich streichen zu lassen und zu rügen, wir sind nicht
    Hinz und nicht Kunz!


    Euer Ehren,
    nicht immer ist die staatliche Aurtorität in der Lage so einzugreifen wie sie
    es müsste, es hindern sie gewisse Tatsachen, an die eine Sicherheitsfirma nicht
    gebunden ist und daher auch flexibler reagieren kann.
    Nun warum haben wir die angeboten Deals abgelehnt: einer stellte eine für Mr.
    Dietz untragbare Forderung. Seinerseits machte Mr. Dietz ein Angebot das ebenso
    verworfen wurde.
    Wir glauben nicht an einen langwährigen Prozess unser Mandat ist so unschuldig
    wie ein Neugeborener!

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