Jerusalem-Konflikt weitet sich aus

  • Der Konflikt in Jerusalem weitet sich aus. Die SDR versuchte wohl aktiv in den Konflikt einzugreifen und schwyzerische Schiffe wurden dabei in bergischen Hoheitsgewässern gestoppt. Nach einem irkanischen Ultimatum an Dreibürgen, Jadaria zu räumen, sprach dder dreibürgische Reichsmarschall den Befehl zur Generalmobilmachung aus und Gerüchten zufolge, die ich jedoch bislang noch nicht bestätigen konnte, will auch Futuna auf dreibürgischer Seite eingreifen.


    Politisch wird das aber alles weitgehend ignoriert. Der Präsident verschanzt sich ohnehin im Weißen Haus, und die republikanischen Präsidentschaftskandidaten verlieren trotz ihrer Versicherungen zur aktiven Außenpolitik kein Wort darüber. Gerade jetzt, wo sich der Konflikt auch auf unseren Hinterhof ausweitet, muss bei uns überlegt werden, wie darauf zu reagieren ist.


    Ich würde mich hier insbesondere um Statements des Präsidenten und der republikanischen Präsidentschaftskandidaten wünschen.

  • Es war möglicherweise kein allzu geschicktes "Manöver" des Präsidenten, kurz öffentlich zu erscheinen, die die Wiederuafnahme seiner Amtsgeschäfte zu erklären, und sodann wieder von der Bildfläche zu verschwinden.


    Klüger wäre wahrscheinlich eine eindeutige Abwesenheitsmeldung gewesen, die einerseits Schaden von Person und Amt abgewendet, und andererseits die Übernahme der Amtsgeschäfte durch einen aktiven Stellvertreter ermöglicht hätte.


    Auf diese Weise schadet Präsident Marani nur sich, seinem Amt und möglicherweise auch den Interessen der Vereinigten Staaten ...

  • Leider ist mir nicht mehr möglich, aufgrund der Rückkehr des Präsidenten auf Ihre Frage im Kongress zu antworten. Ich hoffe aber, dass unser Präsident so schnell wie möglich darauf reagiert.

  • Eine abschließend qualifizierte Beurteilung der Situation will ich mir an dieser Stelle nicht zutrauen, aber dennoch den Wunsch von Senator Gerard nach einem Statement erfüllen.


    Auch ich würde mir wünschen, dass die USA nicht nur Äffchen spielen – nichts sehen, nichts hören, nichts sagen – sondern als die große internationale Macht auftreten würden, die wir sein sollten! Dabei meine ich aber keine direkte Intervention in den Konflikt, davon sollten wir so lange Abstand nehmen, wie wir es vertreten können. Aber dass da ein sich ausweitender internationaler Konflikt, der durch das irkanische Ultimatum in unsere direkte Umgebung eindringen wird, von Astor nichtmal am Rande mitgestaltet wird ist in der Tat bemerkenswert. Auch wenn er zur unchristlichst denkbaren Zeit kommt.


    Zumindest eine außenpolitische Positionsabstimmung mit unseren wichtigen strategischen Partnern, zuvorderst Albernia wäre wünschenswert. Auch die Demokratische Union ist durch ihre Nachbarschaft zur SDR sehr involviert. Mein Gedanke wäre es zusammen mit diesen beiden - und eventuell anderen neutralen Mächten – diplomatischen Druck auf die Kriegsparteien auszuüben. Ob eine weitergehende Intervention nötig wäre, oder gar Sinn macht, wage ich derzeit nicht zu beurteilen und das ist im Moment wahrscheinlich auch noch gar nicht abzuschätzen.

  • Was soll Astor denn machen?
    Dreibürgen verfügt über ein massiv überladenes Militär, wobei es mich jedoch verwundert, dass Futuna Dreibürgen beispringt, obwohl es dadurch in Opposition zu anderen sozialistischen Konstrukten steht.
    Dreibürgen wird durch die Generalmobilmachung Zedarien auf kurz oder lang in den Boden stampfen.

    There is many a boy here today who looks on war as all glory, but, boys, it is all hell. You can bear this warning voice to generations yet to come. I look upon war with horror.


    General; Former Commandant of the United States Marine Corps;
    Former Chairman of the Joint Chiefs of Staff;


    Marines never die, they just go to hell to regroup.


    McQueen Petroleum

  • Es geht ja nicht mehr nur noch um Zedarien, sondern nun auch noch um die dreibürgischen Kolonien auf Jadaria, auf die es nun wohl Irkanien abgesehen hat. Wir haben hier einen drohenden Konflikt direkt auf unserem Hinterhof.

  • Nun, ich erinner mich dunkel daran, dass unser Streitkräftekonzept dem...Verschwinden Irkaniens angepasst war.
    Wie auch immer, wenn der Präsident nichts unternimmt und den Streitkräften Befehle erteilt, haben wir immerhin Plätze in der ersten Reihe, sollte Irkanien Neufriedrichsruh angreifen.

    There is many a boy here today who looks on war as all glory, but, boys, it is all hell. You can bear this warning voice to generations yet to come. I look upon war with horror.


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    Marines never die, they just go to hell to regroup.


    McQueen Petroleum

  • Es sieht für mich momentan so aus, als drohe die ganze Region in einen Ideologie-Krieg verwickelt.
    Wir als Vereinigte Staaten sollten unserem Verständnis von Freiheit und Demokratie Rechnung tragen und wenigstens über Maßnahmen nachdenken, finde ich, wobei natürlich die diplomatische Komponente das Instrument der Wahl wäre.

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    David J. Clark (D-NA)

    52nd President of the United States
    Former U.S. Representative | Former Speaker of the House | Former Vice-Chairman of the DNC

  • Solche Konflikte kommen mit schöner Regelmässigkeit und laufen in der Regel auch immer nach einem ähnlichen Schema ab: In einer ersten Phase stossen irgendwo wegen etwas Unbedeutendem zwei Gegner aufeinander. In einer zweiten Phase mischen sich Futuna, Irkanien und Andro ein. Neu nun kommen hier noch die SDR, Glenverness und Bergen dazu. In einer dritten Phase gibt es ein wirres Durcheinander, das durch eine internationale Konferenz gelöst wird, in welcher Futuna und Irkanien Andro niedermachen; die ursprünglichen beiden Gegner einigen sich ausserhalb und leiser.


    Es gibt keinerlei Grund, weshalb sich Astor in diesen Tanz auch noch einmischen sollte; das alles geht Astor überhaupt nichts an, auch nicht, wenn Irkanien sich wie gewohnt vor Astors Haustüre wichtig macht.


    Das einzig Interessante an diesem Krieg ist das Studium der Operationsführungen sowohl der dreibürgischen als auch der zedarischen Streitkräfte. Beide Seiten operieren derart schematisch und einfallslos, dass sie für einige Zeit DIE Negativbeispiele geben, wie man es nicht macht. Die hochgelobte Militärmacht Dreibürgen landet doch tatsächlich ein ganzes Panzerkorps vor dem Feind statt in seinem Rücken. Mit dem 1. Panzerkorps hätte Dreibürgen herrlich im Rücken des zedarischen linken Flügels anlanden und diesen im mechanisierten Blitz-Gegenangriff aufrollen können - der Krieg wäre bereits entschieden. Stattdessen landet man das Panzerkorps irgendwo im Abseits. Die Zedaren greifen im Stil friderizianischer Lineartaktik auf einer Linie an: weder ist ein Schwergewicht zu erkennen, noch Reserven zur Nährung des Angriffs oder für Unvorhergesehenes. Das nur einige Sachen, die sofort auffallen.

    Joshua Lawrence Chamberlain
    Former Secretary of State & Secretary of Defense
    Ret. General United States Army
    Former Chairman der Joint Chiefs of Staff

  • Was Irkanien betrifft, so kann Astor nicht alle paar Monate sein Streitkräftekonzept anpassen, wenn Irkanien kommt und geht und Streitkräfte hat einmal so und einmal anders. Die astorischen Streitkräfte sind im Übrigen so konzipiert, dass sie unabhängig vom Auftauchen oder Verschwinden Irkaniens oder wem auch immer Astor verteidigen können.

    Joshua Lawrence Chamberlain
    Former Secretary of State & Secretary of Defense
    Ret. General United States Army
    Former Chairman der Joint Chiefs of Staff

  • Und noch was. Erinnern wir uns alle noch, dass der Präsident und sein General McDymand Truppen von den Astor vorgelagerten Inseln abziehen und dafür mitten in Astor Verbände stationieren wollte? Nun, da Irkanien uns wieder mit seiner Anwesenheit beehrt - was potentiell jederzeit möglich war, ist und sein wird, sieht wohl auch ein Blinder, was für eine katastrophale präsidiale Fehlplanung das war. Der dafür Verantwortliche trägt den Namen Marani und ist Präsident der Vereinigten Staaten von Astor.


    Sorry, could not resist.

    Joshua Lawrence Chamberlain
    Former Secretary of State & Secretary of Defense
    Ret. General United States Army
    Former Chairman der Joint Chiefs of Staff

  • Natürlich hat der Präsident eine vollkommen falsche Strategie vor Augen - neben den Sternen, die seine momentanen Träume begleiten natürlich. Und es ist hier doch mal gut, dass der Präsident nicht regiert, sonst wäre die Reform wohlmöglich schon umgesetzt.

    Robert 'Bob' O'Neill (R-)
    Former 19th and 39th President of the United States

    Former Speaker of the House of Representatives

    Former Governor and Senator of Savannah

    Former Governor of Laurentiana

    Former Director of the Federal Reserve Bank

  • Mir sind Detailentscheidungen im Moment ehrlich gesagt herzlich egal. Weder wurde am Streitkräftepotenzial herumgeschraubt, seitdem former Secretary Colton damals die Streitkräftereform durchgeführt hat, noch wurden Truppen von irgendwo nach irgendwohin verlagert. Mich interessiert auch erstmal nur peripher, wie die Administration auf die Mögliche Bedrohung reagiert. Ich will, dass die Administration überhaupt irgendeine Reaktion dafür zeigt.


    Natürlich haben wir mit dem Kriegsschauplatz in Jerusalem nicht das geringste zu tun. Mich beunruhigt eher die reine Präsenz Irkaniens auf Jadaria und die potentielle Bedrohung für unsere Insel St. Vincent, die ja schließlich zu dem Bundesstaat gehört, den ich im Senat vertretet.


    By the Way: Herzlichen Glückwunsch an Congresswoman für ihre Nominierung und vielen Dank für ihr Statement. Wenigstens zeigt sie hier eine halbwegs ausgearbeitete Position, die sicherlich detaillierter und substanzieller wird, sollte sie ins Amt gewählt werden.

  • Es gibt keinerlei Grund, weshalb sich Astor in diesen Tanz auch noch einmischen sollte; das alles geht Astor überhaupt nichts an, auch nicht, wenn Irkanien sich wie gewohnt vor Astors Haustüre wichtig macht.


    Was Irkanien betrifft, so kann Astor nicht alle paar Monate sein Streitkräftekonzept anpassen, wenn Irkanien kommt und geht und Streitkräfte hat einmal so und einmal anders. Die astorischen Streitkräfte sind im Übrigen so konzipiert, dass sie unabhängig vom Auftauchen oder Verschwinden Irkaniens oder wem auch immer Astor verteidigen können.


    Und noch was. Erinnern wir uns alle noch, dass der Präsident und sein General McDymand Truppen von den Astor vorgelagerten Inseln abziehen und dafür mitten in Astor Verbände stationieren wollte? Nun, da Irkanien uns wieder mit seiner Anwesenheit beehrt - was potentiell jederzeit möglich war, ist und sein wird, sieht wohl auch ein Blinder, was für eine katastrophale präsidiale Fehlplanung das war. Der dafür Verantwortliche trägt den Namen Marani und ist Präsident der Vereinigten Staaten von Astor.


    Ms. Hamilton, ich lege Ihnen Mr. Chamberlain dringend als National Security Advisor ans Herz! Oder als Secretary of Defense. Oder als Secretary of State.


    Aber vergessen Sie Mr. Collister. Der Mann hat genauso wahnwitzige, neokonservative feuchte Träume wie Präsident Marani. Zwar besteht auch bei ihm die Hoffnung, dass deren Umsetzung wiederum an Inaktivität scheitert, aber sicher ist schließlich sicher.


    Einen besseren Fachmann für Außen- und Sicherheitspolitik als Mr. Chamberlain werden Sie nicht finden.

  • Mich beunruhigt eher die reine Präsenz Irkaniens auf Jadaria und die potentielle Bedrohung für unsere Insel St. Vincent, die ja schließlich zu dem Bundesstaat gehört, den ich im Senat vertretet.


    Astor braucht militärisch keinerlei Angst vor Irkanien zu haben, sondern wohl eher umgekehrt.


    Die irkanischen Streitkräfte - soweit sie überhaupt ersichtlich sind, es soll sich ja wieder um gewaltige Streitkräfte handeln, nur kann man sie wie üblich nirgends en détail nachlesen - müssen zwei, drei Waffengenerationen hinter den astorischen im Rückstand sein, etwas anderes ist gar nicht möglich. Das bedeutet, dass ein Gefecht zwischen astorischen und irkanischen Truppen nichts anderes sein wird als ein astorisches Truthahnschiessen auf irkanischen Militärschrott.

    Joshua Lawrence Chamberlain
    Former Secretary of State & Secretary of Defense
    Ret. General United States Army
    Former Chairman der Joint Chiefs of Staff

  • Wie gesagt: Wie das hinterher in der Praxis aussieht, interessiert mich im Moment herzlich wenig. Ich will nur sehen, dass jemand an der Seite der Bürger von St. Vincent steht. Meine Unterstützung hat sie. Aber ich leite nunmal nicht die Streitkräfte der Vereinigte Staaten.

  • Vielen Dank für die Glückwünsche, Senator Gerard!


    Ms. Hamilton, ich lege Ihnen Mr. Chamberlain dringend als National Security Advisor ans Herz! Oder als Secretary of Defense. Oder als Secretary of State.


    Daran habe ich auch gedacht, allerdings habe ich in letzter Zeit mitbekommen, dass Mr. Chamberlain seinen wohlverdienten Ruhestand "leider" sehr genießt ;)

  • General Chamberlain ist in der beneidenswerten Lage, von außen kritisieren zu dürfen, ohne selbst in der Pflicht zu sein. Glauben Sie mir, aus Erfahrung weiß ich, wie verlockend das manchmal ist. Aber wenn ich es regelmäßig schaffe, zurückzukommen, dann traue ich das dem General erst recht zu.

    Robert 'Bob' O'Neill (R-)
    Former 19th and 39th President of the United States

    Former Speaker of the House of Representatives

    Former Governor and Senator of Savannah

    Former Governor of Laurentiana

    Former Director of the Federal Reserve Bank


  • ...


    Aber vergessen Sie Mr. Collister. Der Mann hat genauso wahnwitzige, neokonservative feuchte Träume wie Präsident Marani. Zwar besteht auch bei ihm die Hoffnung, dass deren Umsetzung wiederum an Inaktivität scheitert, aber sicher ist schließlich sicher.


    ...


    Mrs. Stackhouse, ich habe bislang noch niemanden kennen gelernt, der andere Personen auf so charmante Weise schlecht reden konnte, wie Sie. Ihrem Geschwafel von "neokonservativ feuchten Träumen" können Sie sicherlich - zumindest ansatzweise - mit Argumenten untermauern, so dass man die Chance erhält argumentativ zu antworten?

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